Donau-Schifffahrtsmuseum Regensburg


Das Donau-Schiffahrtsmuseum in Regensburg 

Donau-Schifffahrtsmuseum Regensburg

Bildquelle: Wikipedia


Öffnungszeiten: April - Oktober: Di-So 10-17 Uhr
Eintritt:  Erwachsene                3,-- €
  
Kinder bis 6 Jahre   frei
  
Ermäßigt    2,-- €   Familien    7,-- €
  
Anschrift: Thundorfer Straße, 93047 Regensburg         Liegeplatz: Marc-Aurel-Ufer
Das Schifffahrtsmuseum besteht aus den beiden Schleppern Ruthof und Freudenau. Die Ruthof wurde in den Jahren 1922/23 gebaut und wurde noch mit einer Dampfmaschine angetrieben. Nachdem es 1944 auf einer Mine in Südungarn traf, sank das Schiff und fünf Besatzungsmitglieder kamen bei dem Unglück ums Leben. Erst 1956 wurde das Wrack geborgen und von der ungarischen Reederi Mahart wieder aufgebaut. Der Erwerb des Schiffes zurück von der Reederei nach Regensburg im Jahre 1973 war der Anlass zur Gründung des Schifffahrtsmuseums. 1983 wurde das Museum eröffnet aber erst ein Jahr später der Innenausbau fertiggestellt. Die Freudenau wurde erst 1995 an das Museum übergeben und wird heute noch für kleinere Rundfahrten genutzt. Die Geschichte der Freudenau ist etwas jünger da diese erst  in den 40er Jahren in Betrieb genommen wurde. Diese wurde schon mit Dieselmotor betrieben.
Auf der Ruthof sind fast alle Räume und Gänge für den Besucher zugänglich. Maschinenraum, Küche und Kajüte vermitteln den Besucher einen Eindruck wie der Alltag auf so einem Schiff abgelaufen sein könnte. Allerdings wird der Besucher mit seiner Vorstellungskraft allein gelassen denn Beschreibungen und sonstiges Anschauungsmaterial sucht man vergebens. Daneben gibt es noch Räume in denen die Entwicklung des Schiffsbaus aufgezeigt wird. Man kann kleine Modelle vom einfachen Holzboot bis hin zu großen Frachtdampfern betrachten. Man bekommt aber den Eindruck als hätte sich der Schiffsbau nach Ende der 80er Jahre nicht weiter entwickelt, denn die Ausstellung endet in diesem Zeitraum. Obendrein sah das Museum so aus als hätte seit 10 Jahren keiner mehr den Fuß da rein gesetzt, überall lag dick Staub und Spinnen und andere Kleintiere haben sich schon häuslich dort eingerichtet. Um den ganzen die Krone aufzusetzen war die Freudenau nicht zugänglich, da angeblich seit zwei Tagen der Steg zum Boot nicht mehr sicher sei. So lässt sich nicht sagen, ob der zweite Teil des Museums den eher lustlosen Eindruck des ersten Teils aufbessern kann. Der Eintrittspreis wurde auch nicht etwas herabgesetzt, wenn man schon nur die Hälfte betrachten kann.
Ausgangswert 10 Punkte- 3 Punkte dafür, dass die Freudenau nicht zugänglich war- 3 Punkte für Staub und Spinnen- 2 Punkte für die sehr lieblose Aufmachung-----------------------------------------------------------------------------2 Punkte
Als Fazit lässt sich leider nur sagen, dass man nichts verpasst, wenn man die Zeit in Regensburg anderweitig nutzt als mit einem Besuch der beiden Schiffe, falls man überhaupt beide betreten darf.

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