Do what U want: Lady Gaga hat Ärger wegen zu freizügigem Musikvideo

Lady Gaga auf dem iTunes Festival in London, 2013
Lady Gaga macht derzeit mit ihrem Musikvideo zur Single "Do what U want" Schlagzeilen. In dem Clip ist die 28-jährige Sängerin größtenteils nackt zu sehen. Doch nicht alleine deshalb wurde die Ausstrahlung des neuen Gaga Videos in den USA vorerst auf Eis gelegt.
Demnach sollen gleich mehrere Umstände bezüglich des Videos problematisch sein: Das Video soll selbst der Plattenfirma zu obszön sein. In einem ersten Ausschnitt von "Do what U want", welcher bereits veröffentlicht wurde, ist Gaga zusammen mit R. Kelly zu sehen. In einem kurzen Dialog erklärt der Musiker Lady Gaga, dass sie wieder laufen wird, wenn sie ihm ihren Körper überlässt. Daran anschließend fällt Gaga in einen Schlaf und wird währenddessen von Kelly und seinen aufreizenden Krankenschwestern "besprungen".
Viele sehen in dem Video eine Verherrlichung von Vergewaltigungsphantasien. Zudem ist R. Kelly's Rolle darin zweifelhaft, vor allem, wenn man seine private Vergangenheit zu dem Thema betrachtet. Der 47-jährige Musiker musste sich 2002 vor Gericht verantworten, weil er sich beim Sex mit Minderjährigen gefilmt haben soll. Sechs Jahre später wurde er allerdings freigesprochen.
Neben R. Kelly und der Art und Weise des Musikvideos sorgt auch der Regisseur des Clips, Terry Richardson, für Furore. Dem kontroversen Fotografen wurde vor Jahren vorgeworfen, bestimmte Models sexuell genötigt zu haben. Aktuell werden die Vorwürfe allerdings von einigen US-Medien weiterverfolgt. Gaga selber hat sich bislang aber nicht zu alldem geäußert.
Bild via commons.wikimedia.org (© Owen Mooney)