DNF Q&A: Alytenfluch von Regina Meßner

DNF Q&A: Alytenfluch von Regina Meßner

Alytenfluch


by Regina Meißner
Verlag: Impress
Erscheinungstermin: December 4th 2014
Genres: Fantasy, Romance, Young Adult
Seitenanzahl: 555
Format: eBook
Quelle: Rezensionsexemplar
ISBN: 978-3-646-60092-6
Verlag
DNF

Alyten sind überirdisch schön, verführerisch und gefährlich. Abgeschottet von der Welt werden sie auf das einzige Lebensziel trainiert, das ihnen zusteht: den Mann zu töten, dessen Herz für sie schlägt. Ein Mythos? Leider nein, wie die siebzehnjährige Lyra Ahorn feststellen muss, als ihr eines Tages buchstäblich Flügel wachsen und sie sich unversehens im Internat der Penumbra wiederfindet. Bunt, schillernd und tödlich sind sie – genauso wie ihr Leben auch, nachdem man ihr eröffnet, dass sie eine von ihnen ist. Eine Alyte. Doch noch während sie darauf trainiert wird, den ihr zugewiesenen Mann zu verführen und gleichzeitig sein Ende zu sein, wird Lyra von der Liebe eingeholt…

RomanzeMagieParanormale Wesen 


Die DNF Q&A wird ein seltener Part hier bei Sheerisans Bücheruniversum werden. Anstelle die DNF Bücher zu rezensieren werde ich in diesem Post Fragen beantworten, anstelle zu erklären, was mir nicht gefallen hat.Bitte fühlt euch frei mir Kommentare zu schreiben und vielleicht habt ihr auch Ideen für neue oder andere Fragen im nächsten DNF Beitrag. Ihr könnt mir auch gerne noch anderen Fragen zum Buch stellen, die hier noch nicht auftauchen.

Hast du Alytenfluch wirklich eine Chance gegeben?

Ja das habe ich. Da ich weiß, dass Im.press Bücher erst bei ca. 30% richtig in Schwung kommen habe ich mich bis zu 41% durchgeschlagen. Aber leider bin ich auch bis dahin nicht besser klar gekommen. 

Haben dich andere Bücher aus diesem Genre unterhalten können? 

Ja natürlich haben mich schon andere Bücher aus diesem Genre sehr gut unterhalten können. Es liegt daher nicht daran, dass ich ein Neuling in diesem Genre bin und mich daher nicht wohl fühle. Alytenfluch ist wie viele andere Titel bei Impress bestimmt eine tolle Fantasy Romance Geschichte. Nur leider für mich nicht. 

Abgesehen davon war mir am Anfang ein bisschen zu wenig Magie und Fanatsy vorhanden. Das hätte ruhig ein bisschen mehr sein können. Ich glaube bis zu den 40% habe es nur 2 Zaubersprüche (von 5) und da Tatsache, dass Lyra Flügel gewachsen sind. Daher nicht wirklich viel, was ich sehr sehr schade fand. Vielleicht hätte ich einfach weiter lesen sollen, aber das konnte ich nicht mehr.  

Hast du dich speziell auf dieses Buch gefreut? Warum?

Ja! Um das zu verstehen sollte ich vielleicht einmal erklären, dass ich vor einiger Zeit bei der Blogtour zu Reginas anderem Buch teilgenommen hatte. Ivory – Von Schatten verführt war bei Lyx erschienen, weil Regina dort den ersten Lyx Storieboard Wettbewerb gewonnen hatte. Da ich Ivory bisher noch nicht gelesen hatte, freute ich mich darauf ihr anderes Werk bei Im.press zu lesen. 

Ich dachte mir, wenn jemand einen Wettbewerb gewinnt, dann kann das Buch ja nicht schlecht sein und warum sollte das andere Buch dann enttäuschen. Vielleicht hätte ich hier ein paar Abstriche machen sollen, oder hätte das Gefühl trennen sollen. Wie dem auch sei. Ich hatte mich sehr auf Alytenfluch gefreut und aus diesem Grund habe ich es auch nur bis zu den 40% geschafft, abgesehen davon mit dem in Schwung kommen. g 

Hattest du bestimmt Erwartungen an das Buch bevor zu es begonnen hast? 

Wenn die Autorin einen Wettbewerb gewonnen hat, der eine große Gemeinde einschließt und besonders aus einer Vielzahl von Geschichten gewonnen hat (nur zur Info bei dem Lyx Storieboard finde ich mich übrigens gar nicht zurecht, weil mir einfach zu viele Geschichten dabei sind, dass ich gar nicht wüsste welche ich lesen sollte), dann bleiben die Erwartungen leider nicht aus. 

Was war ausschlaggebend, dass du es abgebrochen hast? 

Es war nicht unbedingt eine einzige Sache, die ausschlaggebend war. Hier haben ein paar Dinge zusammen gespielt. Daher habe ich sie in ein paar einzelne Bereiche unterteilt. Zum einen wäre da: 

Der Schreibstil 

Der Schreibstil war mir um ehrlich zu sein etwas zu einfach. Ich versuch ja immer selten Bücher mit einander zu vergleichen und jeder Autor hat auch seinen eigenen Schreibstil, aber manchmal ist der Schreibstil nicht einfach schlecht, sondern noch sehr jugendlich. Ich hatte das Gefühl, als wenn ich den Aufsatz von mir in der 10 Klasse lesen würde. Auch die Dialoge hatten kaum etwas an Tiefe und waren sehr einfach gehalten. Manche Dialoge waren einfach nur doof. Das betraf auch die Fragen, die Lyra ihrer Mitschülerin gestellt hat. Das ganze wirkte auf mich einfach zu gestellt. Dabei muss ich gestehen, dass ich weiß, dass es nicht einfach ist Dialoge zu schreiben (mir ging es jedenfalls so). 

Da ich nicht wusste, ob vorgeschrieben war, wie viel Make-Up in Ordnung war, verzichtete ich auf jegliche Gesichtsbemalung, kämmt meine Haare und band sie im Nacken zu einem losen Zopf zusammen. 

Kindle, Pos. 904-5

Ich finde so kann man das nicht schreiben. Wenn sollte man sich fragen ob Make-Up überhaupt erlaubt ist und es dann eben nicht auftragen. Aber Gesichtsbemalung finde ich sehr primitiv ausgedrückt und macht keinen guten Eindruck, sondern wirkt abwertend. Das hätte man auch geschickter lösen können. 

Lyra 

Oh mein Gott. Lyra und ich hatten von der ersten Sekunde an keinen Zugang zu einander. Vielleicht lest ihr diesen Punkt im Moment bei mir öfters und auch hier tut es mir wieder leid für die Autorin, denn ich weiß wie sehr man sich mit seinen Personen identifizieren kann, oder wie lieb man sie gewinnt und wenn dann kein Zuspruch kommt, dann ist das immer schade. Aber Lyra war mir einfach zu naiv. Das betraf fast jede ihrer Handlungen. Am Anfang konnte ich das vielleicht noch ein bisschen nachvollziehen, aber dann gab es einen Punkt im Buch (den ich hier auf Grund von Spoilern nicht nennen werde), der das Fass zum überlaufen gebracht hat. Solch ein Verhalten, oder so eine intensive Art kann ich gar nicht leiden, weil sie für mich einfach unbegründet ist. 

Es erschien mir unmöglich, dass sie die ganze Zeit gewusst haben sollten, welch angsteinflößendes Wesen in mir schlummert, und dennoch nichts gesagt hatten. Keine Andeutung. Keinen einzigen Kommentar. 

Kindle, Pos. 766-67

Wie kann man denn von sich selber als angsteinflößendes Wesen sprechen? Sie weiß doch noch nicht einmal was sie wirklich ist. Und ich selber würde auch nicht so von mir sprechen. Man kann vielleicht sagen, dass man anders ist und das einem Angst macht und ziemlich angsteinflößend ist, aber man selber als Wesen ist es doch nicht. 

Auf die anderen Charaktere konnte ich mich leider noch weniger einlassen. Sie waren mir einfach alle zu komisch. Ja klar, es sind Alyten, aber mal abgesehen davon, dass sie Lyra für so blöd halten, nur weil sie denk es gäbe Vampire, aber Alyten darf es geben oder wie. Wenn man an Alyten glaubt sollte man auch den Glauben an anderen mystische Wesen zulassen. Ich hätte an Stelle von Lyra auch an andere Wesen gedacht. 

Gab es irgendetwas was du an Alytenfluch mochtest? 

Mhhh..da muss ich erst einmal nachdenken. Sicherlich gab es das eine oder andere was mir gefallen hat, sonst hätte ich das Buch doch schon viel früher abgebrochen. Im Moment hatte ich mir aber nur eine kleine Szene ausgesucht, in der Lyra erklärt bekommt was Alyten denn machen. Das hat aber auch nur funktioniert, weil bei mir ein Schalter im Gehirn umgelegt wurde und ich gleich mit singen musste: 

»Was glaubst du denn, wieso wir eben gelernt haben, wie man am besten einen Mann verführt? Bestimmt nicht, um später zu Miss Maneater gewählt zu werden. Keine Lektion, die man uns hier beibringt, ist sinnlos. …«

Kindle, Pos. 1270-71

She´s a maneater … maneater … Da kann man doch nur mitsingen. 

Ansonsten war leider bis zu diesem Punkt kaum etwas dabei. Noch nicht einmal die Idee konnte mich sonderlich reizen. Jedenfalls nicht so wie sie umgesetzt wurde. Abgesehen davon hat die Kurzbeschreibung in meinen Augen schon viel zu viel verraten. Das ist mir zum Glück aber erst bei der Rezension aufgefallen, denn vorher hatte die diese gar nicht gelesen. 

Würdest du andere Bücher dieses Autors lesen? 

Ja, würde ich. Soweit ich das mitbekommen habe, und ich hoffe ich habe da auch richtig mitbekommen, ist Alytenfluch älter als Ivory, so dass ich davon ausgehe, dass Ivory schon ein bisschen besser ausgearbeitet ist. Vielleicht lag es auch einfach daran, dass die Autorin noch etwas jünger war als sie Alytenfluch zu Papier gebracht hat. Daher sehe ich keinen Grund einem jüngerem Werk noch eine Chance zu geben. 

Du hast das Buch abgebrochen – aber würdest du es noch anderen empfehlen? 

Ehrlich, ich würde nie anderen ein Buch nicht empfehlen, weil ich es abgebrochen habe. Das ist meine ganz persönlich Meinung und Entscheidung gewesen und ich weiß, dass es in der großen Lesegemeinde genügend Leserinnen (ich denke Leser kann ich hier ausschließen), geben wird, denen das Buch gefällt. Im Gegenteil, mich würde wahnsinnig interessieren, wie die anderen Leserinnen empfunden haben. Stehe ich alleine da (im Sinne von Regina hoffe ich das). Ich bin daher sehr gespannt auf andere Meinungen. Postet mir doch eure Rezensionen in den Kommentaren. Alytenfluch wird sicherlich seine Leser finden und ich bitte euch einem Buch immer eine Chance zu geben, egal was ihr vorher gelesen habt. 

Zum reinlesen habe ich euch hier die Leseprobe verlinkt. 

 

Do not finished 

(Nicht beendet)