Die Zeit, die wir verschenken...

Die Zeit, die wir verschenken...
"Wenn die Menschen die Zeit, die sie aufwenden, um andere Menschen zu kritisieren,
dafür verwenden würden, sich selbst zu ändern, sähe es in dieser Welt viel heller, viel fröhlicher, viel wärmer aus und es gäbe viel weniger Zwietracht und Ärger unter den Menschen."
Alexander Rykow

Die Zeit, die wir verschenken...

Quelle: Frank Zickerick

Ihr Lieben,
heute Abend möchte ich Euch eine Geschichte von Aljoscha Gottheis erzählen:„Der Unternehmer“„Es lebte einmal in einem fremden und fernen Land vor langer, langer Zeit ein erfolgreicher und sehr angesehener Unternehmer. 
Er hatte einen Sohn, der ebenfalls sehr tüchtig war. Der Vater schien sehr stolz auf ihn und zufrieden mit ihm zu sein. Sie verbrachten viel Zeit miteinander und redeten viel über geschäftliche Dinge. 
Eines Tages aber, als der Vater schon sehr alt geworden war, erkrankte er plötzlich.
Auf dem Sterbebett sagte er zu seinem Sohn: "Ich bin immer mit Dir gewesen zufrieden und Du hast mir niemals Schande oder Kummer bereitet und Du bist mir durch all diese vielen Jahre immer treu zur Seite gestanden. 

Die Zeit, die wir verschenken...

Quelle: Helmut Mühlbacher

Ich hätte eigentlich Grund, stolz auf Dich zu sein, aber wirklich stolz kann ich auf Dich nur dann sein, wenn ich Dich wirklich kennen würde. Es betrübt mich unendlich, dass wir niemals während dieser vielen Geschäftsjahre nicht wirklich Zeit miteinander verbracht haben.“ 
Der Sohn verstand seinen Vater nicht und widersprach ihm deshalb und sagte zu ihm:
„All diese Jahre waren wir zusammen und haben viel miteinander geredet und das Geschäft zur Hochblüte gebracht. Schau doch, wie angesehen und reich Du jetzt bist. Es gibt keinen einzigen Unternehmer in dieser großen Stadt und im Umkreis von 15 Tagesreisen, der so viel Einfluss und Ansehen besitzt wie Du!" 

Der Vater lächelte und sagte sehr betrübt:
„Mein Sohn, Du irrst!

Den größten Reichtum, den habe ich verloren.
Du hast es noch immer nicht verstanden!" 

Die Zeit, die wir verschenken...

Quelle: Helmut Mühlbacher

Der Vater schien jetzt sehr müde und traurig zu sein und schlief ein.
Der Sohn wusste, dass sein Vater immer recht hatte, auch wenn er ihn nicht immer verstand und dachte daher über die Worte seines Vaters nach. Soviel er aber auch darüber nachdachte, die Worte des Vaters ergaben aber keinen Sinn für ihn und verwirrten ihn nur noch mehr. 

Bevor er ihn noch fragen konnte, verstarb er und hinterließ ihm ein mächtiges Firmenimperium und ein großes Rätsel in seinem Herzen. Er wuchs heran, heiratete und seine Frau schenkte ihm über die Zeit viele Kinder. 
Jeden Abend, wenn er zuhause war, saß er auf des Vaters Veranda und grübelte über des Vaters letzte Worte nach. 

Die Zeit, die wir verschenken...

Quelle: Helmut Mühlbacher

Viele Jahre vergingen und seine Kinder wurden älter und verließen eines nach dem anderen das Haus und es wurde ruhiger. Eines Tages fragte ihn seine Frau, was ihn so betrübte. Er erzählte ihr die Geschichte und sie redeten die ganze Nacht über vergangene Zeiten. 
Plötzlich verstand er die Worte seines Vaters und seine alten Augen fingen zu funkeln und zu leuchten wie die Sterne am Himmel. 
Er verstand nun endlich das, was ihm sein Vater zu erklären versuchte: 
Dass Stolz alleine, basierend nur auf Leistung, ohne menschliche Beziehung nicht viel wert ist und von nur sehr kurzer Dauer ist. 

Die Zeit, die wir verschenken...

Quelle: Jürgen Tesch

Obwohl er sich an keine einzige Situation erinnern konnte, dass er seinen Vater jemals unsicher oder schwach gesehen hätte und ihn dafür immer schon sehr verehrte und bewunderte, sah er nun, wie viel Angst er und auch sein Vater hatten, sich gegenseitig zu enttäuschen und damit ihren Stolz zu verlieren. 
Seine Frau lächelte und strich ihm über das graue Haar. Sie saßen bis zum Morgengrauen auf der Veranda und beobachteten gemeinsam den Sonnenaufgang. 
Die Nacht darauf hatte er einen langen Traum, in dem er diese übermächtige Angst überwand und ein längst überfälliges Gespräch mit seinem Vater führte. Er fand endlich seinen Frieden und lebte noch viele Jahre und wurde sehr, sehr alt. 
Noch heute wird berichtet, dass er seinen großen Kindern und seinen kleinen Enkelkindern in der Abenddämmerung immer rätselhafte und lehrreiche Geschichten aus vergangenen Zeiten erzählte.“ 

Die Zeit, die wir verschenken...

Quelle: Helmut Mühlbacher

Ihr Lieben,
ich habe in meinem Leben schon einige Menschen sterben sehen, darunter waren Menschen, die ganz jung waren, darunter waren Menschen, die sich im Alter von etwa 50 Jahren befanden, und darunter waren Menschen, die alt und lebenssatt (eben nicht lebensmüde!) starben.
Ich habe mich mit all diesen Menschen unterhalten dürfen und sie vertraten ganz unterschiedliche Meinungen und Ansichten, was das Leben betraf. In einem Punkt aber waren sich all diese Menschen einig: Wirklich wichtig und wirklich bedeutend waren nur die menschlichen Beziehungen und menschlichen Begegnungen, Dinge wie Besitz, Titel, Karriere, spielten gar keine Rolle mehr.

Die Zeit, die wir verschenken...

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Die Zeit, die Du mit Deiner Partnerin, Deinem Partner verbringst, ist wirklich wichtig.Die Zeit, die Du Deinen Kindern und/oder Enkelkindern schenkst, ist wirklich wichtig.
Die Zeit, die Du mit Deinen Freunden zusammen bist, ist wirklich wichtig.
Die Zeit, die Du einem Menschen schenkst,
der Deine Hilfe braucht, ist wirklich wichtig.
Die Zeit, die Du mit einem einsamen Menschen zusammen bist, ist wirklich wichtig.

Die Zeit, die wir verschenken...

Quelle: Salvador Dali

In der Zeit, die wir verschenken, die wir mit anderen Menschen zusammen sind, liegt ein ganz tiefes Geheimnis: Derjenige, der tief in seinem Inneren glücklich werden möchte,
wird erkennen, dass in den menschlichen Begegnungen und
Beziehungen ein wundervolle Quelle der Zufriedenheit und Dankbarkeit sprudelt. 

Die Zeit, die wir verschenken...

Quelle: Karin Heringshausen

Ihr Lieben,nutzt Eure Zeit in verantwortlicher Weise und erkennt, dass nichts so wertvoll ist wie die Zeit, die wir anderen Menschen schenken. Ich grüße Euch herzlich aus Bremen
Euer fröhliches ESELSKIND Werner

Die Zeit, die wir verschenken...

Quelle: Karin Heringshausen


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