Die Woche | 29.07. – 04.08.2017

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Balearenregierung will Finca Es Canons kaufen
Die Balearenregierung will das Naturschutzgebiet Parc de Llevant in Mallorcas Norden erweitern. In diesem Zusammenhang gaben die Verantwortlichen bekannt, dass rund 1,8 Millionen Quadratmeter große Grundstück Es Canons bei Artá zu kaufen. Es liegt zwischen Colónia de Sant Pere und Betlem. Acht Millionen Euro werden für den Kauf bereitgestellt. Das Geld stammt zum großen Teil aus den Einnahmen der Touristensteuer, der sogenannten „ecotasa“, so die Balearenregierung.
Mit dem Kauf des Grundstücks könnte auch der bei Wanderern beliebte Trockenmauerwanderweg GR-222 erweitert werden, schreibt die Tageszeitung Diario de Mallorca. Über die Entscheidung der Balearenregierung zeigt sich vor allem das Rathaus von Artá erfreut. Die Politiker fordern schon seit Jahren das Naturschutzgebiet zu erweitern.

Balearenurlauber geben im Juni 2,1 Milliarden Euro aus
Rund 2,1 Milliarden Euro – so viel Geld haben internationale Touristen im Juni auf Mallorca und den anderen Inseln gelassen. Das ist ein Anstieg von knapp 14 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Zwischen Januar und Juni sorgten Balearenurlauber für Einnahmen von über 5,2 Milliarden Euro. Diese Daten hat das nationale Statistikinstitut INE jetzt veröffentlich und beruft sich auf Zahlen des Marktforschungsinstituts Egatur. Im Durchschnitt blieb jeder Urlauber im Juni eine Woche auf der Insel und gab pro Tag etwa 145 Euro aus. Das sind rund sechs Prozent mehr, als noch im Juni 2016.
Blickt man auf ganz Spanien, so stiegen die Einnahmen zwischen Januar und Juni um rund 15 Prozent. Internationale Touristen gaben in der ersten Jahreshälfte landesweit über 37 Milliarden Euro aus.

Mallorcas Sóller-Tunnel ist ab September gratis
Mallorcas Sóller-Tunnel wird ab September gratis – das hat der Inselrat am Mittwoch (2.8.) beschlossen. Mit insgesamt 17,4 Millionen Euro will die Regierung die Konzession des jetzigen Betreibers aufheben, heißt es.
Vor allem die Einwohner von Sóller und Fornalutx rechnen nach der Umstellung mit einem regelrechten Besucher-Ansturm auf die Bergdörfer. Etwa 17.000 Fahrzeuge fahren täglich durch den rund drei Kilometer langen Tunnel. Ab dem 1. September soll die Zahl steigen. Für das Projekt „Gratis-Tunnel“ gibt es auch finanzielle Unterstützung von der Balearenregierung. Sie wird für Instandsetzungsarbeiten über vier Millionen Euro dazu steuern.
Der Sóller-Tunnel auf Mallorca ist aktuell der teuerste Tunnel in ganz Spanien. Eine einfache Durchfahrt kostet über fünf Euro.

Weniger Arbeitslose im Juli auf den Balearen
Im Juli ist die Arbeitslosenzahl auf den Balearen im Vergleich zum Vorjahresmonat um rund 14 Prozent zurückgegangen. Somit waren im letzten Monat knapp über 39.000 Personen auf den Balearen ohne Job. Das entspricht etwa 6.000 Arbeitslosen weniger als im Juli 2016. Damit gehören die Balearen spanienweit zu den autonomen Regionen, in denen die Arbeitslosenzahl am meisten gesunken ist.
Diese Zahlen hat das spanische Arbeitsministerium veröffentlicht.
In ganz Spanien ist die Zahl der Arbeitslosen im letzten Monat auf den niedrigsten Stand seit Januar 2009 gesunken. Rund 3,36 Millionen Menschen sind derzeit in Spanien arbeitslos gemeldet.

Mallorcas Sa Calobra-Bucht versinkt weiterhin im Müll
Mallorcas beliebte Bucht Sa Calobra im Tramuntanagebirge versinkt weiterhin im Müll. Mittlerweile soll sich der Abfall dort schon nahezu stapeln, schreibt die Tageszeitung Diario de Mallorca.
Eine Lösung sei aber nicht in Sicht, heißt es. Grund für das Müll-Problem ist, dass hier nach Meinungsverschiedenheiten zwischen der Gemeinde Escorca und der Balearenregierung die Mülleimer entfernt wurden. Bei dem Streit geht es darum, wer letztendlich für die Säuberung der Bucht verantwortlich ist.
Am Wochenende sollen zwei Mitarbeiter des Umweltministeriums freiwillig die Bucht Sa Calobra gereinigt haben. Sie entsorgten den Abfall dabei in den Mülleimern der Gemeinde, woraufhin Bürgermeister Antoni Solivellas mit zwei Polizisten anrückte. Sie erklärten den beiden Freiwilligen, dass es verboten sei dafür die Abfalleimer der Gemeinde zu nutzen und drohten mit Strafen.

15 Menschen auf den Balearen bis Ende Juli ertrunken
Seit Jahresbeginn sind auf den Balearen 15 Menschen ertrunken. Diese Daten hat die spanische Vereinigung der Rettungsschwimmer bekannt gegeben.
Erst am Montag (31.7.) ertrank ein zweijähriger dänischer Junge in einem Pool einer Finca bei Llucmajor. Am Sonntag (30.7.) mussten die Einsatzkräfte die Leiche einer 68 Jahre alten Französin am Strand von Can Picafort an Land ziehen.
In ganz Spanien registrierten die Rettungsschwimmer in diesem Jahr bislang 305 Badetote.
Die autonome Region mit den meisten Todesfällen ist Andalusien. Hier sind zwischen Januar und Ende Juli 57 Personen ums Leben gekommen, an zweiter Stelle steht Galizien. Platz drei der traurigen Bilanz teilen sich die Kanaren und Valencia.
Die Verantwortlichen weisen darauf hin, immer den Anweisungen der Rettungsschwimmer an den Stränden zu folgen und Kinder im Meer oder Pools nie aus den Augen zu verlieren.

Mallorcas Wasserreservoirs zu 62 Prozent gefüllt
Mallorcas Wasserreservoirs sind derzeit zu 62 Prozent gefüllt. Somit gibt es diesen Sommer deutlich mehr Reserven als in den vergangenen fünf Jahren. Der große unterirdische Wasserspeicher S’Estremera in Bunyola ist sogar bei 74 Prozent seiner Kapazität, so voll war der See seit zehn Jahren nicht mehr.
Trotzdem gilt auf der Warnskala für Trockenheit auf Mallorca Alarmstufe „prealerta“, also „Vorwarnung“. Grund ist, dass die Reserven wegen der vielen Menschen, die sich derzeit auf der Insel aufhalten, relativ schnell abnehmen könnten, so die Verantwortlichen des balearischen Umweltministeriums. Die Behörden appellieren an die Bürger, dass diese sparsam mit dem Trinkwasser umgehen und es nicht verschwenden, damit nicht die gleiche Situation eintritt, wie im Vorjahr: 2016 kämpften die Balearen im Sommer kontinuierlich gegen die anhaltende Trockenheit, so mussten zum Beispiel Orte in Mallorcas Tramuntanagebirge per LKW mit Wasser beliefert werden. Zudem war es verboten, Pools mit Wasser aus der Leitung zu füllen oder Gärten zu bewässern.

5,4 Millionen Touristen in der ersten Jahreshälfte auf die Balearen
5,4 Millionen internationale Touristen hat es in der ersten Jahreshälfte auf die Balearen gezogen. Das entspricht einem Anstieg von 8,5 Prozent im Vergleich zum gleichen Zeitraum des Vorjahres. Die meisten ausländischen Urlauber kamen aus Deutschland, nämlich 36 Prozent, gefolgt von Touristen aus Großbritannien.
Aber nicht nur immer mehr internationale Urlauber zieht es nach Mallorca, Menorca und Co, sondern auch immer mehr Spanier buchen eine Reise auf eine der Inseln.
Diese aktuellen Daten hat das spanische Statistikinstitut INE veröffentlicht.

Zwei Flüchtlingsboote in nur 24 Stunden nach Mallorca gekommen
Die Guardia Civil hat am Montagmorgen (31.7.) ein Flüchtlingsboot bei Cabrera entdeckt und die 13 mutmaßlichen Insassen festgenommen. Es handelt sich um das zweite Flüchtlingsboot innerhalb von 24 Stunden. Das letzte, mit 14 Menschen an Bord, war erst am Sonntag (30.7.), ebenfalls in Mallorcas Süden, entdeckt worden.
Die Flüchtlinge aus Nordafrika wurden zum Hafen von Sa Ràpita transportiert. Innerhalb der nächsten 72 Stunden werden sie in eine Aufnahmestation auf das spanische Festland gebracht.
In diesem Jahr sind bislang 14 Flüchtlingsboote mit insgesamt rund 150 Insassen in den Gewässern vor Mallorca entdeckt worden.

Rund 890 Strafanzeigen gegen Müllsünder in Palma verhängt
Palmas Stadtwerke Emaya haben in diesem Jahr bereits rund 890 Strafanzeigen gegen Müllsünder gestellt.
In den meisten Fällen war die unsachgemäße Entsorgung von Haushaltsmüll Grund für eine Anzeige.
Außerdem macht den Stadtwerken die illegale Sperrmüllentsorgung in Palma zu schaffen, in diesem Zusammenhang sind seit Anfang des Jahres 85 Strafen verhängt worden. Aber auch zahlreiche Hundebesitzer, die die Hinterlassenschaften ihrer Tiere liegen gelassen haben, wurden zur Rechenschaft gezogen.
In der Inselhauptstadt sind insgesamt 13 Kontrolleure für die Emaya im Einsatz, um Verstöße gegen die Müllverordnung zur Anzeige zu bringen.

Der Wochenrückblick - präsentiert von

Der Wochenrückblick – präsentiert von „Das Inselradio“

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