Die Woche | 27.10. – 02.11.2018

Die Woche | 27.10. – 02.11.2018

Wenig Müll-Recycling auf den Balearen
Die Balearenbewohner recyclen gerade einmal 35 Prozent ihres Verpackungsabfalls. Das ist das Ergebnis einer Studie der Balearenregierung. Diese Zahl liegt weit unter dem Wert, den das Recycling-Unternehmen Ecoembes ursprünglich kalkuliert hatte. Dort war man von 65 Prozent Recycling-Müll ausgegangen.
Um exaktere Daten zu erhalten, hat die Balearenregierung nun eine ausführlichere Studie in Auftrag gegeben. Sie soll auch berücksichtigen, welche Verpackungen generell auf den Balearen auf den Markt gebracht werden.
Hintergrund ist eine Debatte, die derzeit im Parlament geführt wird: Darin geht es um ein Plastikverbot, das 2021 auf den Inseln eingeführt werden soll. Unter anderem ist auch vorgesehen, dass ab dann auf den Balearen kein Plastikgeschirr, keine Plastiktüten, keine Wattestäbchen und keine Strohhalme mehr angeboten werden dürfen.

Woche 27.10. 02.11.2018
Die Woche | 27.10. – 02.11.2018

Tsunamis verteilen Gesteinsbrocken auf Mallorca und Co.
Auf den Balearen liegen mehr als 5.000 Gesteinsbrocken, die durch Tsunamis in Algerien an die jeweiligen Stellen bewegt wurden. Das hat jetzt eine Gruppe von Wissenschaftlern herausgefunden. Hervorgerufen wurden die Tsunamis wiederum durch Erdbeben.
Zwischen 40 und 45 Minuten dauert es, bis die Auswirkungen eines solchen Tsunamis auf Mallorca zu spüren sind. Die Folge davon ist eine Anhebung des Meeresspiegels. Oftmals gelangt das Wasser dabei über die Felsklippen und bewegt so ganze Gesteinsbrocken weg von ihrem ursprünglichen Standort. Die meisten dieser verschobenen Felsen befinden sich auf Menorca. Auf Mallorca findet man sie vor allem an der Süd- und Ostküste. Zum Beispiel in Sa Rápita oder an der Cala Mesquida.

Kein Gratis-Handgepäckskoffer mehr bei Ryanair
Seit Freitag (1.11.) dürfen Passagiere beim irischen Billigflieger Ryanair keinen Handgepäckkoffer mehr gratis mit an Bord nehmen. Grund sind die neuen Gepäckbestimmungen. Damit wird der 10-Kilo-Koffer, der bisher neben einer kleinen Handtasche im Flugpreis enthalten war, kostenpflichtig und muss extra dazu gebucht werden. Zwischen sechs und acht Euro kostet die Mitnahme des kleinen Koffers ab sofort, gebucht wird er über den Priority-Status oder die Zubuchung eines 10-Kilo-Gepäckstücks. In letzterem Fall müssen die kleinen Koffer allerdings am Check-In-Schalter abgegeben werden, wo sie auch gewogen werden. Die neue Regelung gilt auch für Flüge mit Laudamotion.
Unterdessen darf das kleinere Handgepäckstück bei Ryanair künftig größer sein, Einzelheiten dazu finden Sie hier:
Neu seit dem 1. November:
Großes Handgepäckstück kostenpflichtig: Maße 55x40x20 cm, maximal 10 Kilogramm
Kleines Handgepäckstück gratis: Maße 40x20x25 cm

Gericht untersucht Flutkatastrophe von Sant Llorenç auf Mallorca
Das Gericht von Manacor befasst sich aktuell mit den Ursachen, die zu der verheerenden Flutkatastrophe von Sant Llorenç am 9. Oktober geführt haben, bei der 13 Menschen getötet wurden. Geklärt werden soll dabei unter anderen, wo der Ursprung für die fünf Meter hohe Welle lag, die den kleinen Ort unter sich begraben hat.
Bis jetzt steht nur fest, dass die Wassermassen, kurz bevor sie in Sant Llorenç ankamen, plötzlich an Höhe und Geschwindigkeit zugenommen hatten. Eine der Hypothesen ist, dass ein illegales Bauwerk entlang des Sturzbaches kurzzeitig wie ein Damm fungiert haben könnte. Dadurch könnte das Wasser aufgehalten worden sein, bis es dann mit sehr viel mehr Kraft Richtung Sant Llorenç geflossen ist. Hinzu kommt, dass im Bett des Sturzbaches Autos geparkt hatten. Auch dadurch kam es zu einem Damm-Effekt, da das Wasser nicht ungehindert abfließen konnte. Alle diese Hypothesen müssen nun von den Experten überprüft werden. Das Ergebnis könnte am Ende auch sein, dass es sich bei der Flutkatastrophe von Sant Llorenç ausschließlich um eine unvorhersehbare Naturkatastrophe gehandelt hat.

Parkplätze am Zentralkrankenhaus Son Espases werden kostenlos
Das Balearenparlament hat entschieden: Das Parken an Mallorcas Zentralkrankenhaus Son Espases und an der Klinik Can Misses auf Ibiza muss gratis werden. Bislang kostet ein Tagesticket auf Palmas Zentralkrankenhausparkplatz über zehn Euro. Damit wird zukünftig Schluss sein. Ein halbes Jahr lang haben die Verantwortlichen Zeit, die Parkgebühren abzuschaffen. Anders als an vielen anderen öffentlichen Krankenhäusern werden Autofahrer am Son Espases und Can Misses zur Kasse gebeten. Palmas Krankenhaus hat aktuell rund 2.400 kostenpflichtige Parkplätze.
Bereits im Vorfeld hatte das balearische Gesundheitsministerium mit dem Bau von 530 zusätzlichen Parkplätzen begonnen. Die Arbeiten sollen bis Ende des Jahres abgeschlossen sein, danach stehen die Stellflächen Autofahrern gratis zur Verfügung.

Leichenfund an der Cala Pi auf Mallorca
In der Nähe der Cala Pi auf Mallorca hat ein Anwohner am Montagabend (29.10.) eine Leiche entdeckt. Er war gerade beim Pilze sammeln, als er den leblosen Körper hinter einer Mauer fand und die Polizei alarmierte. Später stellte sich heraus, dass es sich bei dem Toten um einen 49 Jahre alten Rumänen handelt, seine Fingerabdrücke befanden sich im Vorstrafenregister der Polizei. Eine Obduktion ergab, dass der Mann ermordet wurde, sein Körper wies zahlreiche Schläge und Schnitte an der Kehle auf. Er lag vermutlich schon einige Tage an der Stelle, direkt hinter der Mauer, die entlang der Landstraße Ma-6014 Richtung s´Estanyol führt. Allerdings gehen die Beamten davon aus, dass er nicht am Fundort ermordet, sondern bereits tot dorthin transportiert wurde. Sie ermitteln jetzt im Umfeld des Rumänen nach dem Mordmotiv.

Bettenbelegung in Palma am Feiertags-Wochenede bei 60 Prozent
Die Hotels in der Inselhauptstadt Palma profitieren von dem verlängerten Wochenende. Die Häuser sind in diesen Tagen zu durchschnittlich 60 Prozent ausgebucht. Laut Javier Vich, dem Vorsitzenden der Hoteliersvereinigung von Palma, sind das ähnliche Zahlen, wie im Vorjahr. Besonders beliebt zu dieser Jahreszeit sind die kleineren Boutique-Hotels.
Viele Spanier nutzen das verlängerte Wochenende für einen Kurztrip, zum Beispiel auf die Inseln. Auch in einigen deutschen Bundesländern sind Herbstferien, so dass es noch einmal eine kleine Urlauberwellle gibt.

Flugsicherung untersucht Beinahe-Zusammenstoß
Die spanische Flugsicherung untersucht aktuell den Beinahe-Zusammenstoß zweier Ryanair-Flugzeuge am 2. Oktober.
Die eine Maschine war zwischen Palma und Santiago de Compostela unterwegs, die andere flog die Route Sevilla-Toulouse. 30 Kilometer vor Pamplona wären die beiden Flugzeuge in 10.000 Metern Höhe fast kollidiert, weil die Abstände zwischen ihnen zu gering waren.
Ersten Ermittlungen zu Folge war die in Sevilla gestartete Ryanair-Maschine in den Luftraum des anderen Flugzeuges eingedrungen. Nur durch ein gekonntes Lenkmanöver der beiden Piloten konnte eine Kollision verhindert werden.
Die Flugsicherung will nun klären, wie eine so gefährliche Situation überhaupt erst entstehen konnte.

350 Tonnen asbesthaltige Rohre bei Son Anglada gelagert
Palmas Stadtwerke Emaya lagern in einem Depot bei Son Anglada 350 Tonnen alter asbesthaltiger Rohre aus Faserzement. Manche Rohre sollen dort bereits seit 20 Jahren liegen. Eine Gefahr für die Umwelt soll aber nicht bestehen, so die Verantwortlichen der Stadtwerke Emaya.
Baustoffe mit Asbest müssen gesondert entsorgt werden. Da es auf Mallorca bislang keine Entsorgungsmöglichkeit für den Schadstoff gab, musste er für viel Geld nach Valencia geschifft werden. Um diese Ausgaben zu minimieren, ließen die Stadtwerke Emaya in der Müllentsorgungsanlage Son Reus in Palma ein spezielles Depot bauen. Obwohl das bereits fertig ist, fehlen noch die offiziellen Genehmigungen. Das Problem ist aber, dass weder die Balearenregierung noch der Inselrat sich dafür zuständig fühlen.
Neben dem in Son Anglada gelagerten asbesthaltigen Material sollen weitere Tonnen Faserzement-Rohre noch unter der Erde liegen und für die Wasserversorgung benutzt werden.
Die Rohre sollen nach und nachausgetauscht werden.

Schnee auf Mallorca: In 47 Jahren nur drei Mal im Oktober
Am Montag (29.10.) hat es in Mallorcas Tramuntanagebirge geschneit. Nicht nur der Gipfel des höchsten Berges Puig Major war mit Schnee bedeckt, sondern auch einige Bergstraßen,
Jetzt hat der staatliche Wetterdienst AEMET bekannt gegeben, dass es auf Mallorca in den letzten 37 Jahren nur drei Mal im Oktober geschneit hat: In den Jahren 1993, 2012 und jetzt.
Neben Schnee und starkem Wind gab es in den vergangenen Tagen auch viel Regen auf der Insel.

Der Wochenrückblick - präsentiert von

Der Wochenrückblick – präsentiert von „Das Inselradio“

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