Die Woche | 24.12. – 30.12.2017

Die Woche | 24.12. – 30.12.2017

Der Sóller-Tunnel ist kostenlos
Seit Freitag (29.12.) Nacht ist die Durchfahrt durch Mallorcas drei Kilometer langen Sóller-Tunnel kostenlos. Pünktlich um 0:00 Uhr gingen die Schranken hoch. Somit kann ab sofort jeder Auto-, Motorrad- oder LKW-Fahrer den Tunnel nach und von Sóller nutzen, ohne dabei eine Maut bezahlen zu müssen. Nicht nur die Verkehrsteilnehmer, sondern auch die Gastronomen und Einzelhändler freuen sich über die Änderung. Sie hoffen auf zusätzliche Einnahmen durch höhere Besucherzahlen.
Grund dafür, dass die Tunnel-Durchfahrt nach dem Hin und Her der letzten Monate jetzt doch gratis wurde, ist, dass der Oberste Gerichtshof der Balearen dem Einspruch der Inselregierung stattgegeben hat. Der Einspruch richtete sich gegen eine Klage der Konzessionsfirma Globalvía. Sie forderte eine Entschädigungszahlung von rund 31 Millionen Euro, da der Vertrag für den Betrieb des Tunnels erst im Jahr 2022 ausläuft. Der Inselrat hatte lediglich 17,4 Millionen Euro für die Übernahme der Durchfahrt angeboten, muss nun aber nur 16,2 Millionen Euro bezahlen.

Sturmtief Bruno fordert Todesopfer auf Mallorca
Ein 47-jähriger Windsurfer ist am Mittwoch (27.12.) an Mallorcas Nordküste ums Leben gekommen. Der Mann war trotz einer Unwetterwarnung und Warnstufe orange im dem bei Surfern beliebten Bereich Corral d’en Bennàsser nahe Alcúdia zum Wellenreiten aufgebrochen. Dabei hatte der Spanier die Böen von mehr als 100 Stundenkilometern und Wellen von bis zu vier Metern offensichtlich unterschätzt. Als Spaziergänger den leblosen Körper im Wasser entdeckten und die Rettungskräfte alarmierten, konnte nur noch den Tod des Sportlers festgestellt werden.
Auch wenn alles auf Ertrinken hindeutet, soll nun eine Autopsie die Todesursache des Mannes klären.

Leiche des Eremiten aus Valldemossa entdeckt
Eine Woche nach seinem Verschwinden sind die Befürchtungen traurige Gewissheit geworden: Am Mittwochnachmittag (27.12.) wurde die Leiche des vermissten Eremiten auf Mallorca entdeckt. Der Mann war im Bereich des Talaia Vella zwischen Valldemossa und Deià einen Abhang hinunter gestürzt.
Der 74-jährige Einsiedler lebte in einem Kloster in Valldemossa und war in der vergangenen Woche vom Moos-Sammeln für die Weihnachtskrippe nicht zurückgekehrt.
Seitdem durchkämmten die Einsatzkräfte der Guardia Civil und der Ortspolizei sowie Angehörige und Freiwillige das umliegende Gebirge auf der Suche nach dem Mann; auch Spürhunde und ein Hubschrauber wurden eingesetzt. Die Guardia Civil hat die Ermittlungen aufgenommen, um die weiteren Umstände des Todes zu klären.

2018: Zehn verkaufsoffene Sonn- und Feiertage
Der letzte Sonntag dieses Jahres, der 31. Dezember, ist auf Mallorca verkaufsoffen, genau wie der erste Sonntag 2018, am 7. Januar.
Im kommenden Jahr wird es auf den Balearen, wie bereits 2017, insgesamt zehn verkaufsoffene Sonn- und Feiertage geben.
Sonntage, an denen der Handel auf Mallorca und den Nachbarinseln zum Shoppen einlädt, sind neben dem 7. Januar zum Beispiel auch der 8. Juli und der 2. September.
Verkaufsoffene Feiertage im kommenden Jahr sind der Gründonnerstag, Mariä Himmelfahrt und der spanische Nationalfeiertag am 12. Oktober.
Fast die Hälfte der verkaufsoffenen Sonn- und Feiertage fällt auf die Weihnachtszeit: Los geht es mit dem 25. November, dem Sonntag nach dem Aktionstag „Black Friday“, dann folgt der Tag der Unbefleckten Empfängnis am 8. Dezember. Und auch die letzten beiden Sonntage des Jahres 2018 sind auf den Balearen verkaufsoffen.

Finanzamt geht härter gegen illegale Ferienvermietung vor
Ab dem kommenden Jahr wird auf den Balearen noch härter gegen illegale Ferienvermietung vorgegangen.
Das spanische Finanzamt hat jetzt bekannt gegeben, dass Plattformen wie Airbnb oder HomeAway ab Juli 2018 dazu verpflichtet werden, detaillierte Auskunft über die Eigentümer von Ferienwohnungen zu geben. Die Vermietungsplattformen müssen das Finanzamt dann unter anderem darüber informieren, wie häufig die Wohnungen vermietet werden und wie viele Tage eine Vermietung jeweils dauert.
Das Finanzministerium will durch die Maßnahme vor allem nicht deklarierte Steuern aus Mieteinnahmen eintreiben.

Erfolgreiches Weihnachtsschwimmen in Palma
Auch in diesem Jahr haben am zweiten Weihnachtsfeiertag über 100 Schwimmer den Sprung ins 16 Grad kalte Hafenbecken in Palma gewagt. Anlass war die mittlerweile achte Ausgabe der sogenannten „Copa Nadal Port de Palma“.
Rund 200 Meter legten die Sportler dabei zurück. Neoprenanzüge waren nicht erlaubt. Dafür gab es einige witzige Verkleidungen zu sehen, zum Beispiel kamen einige Teilnehmer als Weihnachtsmänner.
Der jüngste Teilnehmer war sieben Jahre alt, der älteste 81 Jahre alt. Der schnellste Schwimmer brauchte für die 200 Meter nur zwei Minuten und 29 Sekunden.
Alle Einnahmen des Schwimm-Wettkampfes in Palma gingen an die Hilfsorganisation „Mallorca Sense Fam“, also „Mallorca ohne Hunger“.

Neuer Busbahnhof in Pollença: in vier Monaten fertig
Der neue Busbahnhof in Pollença soll in vier Monaten fertig sein und pünktlich zum Beginn der Hauptsaison den Betrieb aufnehmen. Die Busstation wird in Port de Pollença an der Mole, unmittelbar neben dem Gesundheitszentrum gebaut, die Arbeiten kosten rund 420.000 Euro, so die Verantwortlichen.
Vom neuen Bahnhof aus sollen die Busse dann hauptsächlich Urlauber zum Cap Formentor chauffieren. Mit dem eigenen Auto ist die Anfahrt zu dem beliebten Leuchtturm in Mallorcas Norden im Sommer nicht mehr gestattet. Durch diese Maßnahme wollen die Verantwortlichen erreichen, dass vor allem in der Hochsaison weniger Verkehr auf den Zufahrtsstraßen zum Cap Formentor herrscht.

Knapp 700 Anrufe bei balearischer Notrufzentrale
Auf den Balearen haben sich in diesem Jahr in der Heilig Abend-Nacht rund 140 Zwischenfälle ereignet, bei denen die Polizei oder der Rettungsdienst ausrücken mussten. Das gab die balearische Landesregierung bekannt.
Insgesamt gingen in der Nacht vom 24. auf den 25. Dezember knapp 700 Anrufe bei der Notrufzentrale der Balearen ein. In den meisten Fällen handelte es sich um medizinische Notfälle, gefolgt von Schlägereien und Körperverletzungen. Probleme gab es aber auch wegen Ruhestörung und Hausfriedensbruch.
Die meisten Zwischenfälle gab es auf Mallorca, gefolgt von Ibiza und Menorca. Auf Formentera hingegen gab es keine Vorfälle.

Neue Strandbars für Mallorcas Es Trenc Strand
Dieses Jahr zu Beginn der touristischen Hauptsaison wurden an Mallorcas beliebtem Es Trenc Strand die Strandbars abgerissen. Grund war, dass die Bauweise der sogenannten Chiringuitos gegen das geltende Küstengesetz verstieß.
Jetzt hat die Gemeinde Campos bekannt gegeben, neue Buden an dem Naturstrand aufzustellen. Insgesamt sollen es sechs Kioske werden, die im Abstand von jeweils 300 Metern zueinander und abseits der Dünen installiert werden.
Die neuen Buden sollen nicht auf Zement errichtet werden, sondern demontierbar sein und mit Solarenergie betrieben werden.

Weihnachtsansprache von König Felipe
Spaniens König Felipe VI. hat auch in diesem Jahr seine Weihnachtsansprache gehalten, die traditionell im spanischen Fernsehen übertragen wird. Der Monarch ließ das vergangene Jahr Revue passieren und wagte einen Ausblick auf die kommenden zwölf Monate.
Er rief die neugewählten Abgeordneten des katalanischen Regionalparlaments zur Mäßigung auf: Sie sollten Pluralität anerkennen und an das Wohl aller denken, so König Felipe. Gleichzeitig warnte er die Separatisten vor neuen Konfrontationen und rief das Volk zur Einheit auf.
Es war die vierte Weihnachtsansprache von König Felipe seit dessen Krönung 2014.

Der Wochenrückblick - präsentiert von

Der Wochenrückblick – präsentiert von „Das Inselradio“

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