Die Woche | 14.04. – 20.04.2018

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2018: 250 Fahrradunfälle auf den Balearen
Wie die Notrufzentrale 112 bekannt gegeben hat, haben sich in diesem Jahr bereits mehr als 250 Fahrradunfälle auf balearischen Straßen ereignet. Zahlreiche Menschen wurden dabei verletzt, sieben kamen ums Leben.
Die meisten Unfälle seit Beginn des Jahres gab es in diesem Monat: Mehr als 100 Radfahrer waren in den ersten drei April-Wochen in Radunfälle auf den Balearen verwickelt.
Die Notrufzentrale ruft Radfahrer dazu auf, vielbefahrene Straßen zu meiden und wenn vorhanden die Seitenstreifen oder Radwege zu nutzen. Autofahrer sollten darauf achten, beim Überholen der Sportler einen seitlichen Mindestabstand von 1,50 Metern einzuhalten und die Fahrtgeschwindigkeit zu reduzieren, wenn Radsportler in der Nähe sind.

Haftstrafe für betrunkene Unfallfahrerin von Sineu gefordert
Im September 2016 wurde auf Mallorca ein Radfahrer von einem PKW erfasst und getötet, die Fahrerin des Unfallwagens war stark alkoholisiert – der Alkoholtest hatte fast eine Promille ergeben.
Die 36-jährige Französin hat jetzt vor Gericht ausgesagt, dass sie sich an den Moment des Zusammenstoßes nicht erinnern könne. Sie und ihr Freund hätten jedoch den ganzen Tag Alkohol getrunken, bevor sie sich hinters Steuer setzte. Augenzeugen hatten berichtet, dass laute Musik aus dem Opel Corsa dröhnte und der Wagen Zick-Zack fuhr. Die Unfallfahrerin war sichtlich ergriffen, zitterte und weinte, als sie ihre Aussage machte.
Der Gerichtssaal war voll mit Angehörigen und Freunden des Getöteten, ein 44 Jahre alter Polizist und Familienvater aus Sineu. Dieser war mit seinem Sohn auf der alten Landstraße von Sineu mit dem Rad unterwegs, als die beiden von dem Fahrzeug erfasst wurden. Der Junge wurde beim Zusammenprall leicht verletzt. Allerdings soll er stark traumatisiert und in psychologischer Behandlung sein. Die Frau des Getöteten war zum Zeitpunkt des Unfalls schwanger und hat nun neben ihrem Sohn auch eine Tochter.
Der Staatsanwalt fordert wegen fahrlässiger Tötung drei Jahre und neun Monate Haft für die Unfallfahrerin sowie den Entzug des Führerscheins. 50.000 Euro Schmerzensgeld an die Hinterbliebenen musste sie bereits bezahlen.

Mallorcas Nachtclub-König ist aus dem Gefängnis
Mallorcas Nachtclub-König Bartolomé Cursach ist auf freiem Fuß. Gegen Zahlung einer Kaution in Höhe von einer Million Euro durfte er am Mittwochabend (18.4.) Uhr das Gefängnis in Palma verlassen, allerdings unter gewissen Auflagen: Zum einen muss er sich regelmäßig bei der Polizei melden, zum anderen darf er Mallorca nicht verlassen; sein Reisepass wurde ihm abgenommen.
Bartolomé Cursach, dem zum Beispiel das Tito`s, der Megapark und das BCM gehören, saß über ein Jahr in Untersuchungshaft. Gegen ihn wird unter anderem wegen Korruption, Bestechung und Drogenhandel ermittelt.

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The Jacksons kommen nach Mallorca
Der Musik-Sommer an Mallorcas Edelhafen Port Adriano bietet Highlights aus verschiedenen Musik-Genres. Am Mittwoch (18.4.) haben die Verantwortlichen das offizielle Programm präsentiert.
Den Auftakt zum Musik Festival, das vom 21. Juli bis zum 14. August geht, macht der weltbekannte Tenor Josep Carreras, der im Rahmen seiner Abschiedstournee auf die Insel kommt.
Weiter geht es mit dem spanischen Schlagersänger Raphael, dem libanesischen Star-Geiger Ara Malikian und der Flamenco Gruppe Las Minas.
Die wohl berühmtesten Musiker des Festivals sind The Jacksons. Die vier Brüder des King of Pop, Michael Jackson, treten am 9. August auf:
Am 14. August tritt die britische Reggae-Pop-Band UB40 auf; zu den bekanntesten Songs der Gruppe gehört „Kingston Town“ oder das Neil Diamond-Cover „Red, Red Wine“, wie Festivaldirektor Roberto Menéndez bei der Präsentation erklärt hat: „Diese Gruppe blickt auf eine 40-jährige Karriere zurück. Und diese Band war vor vielen Jahren sogar schon einmal auf Mallorca. Mit dem Konzert von UB40 endet dann die sechste Ausgabe unseres Port Adriano Musik Festivals.“
Konzertkarten ab 25 Euro sind ab kommenden Montag (23.4.) um 12:00 Uhr auf der Website www.portadrianomusic.com erhältlich.

Balearische Notrufzentrale warnt vor giftiger Qualle
Die balearische Notrufzentrale warnt davor, die Portugiesische Galeere anzufassen. Auch Hunde sollten die giftige Qualle auf keinen Fall berühren oder beschnuppern. Wer eines der Nesseltiere am Strand oder im Meer sieht, ist angewiesen, den Notruf unter 112 zu alarmieren.
In den vergangen Tagen wurden an der Küste der kleinen Baleareninsel Formentera fast 100 Exemplare entdeckt und aus dem Badebereich entfernt.
Das Gift der Portugiesischen Galeere hinterlässt beim Menschen rote Quaddeln, die brennen und schmerzen. Ein gesunder Erwachsener übersteht Verbrennungen durch die Qualle ohne Lebensgefahr, aber bei geschwächten Menschen oder Allergikern besteht die Gefahr eines allergischen Schocks.

Palmas Altstadt bekommt mehr Taxi-Stände
Die Altstadt von Palma bekommt mehr Taxi-Stände, darauf haben sich die Vereinigung der mallorquinischen Taxifahrer und das Rathaus geeinigt.
Ein Grund dafür ist die gestiegene Zahl an Hotels in der Inselhauptstadt, durch die immer mehr Menschen in Palma ein Taxi wollen. Entstehen sollen die neuen Taxiposten in der Nähe von Palmas Paseo Mallorca und der Calla Cataluña. Auch rund um die Kathedrale sind Taxi-Stände geplant.
Zudem fordert die Vereinigung von der Stadt die Zeiten des Taxi-Stopps an der Avenida Argentina zu verlängern. Bislang dürfen die Fahrer dort nur abends und in der Nacht halten.
Das Rathaus von Palma will auch Ladestationen für Elektro-Autos an den Parkplätzen installieren. Subventioniert werden sollen sie von der Balearenregierung. Außerdem fordert die Vereinigung mehr Großraumtaxis in Palma. Bürgermeister Antoni Noguera will das überprüfen lassen.

Privatwohnungen 60 Tage im Jahr an Balearen-Urlauber vermieten
Bislang war es laut balearischem Tourismusgesetz auf Mallorca und den Nachbarinseln nicht erlaubt, einzelne Zimmer der eigenen Wohnung an Touristen zu vermieten.
Wie Antoni Sansó, der balearische Generaldirektor für Tourismus jetzt erklärt hat, könnte diese Regelung bald aufgehoben werden. Die Balearenregierung plant, das Tourismusmusgesetz noch diesen Sommer dementsprechend zu überarbeiten.
Die Auflagen bleiben aber streng: Einzelne Zimmer oder Privatwohnungen sollen maximal 60 Tage im Jahr vermietet werden dürfen – und das nur monatsweise und nicht wochen- oder tagesweise. Wenn sich die Wohnung in einem Mehrfamilienhaus befindet, ist dafür die Zustimmung der anderen Wohnungseigentümer notwendig. Zudem darf weiterhin nur in den Zonen vermietet werden, in denen Ferienvermietung generell legal ist. Erst kürzlich hat die Balearenregierung die Inseln in Zonen eingeteilt – und zwar in „touristisch gesättigt“ und „nicht gesättigt“. Für diese Bereiche gelten unterschiedliche Regeln.

Hausbesitzer aus Porreres vor dem Haftrichter
Der Hausbesitzer aus Porreres, der Ende Februar einen Einbrecher erschossen hat, musste am Montag (16.4.) in Manacor vor Gericht aussagen. Wie die zuständige Untersuchungsrichterin nach der Vernehmung entschied, muss sich der 77-Jährige wegen eines Tötungsdeliktes verantworten, allerdings darf er vorläufig auf freiem Fuß bleiben – unter gewissen Auflagen, die er einhalten muss.
Es ist noch immer unklar, was genau sich auf der Finca abgespielt hat. Während der Rentner an seiner Aussage festhält, aus Notwehr gehandelt zu haben, sagten die drei Komplizen des Getöteten aus, dass der Hausbesitzer schoss, als sie das Haus bereits verlassen wollten.
Fest steht, dass 77-Jährige von den Einbrechern misshandelt und verprügelt wurde, denn er hatte zahlreiche Verletzungen am ganzen Körper und musste zwei Wochen im Krankenhaus verbringen.
Der Rentner hatte offenbar mit einem Überfall gerechnet, denn in seinem Zuhause wurden drei geladene Waffen gefunden.
Die Täter sollen schon einmal in sein Haus eingebrochen und mehrere tausend Euro gestohlen haben. Dieser Fall war aber nie zur Anzeige gebracht worden. Die Einbrecher sitzen in U-Haft.

Sternschnuppenregen über Mallorca
Wer einen Wunsch offen hat, der sollte in diesen Tagen einen Blick in den Nacht-Himmel wagen, denn bis Woche Mittwoch (25.4.) ist der Sternschnuppenstrom der Lyriden zu sehen.
Laut Angaben des spanischen astronomischen Observatoriums OAN erreicht der Sternschnuppenregen in der Nacht auf Montag (23.4.) seinen Höhepunkt.
Bei den Lyriden handelt es sich um schnelle Sternschnuppen, die mit Geschwindigkeiten von rund 50 Kilometer pro Sekunde in die Erdatmosphäre eindringen und verglühen. Eine Reise von der Erde zum Mond würde bei diesem Tempo nur zwei Stunden dauern.
Auf Mallorca stehen die Chancen, eine Sternschnuppe zu sehen, besonders gut, da der Wetterdienst AEMET für die kommenden Nächte nur wenige oder gar keine Wolken vorhersagt.

Guardia Civil auf Mallorca stellt Diebesgut zur Abholung bereit
Die Guardia Civil von Santa Margalida in Mallorcas Nordosten stellt gestohlene Gegenstände aus – mit dem Ziel, dass die rechtmäßigen Besitzer ihre Dinge zurückbekommen.
Es handelt sich um Diebesgut aus Wohnungseinbrüchen, die in den letzten Monaten in Muro und den umliegenden Ortschaften begangen wurden.
Unter den Gegenständen sind Schmuck, Markensonnenbrillen, Lautsprecher und Ferngläser. Jeder, der Opfer eines Einbruchs bzw. Diebstahls geworden ist, sollte die Wache von Santa Margalida in der Calle Artà aufsuchen. Die Gegenstände stehen täglich von 9:00 Uhr bis 14:00 Uhr zur Begutachtung bereit.
Mitzubringen sind Personalausweis und eine Diebstahlbescheinigung von der Polizei oder ein Dokument, das den Besitz des bestimmten Gegenstandes belegt.

Der Wochenrückblick - präsentiert von

Der Wochenrückblick – präsentiert von „Das Inselradio“

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