Die Woche | 09.06. – 15.06.2018

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Balearen wollen Zugang zum Naturpark Mondragó beschränken
Das balearische Umweltministerium will den Zugang zu den Stränden des Naturparks Mondragó in Mallorcas Südosten beschränken.
Vorgesehen ist, dass in Zukunft jeder Badegast dort zwischen zehn und 15 Quadratmeter Platz hat. Zu den weiteren Regelungen, die die geplante Verordnung festlegt, gehört, dass in den Buchten des Naturparks keine Sportboote mehr ankern dürfen, auch festinstallierte Strandbars, Sonnenliegen und Schirme sollen künftig verboten werden. Außerdem soll der Antrag der Gemeinde Santanyí, den Parkplatz am Naturschutzgebiet Mondragó zu vergrößern, abgelehnt werden, und die Anzahl der Touristenbusse wird drastisch gesenkt.
Grund für die strikte Verordnung ist, dass das balearische Umweltministerium die Naturstrände der Insel besser schützen will, die unter dem hohen Besucheraufkommen leiden.

Rattenplage an Palmas Paseo Mallorca
Anwohner und Geschäftsbetreiber an Palmas Paseo Mallorca haben sich jetzt an die Stadt gewandt und über ein bestehendes Schädlingsproblem beschwert, vor allem Ratten sollen sich in dem Gebiet ausgebreitet haben.
Die Stadt Palma hat bereits reagiert: Sie will Kammerjäger schicken, die untersuchen sollen, ob die Tiere tatsächlich vermehrt in der Innenstadt vorkommen. Sollte das der Fall sein, werden dort Köder und Fallen aufgestellt.
Privatleute, die sich ebenfalls mit einer solchen Beschwerde an die Stadt Palma wenden wollen, sollten die Servicenummer 010 anrufen. Dort werden alle Details aufgenommen und an die entsprechende Stelle weiter geleitet.

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Schwager des spanischen Königs muss ins Gefängnis
Iñaki Urdangarin, der Schwager des spanischen Königs Felipe, muss spätestens am Montag, den 18. Juni seine Haftstrafe antreten. Das hat das Gericht in Palma entschieden, wo der frühere Handball-Profi am Mittwoch (13.6.) persönlich erscheinen musste.
Wegen Hausfriedensbruchs, Betrugs, Steuerdelikten und Unterschlagung ist Urdangarin zu fünf Jahren und zehn Monaten Gefängnis verurteilt worden.
Auch sein früherer Geschäftspartner Diego Torres muss seine Haftstrafe in Höhe von fünf Jahren und acht Monaten innerhalb der nächsten Tage antreten.
Der ehemalige Ministerpräsident der Balearen, Jaume Matas sparte sich den Gang zum Gericht, stattdessen hat er bereits am Mittwoch (13.6.) freiwillig das Gefängnis von Aranjuez in Madrid aufgesucht, wo er drei Jahre und acht Monate verbüßen wird.

Piratentaxis: Vor allem nachmittags an Mallorcas Flughafen aktiv
Sie werben am Flughafen damit, günstiger als die legale Konkurrenz zu sein und sind den Taxifahrern längst ein Dorn im Auge – die Rede ist von den sogenannten Piraten-Taxis. Um die schwarzen Schafe der Branche aus dem Verkehr zu ziehen, setzt die Balearenregierung Kontrolleure am Airport Son Sant Joan ein.
Doch wie der Präsident der Vereinigung der Taxifahrer Biel Moragues jetzt erklärt hat, sind die „taxis piratas“ besonders mittwochs, donnerstags und freitags am Flughafen aktiv. Grund dafür ist, dass die Kontrolleure immer zur selben Tageszeit arbeiten, an den besagten Tagen vor allem am Vormittag. Das sorgt dafür, dass die illegalen Taxis dann ab dem Nachmittag versuchen, Kunden zu werben. Besonders in der Zeit zwischen 16:00 Uhr und 23:00 Uhr sind die Piratentaxis am Flughafen aktiv, so Moragues weiter.
Damit geht das Katz und Maus-Spiel weiter. Erst Anfang Mai waren die Zivil-Inspekteure des balearischen Verkehrsministeriums nach nur einer Woche aufgeflogen, nachdem sich Fotos und Videos der Personen unter den illegalen Taxifahrern verbreitet hatten.

Airport Son Sant Joan: Über 3,1 Millionen Flugreisende im Mai
An Palmas Flughafen Son Sant Joan wurden im Mai über 3,1 Millionen Flugreisende registriert. Das entspricht einem Anstieg von 3,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat.
Vor allem bei den Deutschen ist Mallorca beliebt wie nie zuvor, so wurden im Mai 1,1 Millionen Urlauber aus der Bundesrepublik in Palma abgefertigt, gefolgt von den Briten. Aber auch die Anzahl der spanischen Touristen ist angestiegen, so sind im letzten Monat fast 604.000 Spanier vom Festland in Palma abgefertigt worden. Und der positive Trend für die Tourismusbranche geht weiter: In den kommenden Wochen und Monaten werden an Palmas Flughafen wieder Rekordzahlen erwartet.

Lokalpolizei beklagt sich über Schmutz an der Playa de Palma
Wie die Tageszeitung Ultima Hora schreibt, beklagt sich zunehmend auch Palmas Lokalpolizei über mangelnde Sauberkeit an der Playa de Palma. Vor allem am späten Nachmittag, so die Beamten, seien die Zustände an dem Strandabschnitt desolat: Mülleimer quellen über und die Abfälle sammeln sich auf den Gehwegen und Straßen. Ein Problem, dass sich im Prinzip über den gesamten Küstenstreifen der Inselhauptstadt erstreckt, von Portixol bis zum Ende der Playa de Palma.
Die Polizisten kritisieren, dass die Stadtwerke Emaya gegen Ende des Tages keine Reinigungskräfte mehr in den Bereich schicken. Von Seiten des Unternehmens weist man diese Vorwürfe jedoch zurück. Dort heißt es, dass die Putzkolonnen insgesamt dreimal am Tag ausrücken: Am Vormittag, am späten Nachmittag und in der Nacht. Hinzu kommt, dass die Stadtwerke ihr Personal für die Playa de Palma jetzt im Sommer um rund 75 Prozent aufgestockt haben.

Chiringuito am Strand El Peñón hat geöffnet
Die Anwohner am kleinen Strand El Peñón in Palma haben sich damit abgefunden, dass hier im Sommer eine Strandbar aus Holz steht. Auch Sonnenschirme und Liegen wurden auf dem bis dato unbewirtschafteten Strand vor gut einem Monat aufgestellt. Der Strand befindet sich zwischen den Vierteln Ciudad Jardín und Cala Gamba. Bislang hat das Rathaus die Beschwerden der Anwohner nicht ernst genommen, so die Nachbarschaftsvereinigung. Wie bereits berichtet, kritisieren die Anwohner, dass es keinerlei Genehmigungen der Küstenbehörde für das Projekt gibt.

Helikopter im Kampf gegen Mücken im Einsatz
Die Inselhauptstadt Palma nimmt auch in diesem Jahr den Kampf gegen die Mücken von der Luft aus auf. Zum Einsatz kommt ein Helikopter, der mit einer speziellen Anlage ausgestattet ist, mit der die Pestizide über den betroffenen Bereichen versprüht werden. Allein am Mittwoch (13.6.) wurde das Mittel auf rund 70 Hektar an der Playa de Palma und im Bereich von Sant Jordi versprüht. Diese Gegenden wurden für den Einsatz ausgewählt, weil dort eine hohe Anzahl an Mückenlarven nachgewiesen werden konnte.
Das Insektizid soll verhindern, dass die Mückenlarven überhaupt erst schlüpfen. Auch in diesem Jahr beteuert die zuständige Stadträtin Antònia Martín, dass man sich keine Sorgen um Mallorcas Flora und Fauna machen muss, denn die Pestizide greifen nur die Mückenlarven an und sind für Menschen, Tiere und Pflanzen völlig ungefährlich.

Zufahrt zum Cap Formentor täglich neun Stunden gesperrt
Wie bereits berichtet, dürfen Autofahrer im Juli und August nicht mehr bis zum Leuchtturm am Cap Formentor, Mallorcas nördlichstem Punkt, fahren.
Jetzt sind weitere Details zu den Plänen der Gemeinde Pollença bekannt geworden: So soll die Zufahrt für motorisierte Fahrzeuge täglich jeweils von 10:00 Uhr bis 19:00 Uhr gesperrt werden. Während dieser Zeit wird ein Shuttle-Bus zum Cap Formentor eingesetzt, er startet in Port de Pollença und macht am Aussichtspunkt Mirador de la Creueta sowie am Hotel Formentor Halt.
Weiterhin befahren werden darf die Strecke von Autofahrern, die im Hotel Formentor untergebracht sind oder in der Gegend wohnen sowie von Radfahrern.
Mit der Maßnahme will die Gemeinde Pollença den Verkehr auf der schmalen Zufahrtstraße entlasten. Im letzten Jahr wurde die Strecke im Juli täglich von fast 4.000 Fahrzeugen genutzt.

Arbeiten an Strandpromenade in Santa Ponça
An der Strandpromenade von Santa Ponça im Gemeindegebiet von Calvià wird derzeit gearbeitet. Insbesondere im Bereich der Calle Ramón de Montcada fahren seit einigen Monaten täglich Baufahrzeuge. Leidtragende sind vor allem Anwohner und Geschäftsbetreiber, die sich schon darüber beschwert haben, dass die Arbeiten auch jetzt in den Sommermonaten noch durchgeführt werden -und das zum Teil nur wenige Meter vom Strand und den Cafés entfernt.
Durch die Bauarbeiten können auch die Ausflugsboote zum Teil nicht in Santa Ponça anlegen. Stattdessen fahren sie von Paguera aus nach Sa Dragonera.

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Der Wochenrückblick – präsentiert von „Das Inselradio“

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