Die wilde Kamera: Nacht!

Den spannendsten Aspekt einer Fotofalle bilden natürlich die Nachtaufnahmen. Selten sehen sie wirklich gut aus, aber dafür haben sie eine faszinierende, manchmal sogar unheimliche Note. Diese Fotos dokumentieren, was vor sich geht, während man selbst ahnungslos im Bett liegt oder immer noch mit den Augen auf Halbmast vor dem Fernseher vegetiert. Die Nacht ist nicht die Glanzzeit der Menschen, sondern anderer Wesen.

Die wilde Kamera: Nacht!

Er kommt direkt auf uns zu! Um kurz vor 3 Uhr in der Nacht arbeitet sich dieser Igel durchs Gras, ungestört von Menschen oder anderen tagaktiven Gesellen. Eine sehr entspannte Angelegenheit, wobei man die Gefahren der Nacht natürlich auch nicht unterschätzen darf. Es gibt schließlich einen Grund dafür, dass Igel permanent bewaffnet sind. Die Lichtkugel im Hintergrund ist übrigens kein tiefhängender Mond, sondern ein Bewegungsmelder.

Die wilde Kamera: Nacht!

WAS IST DAS? Auf Basis der bisher gemachten Erfahrungen komme ich zu dem Ergebnis, dass es sich um eine Katze handelt, die sich gerade in Bewegung befindet. Schon ein bisschen seltsam diese Aufnahme, aber man hat ja schließlich nachts keine Kamera im Garten stehen, weil man „normal" fotografieren will. Normale Katzenfotos gibt es im Internet sowieso schon genug.

Die wilde Kamera: Nacht!

Hier sehen wir ... nichts? Den roten Kreis habe ich selbstredend nicht schlecht eingezeichnet, weil ich schlecht gezeichnete rote Kreise so mag, tatsächlich lässt sich dort gerade so eine Lebensform erkennen, die durchs Gras huscht. Ich würde hier auf eine Maus oder eine Ratte tippen. Um mich wohler zu fühlen, tippe ich auf eine Maus.


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