Die Tage des Stierkampfes auf Mallorca sind gezählt

Die Tage des Stierkampfes auf Mallorca sind gezählt: In der größten und wichtigsten Arena, dem Kampfplatz mit dem Namen „Coliseo” in der Inselhauptstadt Palma de Mallorca, könnten demnächst die Lichter für die Toreros ausgehen. Die neue Stadtregierung, die von einem Mitte-Links-Bündnis getragen wird, kündigte an, dass Palma de Mallorca zur „Stadt ohne Tierquälerei” und „stierkampffreien Zone” erklärt werden soll.

In Palmas Stierkampf-Kolosseum, in dem 12.000 Zuschauer Platz haben, traten die berühmtesten Toreros Spaniens auf. Nun sollen in der Arena keine Stiere mehr getötet werden, sondern nur noch kulturelle und sportliche Veranstaltungen stattfinden. Das geplante Stierkampfverbot könnte Signalwirkung für die ganze Insel haben, auf der die Empörung wegen dieser blutigen Kämpfe schon länger heftige Wellen schlägt.

Foto: Spanien will den Stierkampf zu einem «immateriellen Kulturgut» erklären. Foto: Raquel Manzanares / DPA

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