Die spannende Suche nach Wim

„Wim ist weg” heißt es derzeit im Augarten. Eine neue Produktion des Dschungel Wien unter der Regie von Sara Ostertag schickt die Kinder auf eine spannende Suche nach einem kleinen Buben, der sich die Welt ansehen möchte.

In Holland kennt ihn jedes Kind – Wim. Den Jungen, der sein rotes Fahrrad nimmt und von zuhause abhaut. Jetzt machen sich in Wien seine Eltern, eine Parkwächterin, ihr Lehrling und viele Schulkinder auf die Suche nach ihm. Im Augarten.

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Dort nämlich spielt das Stück „Wim ist weg“ frei nach dem gleichnamigen Buch von Rogier Boon. Der Dschungel Wien hat die junge Regisseurin Sara Ostertag beauftragt, ein Outdoorstück zu inszenieren. Heraus kam eine spannende und witzige Suche nach dem kleinen Wim, der nicht nur sein Rad, sondern auch ein Buch über Spanien und ein Flasche Milch einpackte, bevor er das Haus verließ. In zwei Gruppen aufgeteilt, folgen die Kinder und die dazugehörigen Erwachsenen Mira Tscherne, der strengen Parkwächterin und Rino Indiono, der gerade dabei ist, diesen wichtigen Beruf zu erlernen. Auf den Spuren von Wim erkunden sie dabei den Augarten, treffen auf eine schrullige Dame, die sich darüber ärgert, dass die Vögel ihren Kuchen nicht schätzen. Sie begegnen einer liebestrunkenen Julia auf der Suche nach ihrem Romeo und einem wilden Waldgeist, der erst lernen muss, wie man Menschen erschreckt.

Immer wieder erfahren sie dabei, dass es wichtig ist, das zu machen, was man gerne macht. Auch wenn andere Leute das nicht für gut halten. Und sie erlernen in wenigen Minuten die offizielle Wim-Suchparole. „Observieren, analysieren, kanalisieren – wo ist Wim!?“ – auch wenn sich die Fremdworte zuerst ein wenig ungewohnt aussprechen lassen gehen sie doch in kurzer Zeit den Kindern in Fleisch und Blut über. Zum Glück hinterlässt Wim Spuren. Eine blaue Kappe, einen blauen Schuh, sodass sich alle sicher sein können, ihm tatsächlich auf der Fährte zu sein. Letztlich gibt es ein großes Hallo, als er auf seinem roten Fahrrad um die Ecke gebogen kommt.

Maartje Pasman und Steffi Jöris schlüpfen in viele unterschiedliche Rollen und haben dabei ganz schöne Strecken zu absolvieren. Dank eines strategisch ausgeklügelten Plans sind sie aber immer rechtzeitig an ihren jeweiligen Auftrittsorten, ohne dass die Kinder das „Dahinter“ der Produktion auch nur im Leisesten erahnen. Die Ausbildung zum Parkwächter, die zu Beginn angekündigt wurde, die fällt einem allgemeinen Gesinnungswandel zum Opfer. Denn Mira Tscherne und Rino Indiono entdecken, das Tanzen und sich Verlieben noch einmal eine andere Qualität haben als streng die Übertretungen der Parkbesucherinnen und –besucher zu ahnden.

„Wim ist weg” ist ein Riesenspaß für alle, die einmal richtig Detektiv spielen wollen. Und das „ganz in echt“!

Weitere Termine hier: http://dschungelwien.at/programm/produktionen/920/


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