Die Sims 3 - Einfach Tierisch

Die Sims 3 - Einfach TierischGenre: Simulation
Plattform: PC
USK: ab 6 freigegeben
Nun machen Pferde den Autos Konkurrenz
Was ist schon ein Leben ohne tierische Freunde? Das haben sich inzwischen schon viele Sims Fans gedacht, bis endlich dieses Erweiterungspack erschienen ist. Was schon mit Die Sims begonnen hat und in Die Sims 2 weitergeführt wurde, ist nun in Die Sims 3 etwas anders. Denn jetzt ist es nicht nur möglich Hunde und Katzen zu erstellen, sowie sich andere Kleintiere zuzulegen. Erstmals ist es auch möglich, eigene Pferde zu kreieren, sie zu steuern und ihnen einen Stall zu bauen. Genauso wie im Erstelle-einen-Sim Modus, kann man auch sein Pferd, den Hund oder die Katze personalisieren. Da gibt es fast schon unbegrenzte Möglichkeiten die von der Fellfarbe, über die Körper- und Gesichtsform, sowie das Halfter oder das Halsband reichen. Zwar hat man vorgefertigte Rassen, die man nach Belieben verändern kann, aber auch eine völlig neue Eigenkreation ist hier möglich. Hat man gerne ausgefallene Tiere mit den verschiedensten Farben oder Formen, sind einem hier kaum Grenzen gesetzt. Aber auch der Charakter ist wieder bestimmbar. Genauso wie drei Eigenschaften, die sich im Laufe des Spiels erweitern. Ob es jedoch gute oder schlechte Erweiterungen sind, kommt darauf an, wie dein Sim sein Tier behandelt.
Mit den spielbaren Pferden ist ein langersehnter Traum vieler Fans wahr geworden. Hier ist es aber nicht nur möglich, deinem Tier einen Stall zu bauen, es zu pflegen und reiten zu lernen. Vor allem kann dein Sim sich und sein Pferd nun auch für Pferderennen anmelden und einige Geldbeträge gewinnen, falls Reiter und Tier gut trainiert sind. Bei den Hunden und Katzen verhält es sich jedoch ähnlich, wie bei den Vorgängerteilen. Aber deshalb macht es nicht weniger Spaß mit den Haustieren zu spielen. Dein Sim kann seinem Hund aber nicht nur Kunststücke beibringen, sondern ihm auch auftragen, die Haustür zu bewachen. Vielleicht ist der Hund jedoch aber gerade zu sehr damit beschäftigt sein Futter vor der Katze im Auge zu behalten. Es kommt auf die Charakterzüge der Tiere darauf an, ob sie sich untereinander oder vielleicht sogar mit deinem Sim gut verstehen oder nicht. Aber auch fremde Tiere wie Hirsche, Waschbären oder Streuner sind in der neuen Nachbarschaft zu finden. Vielleicht erblickt dein Sim ja auch ein strahlend weißes Pferd, das jedoch nur an bestimmten Orten um eine bestimmte Uhrzeit zu finden ist. Das Einhorn kann deinem Sim und seinen Tieren viel Freude aber auch Kummer bereiten.
Steuerung, Grafik und Sound
Was im ersten Teil noch ganz selbstverständlich, im zweiten aber nicht mehr vorhanden war, ist hier wieder möglich. Die Rede ist von der Steuerung der Tiere. Genauso wie deinen Sims, kannst du auch ihren Tieren auftragen etwas zu essen, schlafen zu gehen oder auf den Boden zu pieseln. Es verhält sich hier genauso wie bei den virtuellen Menschen. Aber falls du schon zu viel um die Ohren hast, kannst du die Tiere auch selbstständig ihre Bedürfnisse befriedigen lassen. Da kommt es nicht selten vor, dass das Pferd mal für längere Zeit ausgaloppiert, weil dein Sim vielleicht keine Zeit hat und das Tier sonst zu zappelig wird.
Die Grafik ist toll. Zwar ist man das schon gewohnt, aber es ist wirklich schön, dass die Tiere, genauso wie die Sims selbst, mit Details gespickt sind. Besonders weil man auch die Pferde, Hunde und Katzen selbst erstellen kann, hat man die Möglichkeit seinen Wünschen nachzugehen und ihnen vielleicht mal ein grünes und ein graues Auge zu verpassen. Auch das Fell lässt sich individuell gestalten, was im Spiel dann genauso schön zu betrachten ist, wie im Erstelle-einen-Sim Modus.
Hier sind wieder einige Melodien dazugekommen, allerdings vermisse ich inzwischen wirklich schon die Radiolieder, denen anscheinend nicht mehr so viel Beachtung geschenkt wird. In Die Sims 2 hat es mir sehr gut gefallen, dass es sogar einen eigenen Reggae-Sender gab. Ich warte sehnsüchtig darauf, dass sich dieser Sender auch in Die Sims 3 wiederfindet.
Fazit
Endlich wieder mal ein Erweiterungspack, bei dem man gar nicht aufhören will zu spielen. Und egal, wie lange man eigentlich schon vor dem PC sitzt, man hat immer noch nicht alles aus der neuen Tierwelt entdeckt. Es gibt auch wieder zahlreiche neue Einrichtungsgegenstände, die natürlich zum Thema dazu passen, aber nicht so ausgefallen sind, wie in seinem Vorgänger. Es war eine tolle Idee, endlich auch Pferde in das Spiel zu integrieren. Hier wurde nichts falsch gemacht.
Irie Rasta Sistren dankt Electronic Arts herzlichst für die Bereitstellung dieses Spiels.

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