die schwindende zeit

sinnlos presse ich meine hände zusammen, in der hoffnung, dass mir die zeit nicht so schnell durch die finger rinnt. bekannt ist dieses phänomen, dem wir immer wieder ausgeliefert sind und trotz jeglicher massnahme ohnmächtig zusehen müssen, wie die tage in den ferien in windeseile an uns vorbei sausen.
von wärme umhüllt verbrachte ich so ziemlich jeden tag an der sonne und liess mich im garten bräunen. die vergangene eiskalte woche in new york gleicht einem schleier, skeptisch, ob diese überhaupt existierte oder nur ein hirngespinst von mir ist.
schnell konnte ich mich jedoch wieder an die hitze adaptieren, die hosen wurden kürzer, die pullover machten ärmellosen t-shirts den platz frei und die wärmende mütze wurde durch eine sonnenbrille ersetzt. von der atmosphäre motiviert, organsierte meine mitbewohnerin und ich gleich ein bbq in unserem zu hause, schürten trächtig das feuer und zelebrierten den fakt, dass wir wieder hier sind.
die schwindende zeitda ein freund elmers bald heiraten wird, verbrachten wir das wochenende getrennt an den junggesellenparties. ich mit den weibern, elmer mit den männern. das ziel war jedoch das gleiche: bechern, bis die braut, bzw. bräutigam, unter dem tisch liegt - bis um elf hat's die braut durchgehalten. der bräutigam jedoch musste um neun von seinem bruder nach hause getragen werden. wir feierten jedoch trotz deren ausenz weiter.
am samstag dann die traditionelle serenata. der bräutigam stellt sich samt einem gitaristen als musikalisch unterstützung vor das haus der braut und gibt seiner stimme klang. so lange, bis die braut erwacht, das fenster öffnet und ihn mit offenen armen in empfang nimmt.
was so romantisch klingt, wurde bei diesem brautpaar ein bisschen modernisiert. aus welchen gründen auch immer sang nicht der bräutigam, sondern ein bezahltes trio, das die braut besang. und wir, die freunde und familie des brautpaares, wurden für dieses spektakel eingeladen. nebst gesang gab's grilliertes und so konnte ich eine echt romantische tradition erleben und bedauerte, dass dies nicht auch in europa praktiziert wird :-)
die woche in sich war also entspannend. bis auf den montag und dienstag, wo sich unsere katze manchita nicht blicken liess. die schlimmsten gedanken gingen durch unsere köpfe und ich rechnete während dem rennen draussen stets damit, ein von blut getränktes fell am strassenrand entdecken zu müssen. merkwürdigerweise war das futter am dienstagmorgen verschwunden, sodass wir erleichtert feststellen konnten, dass sie noch lebte. am dienstag in der nacht kam sie dann zerstreut, jedoch quietschvergnügt und gesund zurück, so, als ob nichts passiert wäre. und wir konnten wieder eine ohne alpträume unterbrochene nacht verbringen.
und nun bleiben uns noch mikrige zwei wochen. beklagen werde ich mich nicht, schliesslich geht's nun definitiv an den strand!

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