Die "schwarze Sonne"

Jeder hatte ja so seine eigene, aber gelenkte, Vorstellung von schwarzen Löchern. Meine entstand Ende der 70er, als ich "Mondbasis Alpha1" schaute:

Faszinierend.

Und jetzt haben wir ein echtes Foto von einem. Erstaunlich, zu was wir heute in der Lage sind.

Die Bestätigung einer hundert Jahre alten Theorie.

Wir sollten lernen, diese Beweglichkeit von Raum und Zeit in unser alltägliches Weltbild einzubauen. Es gibt so etwas wie "Ereignishorizonte", die Welten trennen. Es gibt Singularitäten, in denen alles auf die Spitze getrieben ist.

"Wann stürzen wir in das schwarze Loch unserer Galaxie?" fragte eine Moderatorin von Bayern 2. "Keine Sorge. Zum Glück gibt es die Mechanik der stabilen Kreisbahn, so wie unsere um die Sonne."

Die Linken machten nur Witzchen über das Foto. Weder sahen sie etwas Besonderes darin, noch brachte es sie irgendwie zum Nachdenken.


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