Die Schlagloch-Opfer

"Nein", hat Verkehrsminister Peter Ramsauer gesagt, eine Schlaglochsteuer komme nicht; der Gedanke sei absurd. Dabei weiß der Bürger, dass "absurd" aus Politikermund gleichzusetzen ist mit "kommt bald":
Dass der Preis für den Liter Benzin je höher liegen könnte als für den Liter Bier, hätte vor nicht allzu langer Zeit auch als "absurd" gegolten. Und ist die Wirklichkeit, genauso wie die vormals absurde Vorstellung, Männer hätten zwar keine Wehrpflicht mehr, jedoch Elternzeit.
Schlaglöcher also: Dass Ramsauer die Bürger, die für den harten Winter nichts können, nichtsdestotrotz an den Reparaturkosten für Winterschäden beteiligen wird, ist so klar wie Kloßbrühe. Nur in welcher Form, das muss Ramsauer noch durchdenken.
Für eine "Schlaglochsteuer" spricht, dass dieses Wort erstens einen hübschen Stabreim abgibt und sich zweitens harmonisch einfügt in die lange Liste der bereits existierenden Steuern - von der Kaffee- über Kirchensteuer bis hin zur Öko- und Tanzsteuer.
Es wäre auch möglich, einen "Schlagloch-Zuschlag" zu erheben. Das gäbe erstens ein hammerstarkes Wort ab und würde dem Bürger, die seit zwanzig Jahren Solidaritätszuschlag dafür zahlen, dass die Schwimmbäder im Erzgebirge saniert werden, die am Untermain jedoch nicht, bestimmt gefallen.
Denkbar ist auch, dass Ramsauer zwecks Finanzierung der Lochsanierung einen Weihnachtsfeiertag abschaffen lässt, mit der Begründung: "Wer sich über weiße Weihnachten freut, soll auch dafür arbeiten."
Absurd? Nö.
Auch nicht absurder, als den Buß und Bettag der Pflegeversicherung zu opfern.

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