Die Sache mit der Schokolade

Die Sache mit der Schokolade

Eine Sache, bei der es mir alles andere als leicht fällt zu reduzieren, ist der Süßigkeitenkonsum. Gerade Schokolade ist für mich im stressigen Berufsalltag oft der letzte Ausweg und Nervennahrung.

Schon oft habe ich probiert mir dieses Laster abzugewöhnen. Für einen bestimmten Zeitraum hat das auch immer hervorragend funktioniert, aber dann scheitert es an Disziplin und der fehlenden letzten Konsequenz. Die Waage zu entlasten oder dem Körper ein gesünderes Essverhalten zu gönnen, konnten als Motivatoren also nur vorübergehend aushelfen.

Aber jetzt, ein neues Jahr! Zeit für gute neue Vorsätze – Auch wenn selbst die in der Vergangenheit nicht sehr lange gehalten haben. Nun macht derzeit aber ein Fernsehbericht die Runde, der mich letztendlich doch noch von dieser unvernünftigen Sucht befreien könnte:

Mir ist es immer wichtig einen Sinn in den Dingen zu finden, die ich tue. Wenn mein Schokoladenkonsum mitverantwortlich ist, für die schlechten Bedingungen der Menschen in den Plantagen vor Ort ist und mehr noch, zu Kinderhandel und Sklaverei führt, dann ist es für mich absolut sinnvoll auf Schokolade zu verzichten.

Daher möchte ich versuchen keine Schokoladenprodukte mehr zu kaufen oder zu konsumieren, die nicht Fair Trade sind. Gerade der aktuelle Nachweihnachtszeitraum, in dem sich so langsam die Schluch-Teller leeren und die Nikoläuse aus den Regalen verschwinden bietet sich an, dieses Experiment zu starten. Es gibt ausreichend Alternativen im Chips-und-Flips-Sektor und zur Not tut es vllt. auch mal das ein oder andere Gummibärchen. Seltsamerweise ist es bei mir oft so, dass sich der Frust über ausbleibende Bewegung in Süßigkeitenverzehr äußert. Daher möchte ich zurück zu mehr Bewegung. In den Alltag integrierte Sport- und Fitnesseinheiten motivieren mich eher auf eine ausgewogene Ernährung zu achten.

Aber wie seht ihr das? Könnt ihr auch Schokolade essen wie Brot? ;-)   Seid ihr bereits auf Fair-Trade-Alternativen umgestiegen?

Im Seitenkopf habe ich u.a. den Punkt ‘aus Solidarität’ aufgeführt als einer der Gründe, die mich zu einem reduzierteren Leben animieren. Schokolade ist sicher nur eines von vielen Themen, das man solidarisch abwägen kann. Aber hierzu später mehr.

Euch jedenfalls ein gutes Neues Jahr 2012!


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