Die richtige Pflege für Gartenhäuser aus Holz

Wollen Sie Ihren Garten mit einem Gartenhaus verschönern und sich eine Wohlfühloase mitten im Grünen gönnen? Dann bietet sich vor allem das Holzgartenhaus an, denn es ist denkbar natürlich und umweltfreundlich. Damit Sie aber auch wirklich lange Freude daran haben, sollten Sie die Pflege nicht vergessen. Sie macht Gartenhäuser aus Holz strapazierfähig und langlebig und darf auf keinen Fall auf die leichte Schulter genommen werden.

Wichtige Vorarbeiten

Die Holzpflege beginnt schon vor dem Aufbau des Gartenhauses. Bauen Sie es selbst oder wollen bei einem Bausatz aus dem Handel auf Nummer sicher gehen, dann sollten Sie alle unbehandelten Holzteile mit einem Holzschutzmittel oder einer Lasur behandeln. So ist gewährleistet, dass das Holz nicht durch Hitze, Kälte, Frost, Feuchtigkeit bzw. Regen und UV-Strahlen in Mitleidenschaft gezogen wird. Kaufen Sie eines der hochwertigen Gartenhäuser aus Holz von der Gartenhaus GmbH, ist das Material in der Regel vorbearbeitet, beispielsweise per Kesseldruckimprägnierung. Da sich die Firma auf ökologische Gartenhäuser spezialisiert hat, kommen für die Behandlung umweltschonende Mittel ohne Chemikalien – wie ein Holzgrund auf Wasserbasis – zum Einsatz. Das sollten Sie später bei der Nachbehandlung berücksichtigen, denn so handeln Sie nachhaltig und verantwortungsbewusst. Achten Sie bei der Erstbehandlung darauf, welche Teile später nicht mehr zugänglich sein werden und wo es sich um Verbindungsstellen handelt, und tragen Sie dementsprechend mehr oder weniger Holzschutzmittel auf.

Nach dem Aufbau

Ist das Gartenhaus aufgebaut, geht es darum, zum zweiten Mal Holzschutzmittel bzw. Lasur aufzutragen. Es steht jetzt der Endanstrich an, bei dem Sie auf jeden Fall auf witterungsbeständige Farbe für Außenwände achten sollten. Lacke mit hohem UV-Schutz sind vorzuziehen. Während bei der ersten Behandlung (vor dem Aufstellen) Lasuren zum Einsatz kommen, die gegen Pilzbefall und Schimmel sowie Bläue schützen, geht es bei der zweiten Behandlung um den Schutz vor UV-Strahlen und anderen Wettereinflüssen. Welche Holzschutzmittel besonders gut geeignet sind, hat die Zeitschrift ÖKO-TEST getestet, die Ergebnisse finden Sie hier. Generell gilt dabei, dass dunkle Farben einen besseren Schutz bieten als helle Farbtöne. Entscheiden Sie sich für transparente Beize, weil Sie das Holz sehen möchten, ist keinerlei Schutz gegen UV-Strahlung gegeben. Sie ist eher etwas für Möbel oder den Innenraum, der ebenfalls gebeizt werden sollte. Hier eine Video-Anleitung zum Beizen und Lackieren.

Regelmäßige Wartung – verschiedene Möglichkeiten

Zur Holzpflege gehört es dazu, dass in regelmäßigen Abständen nachgestrichen wird. Je nach Holzart, Standort und Wetterlage sowie Lasur hält ein Anstrich nur ein Jahr oder zwei bis drei Jahre. Manche empfehlen ein jährliches Nachstreichen nach dem Winter, um das Gartenhaus fit für die klimatischen Veränderungen und die Sonne zu machen. Im Frühling lassen sich gleichzeitig kleine Renovierungen vornehmen, falls es Winterschäden gegeben hat. Es ist von Vorteil, vor dem Nachstreichen die alte Farbschicht abzuschleifen und die Holzoberfläche zu reinigen, damit die Farbe gleichmäßig aufgetragen werden kann und die Wirkstoffe gut ins Holz einziehen. Wenn Sie Holzschutzlack statt einer Lasur verwenden, muss nicht jedes Jahr nachgestrichen werden. So gesehen lohnt es sich, in den teureren Lack zu investieren, um den Arbeitsaufwand zu reduzieren. Beim Lackanstrich ist es wichtig, mindestens zwei Schichten aufzutragen, idealerweise eine Grundschicht und zwei weitere Anstriche. Zwischen jeder Lage warten Sie einige Stunden, bis die Farbe getrocknet ist.

Wer bei der Holzpflege nur Öl verwendet, statt zu lackieren, der geht anders vor: Einmal pro Jahr wird das Holzöl aufgetragen, nachdem Sie die Oberfläche mit Wasser und Spülmittel oder mit Seifenlauge gründlich gesäubert haben. Geölt wird solange, bis das Holzöl nicht mehr aufgesaugt wird. Diese Vorgehensweise wird im nachfolgenden Video näher erläutert:

Allgemeine Tipps zur Pflege für Gartenhäuser aus Holz

Es erspart Ihnen einiges an Arbeit, wenn Sie das Gartenhaus aus Holz von vornherein so bauen und ausstatten, dass es nicht zu viel Feuchtigkeit ausgesetzt ist und daher nicht so anfällig für Fäulnis ist. Ein ausreichend hohes Gefälle des wasserdichten Daches, ein Fundament aus Beton sowie eine Regenrinne helfen aus. Es ist zudem besser, wenn alle Seiten des Gebäudes leicht zugänglich sind, um das Schutzmittel problemlos auftragen zu können.

Ein guter Zeitpunkt für die Holzpflege ist gekommen, wenn Sie bemerken, dass das Holz “schwitzt”. Spätestens dann gilt es, mit einer Schicht oder zwei Schichten nachzustreichen. Zum Streichen eignen sich insbesondere weiche, breite Flachpinsel.


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Algarve News: 03. bis 09. Mai 2021