Die passende Yogamatte für deinen Yogastil

Die passende Yogamatte für deinen Yogastil

Um dich beim Yoga ganz und gar auf die Übungen konzentrieren zu können, brauchst du zur Unterstützung die perfekte Yogamatte. Einer der wichtigsten Aspekte, die du beim Kauf beachten solltest, ist dein Yogastil. Denn je nachdem, welche Art von Yoga du regelmäßig auf der Matte praktizierst, unterscheiden sich die Anforderungen an die Unterlage und ihre Eigenschaften.

Welchen Yogastil bevorzugst du?

Fortgeschrittene Yogis und Yoginis legen sich für gewöhnlich mit der Zeit und Erfahrung auf einen Yogastil fest, den sie bevorzugt regelmäßig üben. Übst du mehrere Yogastile, ist es empfehlenswert, für jeden Stil die passende Matte zu besitzen. Dies, damit du immer sicher und konzentriert üben kannst.
Yoga kann dynamisch und schweißtreibend sein mit vielen Standübungen und fließenden Übungsabläufen. Oder ruhig und meditativ mit vielen lang gehaltenen Übungen im Sitzen oder Liegen. Demzufolge kannst du dir vorstellen, dass bei diesen unterschiedlichen Stilen auch verschiedene Unterlagen benötigt werden. Denn erst damit findest du die richtige Unterstützung.

Dynamische Yogastile

Zu den dynamischen Yogastilen gehören zum Beispiel Ashtanga-, Vinyasa- (Power Yoga), Bikram- und Iyengar Yoga. Diese Stile sind körperlich teilweise sehr anstrengend und schweißtreibend. Deswegen bist du hier auf eine Yogamatte angewiesen, die besonders rutschfest ist und eine sehr gute Bodenhaftung bietet.
Eine griffige Oberfläche verhindert, dass die schweißnassen Hände während der Übungen auf der Matte wegrutschen. Dadurch verringert sich das Verletzungsrisiko erheblich! Außerdem sorgt die Bodenhaftung der Matten-Unterseite dafür, dass sie auch bei schnellen Bewegungsabläufen nicht am Boden wegrutscht.

Die passende Yogamatte für dynamische Yogastile

Wenn du weißt, dass du sehr viel schwitzt, ist eine den Schweiß absorbierende Oberfläche empfehlenswert. Diesen Luxus bieten einige Yogamatten aus Naturkautschuk. Damit wird die Reinigung allerdings aufwendiger! Alternativ kannst du auch auf eine Mattenauflage wie beispielsweise ein Badetuch zurückgreifen.
Zu dynamischen Yogastilen gehören auch Sprungübungen und Ausfallschritte. Demgemäß solltest du in diesem Fall auf eine Matte zurückgreifen, die deine Gelenke schont, indem sie Sprünge gut abfedert. Dazu sollte sie mindestens 4 mm dick sein.

Damit du bei den der vielen Bewegung immer auf der Unterlage landest, solltest du dich für eine extra lange Matte entscheiden. Rechne zu deiner Körpergröße mindestens 20 cm dazu. Vom Material her eignen sich für dynamische Yogastile sowohl Yogamatten aus Naturkautschuk als auch aus Kunststoff wie Polyvinylchlorid (PVC) oder Thermoplastische Elastomere (TPE).
Wichtig ist, dass die Matte hochwertig und robust ist. Denn bei dynamischen und schweißtreibenden Übungen wird die Unterlage stark beansprucht. Sie sollte außerdem äußerst formstabil sein, damit du lange etwas von ihr hast.

Ruhige & meditative Yogastile

Unter die ruhigeren und weniger schweißtreibenden Yoga-Arten fallen beispielsweise Kundalini-, Yin- und Hatha Yoga. Hatha Yoga lässt sich auch als dynamischer Stil üben. Doch in der Regel wird diese Art Yoga eher ruhig ausgeführt und unterrichtet.
Bei den ruhigen Stilrichtungen wird besonders auf die korrekte Ausführung der Asanas (= Körperstellungen) Wert gelegt. Die Übungen werden lange gehalten und es gibt zwischen den Übungen Entspannungspausen. Dabei wird mehr als bei den dynamischen und körperbetonten Yogastilen die spirituelle Seite (= der ursprüngliche Aspekt) von Yoga beachtet.

Die passende Yogamatte für meditative Yogastile

Die Asanas werden häufig im Sitzen oder Liegen ausgeführt und lange gehalten. Darum ist es wichtig, dass die Matte eine hervorragende Dämpfung und Polsterung bietet. Denn bei der Entspannung oder Meditation soll nichts drücken und Schmerzen verursachen. Dies würde nur unnötig von der Konzentration ablenken.
Mindestens 5 mm (noch besser 6 - 8 mm) dicke Unterlagen bieten eine wunderbare Polsterung. Demzufolge können auch Yogis und Yoginis mit schmerzempfindlichen Knien und Ellenbogen alle Übungen problemlos lange halten. Extra dicke Matten bieten auch eine sehr gute Isolierung gegen Bodenkälte. Dies ist vor allem bei lang gehaltenen Übungen von Vorteil.

Weil es nicht so viele Stand- oder Balanceübungen gibt, stehen die Rutschfestigkeit und der Gripp nicht so sehr im Vordergrund. Trotzdem sollte die Matte eine gute Rutschfestigkeit gewährleisten, damit wirklich alle Übungen sicher ausgeführt werden können.
Wer es wirklich warm und gemütlich mag, der kann auf eine Yogamatte aus Schurwolle oder Lammfell zurückgreifen. Kundalini Yoga zum Beispiel wird traditionell auf Matten aus Schurwolle geübt. Aber auch andere Materialien wie Naturkautschuk, PVC oder TPE eignen sich.

Die passende Yogamatte für deinen Yogastil

Eine Frage der persönlichen Vorliebe

Schlussendlich kommt es bei der endgültigen Entscheidung auf deinen eigenen Geschmack an. Ob du Naturmaterialien wie Naturkautschuk, Schurwolle, Jute, Hanf oder Lammfell bevorzugst. Oder ob du lieber auf Yogamatten aus Kunststoff (z. B. PVC oder TPE) zurückgreifst. Es bleibt dir überlassen, denn für jeden Stil eignen sich verschiedene Materialien.
Achte jedoch darauf, dass du eine umweltfreundlich und frei von Schadstoffen produzierte Matte erwirbst. Außerdem, dass sie keinerlei Giftstoffe enthält. Denn nur so kannst du ohne gesundheitliche Bedenken darauf üben.
Wie viel Geld du ausgeben möchtest, wird deine Entscheidung ebenfalls beeinflussen. Hier sei angemerkt, dass sich die Investition in eine qualitativ hochwertige Yogamatte auch für AnfängerInnen bereits lohnt. Denn diese sind umweltschonender, gesünder und langlebiger!

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