Die Morgennotiz: "Schadenfreude ist die reinste Freude!"

Die Morgennotiz:

Quelle: www. visiantis.com


Meine heutige Morgennotiz: Die Schadenfreude
Ihr Lieben,

im Archiv der Zeitung ZEIT-Online fand ich die folgenden Zeilen über die Schadenfreude:

„Sie macht uns Spaß, darf es aber nicht. Schadenfreude soll Außenseiter in ihre Schranken weisen und hin und wieder einfach nur ein gutes Gefühl vermitteln. In den letzten Jahren ist sie immer gesellschaftsfähiger geworden – dank Harald Schmidt und Stefan Raab.
Natürlich sollte man nicht über das Opfer eines Raubüberfalles lachen. Auch dann nicht, wenn es Dieter Bohlen ist. Andererseits: Da wird der Mann mit der größten Klappe Deutschlands in seiner teuren Villa überfallen und um 60.000 Euro beraubt, die »zufällig« herumliegen. Es hätten einfach ein paar Anschaffungen bevorgestanden, erzählt Bohlen dem TV-Sender RTL, quasi wenige Minuten nachdem die Täter geflüchtet sind.
»Schon mal an Überweisungen gedacht?«, ätzt Stefan Raab bereits am Tag darauf in seiner TV-Show. Und lässt genüsslich das Überwachungsvideo aus Bohlens Villa zeigen, auf dem der Musikproduzent bei der Flucht zu sehen ist. Natürlich sollte man nicht darüber lachen. Und doch wurde Stefan Raabs TV-Beitrag auf der Internetplattform YouTube bis Mitte Januar bereits knapp 45.000 Mal abgerufen.
Das Gefühl, das sich da in einem ausbreitet, das manchmal ein schlechtes Gewissen hinterlässt, heißt Schadenfreude. Es ist die Lust an fremdem Unglück – und viel mehr als nur eine kleine, gerade noch akzeptierte Bösartigkeit.“
Quelle:http://www.zeit.de/zeit-wissen/2007/02/Schadenfreude
Ihr Lieben,

ich muss zugeben, ich kenne keine Schadenfreude.
Ich habe mich schon des Öfteren gefragt, warum ich keine Schadensfreude  empfinden kann und ich glaube, es liegt daran, dass ich in meiner Kindheit und Jugend als Eselskind selbst so viel Schaden erlitten habe, dass ich mir überhaupt nicht vorstellen kann, was es daran zu freuen gibt.

Andererseits ist die Freude eines der wichtigsten Gefühle in unserem Leben.
Sie ist die Tochter der Liebe und eine Schwester der Hoffnung und der Zuversicht.
Sie belebt unser ganzes Leben, sie kann uns Kraft für unser Tagewerk schenken.
Sie kann uns ein Lächeln auf das Gesicht zaubern und uns glücklich machen.
Was unsere Lieben, unsere Kinder und Enkelkinder betrifft und was unsere Freunde, Bekannten und alle sonstigen Menschen betrifft, denen wir begegnen, so sollte es unser Bestreben sein, mit ihnen zu lachen statt über sie, uns mit ihnen zu freuen statt uns über ihr Unglück.
Durch die Freude, die wir ausstrahlen und die wir weitergeben, machen wir andere Menschen glücklich, wir tragen durch unsere Freude Licht in ihr Leben, wir schenken ihnen durch unsere Freude Zuversicht und Hoffnung und wir zeigen ihnen durch unsere Freude, die wir ihnen schenken, dass unsere Liebe zu ihnen nicht nur eine leere Worthülse ist, sondern dass in der Liebe etwas steckt, für das es sich zu leben lohnt.
Ich wünsche Euch nun einen fröhlichen zuversichtlichen Tag und grüße Euch herzlich aus Bremen
Euer von Freud erfüllter Werner

Die Morgennotiz:

Das Foto wurde von Karin Heringshausen zur Verfügung gestellt



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