Die letzte Maiwoche mit Fallhöhen

Marie Sophie Hingst beschäftigt mich noch immer, auch weil die Dimension des Betruges für mich immer klarer wird.

Sie gießt Wasser auf die Mühlen der Holocaustleugner und sie hat verdammt noch mal nicht das Recht solche Erinnerungen zu schaffen.

Wer mehr wissen will , sollte hier lesen: Anke Gröner (auf den Beitrag aufmerksam geworden durch:

Regungen (diesen Blog kannte ich noch nicht)

Den Link zu Regungen fand ich bei Vorspeisenplatte

Meinem belustigten Erstaunen am Abend nach dem Eidinger Film und dem Aufploppen des Betruges in der timeline, ist einem nachdenklichen Denkprozess gewichen.

Auch sonst bot die Woche Fallhöhen, die man so nicht erfahren möchte.

Aus Zorn und Ärger über die Handlung einer Person, bezahlte ich den Teenies einen Ausflug in den Escaperoom. „Merkt euch“, sagte ich, „jeder ist für sein Leben selbst verantwortlich, den anderen Schuld in die Schuhe zu schieben ist unfair und gemein. “ Was einen nicht davon entbindet für Fehler einzustehen.

Heute morgens sitzt Anna mit Kopfhhörern und Handy am Frühstückstisch und isst pappiges Toastbrot. „Was siehst du?“, frage ich mehrmals bevor sie mich hört. „How to sell drugs online“, murmelt sie. Ich weiß nicht über was ich mich zuerst echauffieren soll, Medienberieselung, Drogen oder Fehlernährung. Es macht mir Sorgen, ich mache mir oft Sorgen, wünsche mich manchmal zurück in die Zeit in der ich noch bestimmen konnte. „Um was gehts denn da?“, frage ich . „Um das Verkaufen von Drogen online“, erwidert Anna genervt.

Ich hatte Urlaub in dieser letzten Maiwoche, las Isaac Bashevis Singer, Toni Morrison und Fatma Aydemir.

Die Woche zerfloss unter meinen Händen, der Gatte strich das Gartenhaus griechisch blau.

Ich las einen Artikel in der Zeit über Erich Staake. Die Zeit habe ich mir als Pflichtprogramm auferlegt. Anfangs war der Wirtschaftsteil für mich eine leidige Angelegenheit, mittlerweile finde ich gerade diesen Part spannend. Erich Staake jedenfalls hat Duisburg aus der wirtschaftlichen Krise geholt. Ich dachte an Montag.

Da gab es einen Abschied von Jemanden, der mit einer großartigen Idee und Tatkraft eine kulturelle Einzigartigkeit in Deutschland in der Kinder-und Jugendförderung in Kiel erschaffen hat und das obwohl das Land zunächst Gelder verweigerte. Der Esprit des Intendanten hat mich sehr beeindruckt.


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