Die Kunst, dir die richtigen Ziele zu setzen

Das Jahr 2016 geht so langsam aber sicher zuende. Wir haben die seltsame Zeit „zwischen den Jahren", die bei vielen wahnsinnig intensive Denkprozesse und Träume in Bewegung setzt. Wir werden förmlich von einer unsichtbaren Kraft angespornt und motiviert, uns Ziele für das kommende Jahr, die nächsten 5 Jahre oder gar für unser Leben zu setzen. Ich kenne zumindest viele Menschen, die gerade jetzt an ihrer persönlichen Bucket List feilen, sich Jahrespläne erstellen, ihre Vision formulieren oder einfach nur einige gute Vorsätze für das neue Jahr aufschreiben. Ich gehöre auch dazu und ich hoffe sehr, dass ich dich gleichermaßen in diesem Kreis der Träumer, Visionäre und Zielsetzer begrüßen darf.

Ziele setzen ist es einer der wichtigsten Schritte für ein erfülltes und erfolgreiches Leben! Denn nur wer weiß, wohin er will, kommt auch irgendwo an... Es klingt immer so einfach: „Setz dir Ziele!". Dabei war und ist es in meinen Augen einer der herausforderndsten Prozesse, die wir als bewusste, selbstbestimmte Menschen angehen können. Auf dem Weg der Zielsetzung haben auf mich schon so viele Fallen gelauert, in die ich reihenweise getappt bin. Willst du mein Best-of hören und mal schauen, welche dir auch schon begegnet sind? Hier ist es:Ich habe mir Ziele gesetzt, die andere für mich als meinen Weg gesehen haben, mit denen ich mich aber nicht identifizieren konnte.

  • Ich habe mir Ziele gesetzt, die andere für sich als erstrebenswert betrachteten und mir begeistert davon erzählten, aber die mich in Wahrheit nicht motivierend waren.
  • Manchmal habe ich mir zu kleine Ziele gesetzt, die ich für realistisch hielt, die mich aber Null angespornt haben.
  • Ich habe mir Ziele gesetzt, die zwar aus meinen Herzenswünschen abgeleitet waren, aber die der „Zensur" meines rationalen Verstandes zum Opfer gefallen sind, bis sie kaum mehr dem eigentlichen Kern entsprachen und somit an Zauber (= Motivationskraft) verloren.
  • So oft habe ich mir große Ziele in viel zu kurzer Zeit gesetzt, die mich zurecht so ängstigten, dass ich sie mich gelähmt haben und ich sie natürlich nicht erreichte.
  • Ich habe mir zu vage Ziele gesetzt und letztendlich durch die mangelnde Klarheit genauso diffuse Ergebnisse in mein Leben gezogen.
  • Und teilweise habe ich mir auch gute Ziele gesetzt, sie mit viel Anstrengung verfolgt, nur um am Ende festzustellen, dass sie mich nicht wirklich glücklich gemacht haben....

Aus diesen schönen und weniger schönen „Zielfallen" habe ich eine ganze Menge gelernt und mit der Zeit bin ich im Ziele setzen viel besser geworden . Denn wenn ich eines im Leben verinnerlicht habe, ist es das: Wir werden nie etwas lernen und meistern, wenn wir nicht bereit sind anzufangen und auch mal „Fehler" (unschöne Erfahrungen) zu machen. Der Weg ist eigentlich das wahre Ziel!

Daher habe ich heute einige Hinweise für dich, wie du die Zielfallen geschickt umgehen kannst und dir Ziele setzt, die dir persönlich entsprechen, die dich langfristig motivieren und deren Weg du gern gehst. Passt doch perfekt zum neuen Jahr, oder? :-)

Jedes deiner Ziele muss dein eigenes sein!

Für diese Lektion habe ich am längsten gebraucht und ab und zu tappe ich wieder in die Falle, weil ich eine Frau bin, die sich unheimlich gern von echter Begeisterung anstecken lässt. Doch mittlerweile lasse ich diesen ersten Anflug von überschäumender Motivation erst einmal sanft vergehen, wenn ich mit einem höchstinspirierenden Menschen spreche und mir neue Ideen für Ziele kommen.

Sollte ich einige Tage später immer noch von mir aus an das Ziel denken, dann spüre ich tiefer in mich hinein, was hinter diesem Wunsch steht und ob er tatsächlich etwas für mich ist. Warum reizt es mich so? Wie werde ich mich bei der Zielerreichung fühlen? Welches Bild habe ich vor Augen? Was steckt dahinter?....

Wenn mir das Ziel gar nicht wieder einfällt, ist es genauso gut. Dann hat sich der Schwung der ersten Begeisterung verflüchtigt und das Ziel war einfach nicht wichtig für mich. Es hat vielmehr Freude gemacht, in der reinen Idee des Ziels für einen Moment zu baden....mehr aber nicht.

Dein Herz ist der CEO und bestimmt, wohin es geht!

Auch diese Erfahrung habe ich schon häufiger gemacht. Aus meinem tiefsten Herzen sprach ein so klarer und wunderschöner, aber zugleich beängstigender Wunsch, ein wirklich reines, klares Ziel. Doch vor lauter Angst trat sofort mein Verstand auf den Plan, um es in „machbare" Häppchen zu zerlegen oder sogar die „unmöglichen" Aspekt herauszunehmen. Falsch! Mit dieser Methode habe ich mir bereits einige Träume regelrecht kaputt geplant. Heute gehe ich anders vor. Ich wertschätze und nutze die klare Verbindung zu meinem Herzen für meine Wünsche, Träume und Ziele und lasse sie so in mein Leben kommen, wie es mein Herz diktiert. Meinen Verstand beruhige ich dabei und halte ihn an der Leine. Solange das Ziel oder die Vision nicht klar formuliert ist, darf er nicht auf den Plan treten. Erst wenn die Zielsetzung abgeschlossen ist, lasse ich seine Leinen los und er darf sich als absoluter Fachmann um die Verwirklichung kümmern.

Alles Gute dauert länger als geplant.

Seit ich mich ausführlich mit dem Ziele setzen beschäftige, habe ich schnell verinnerlicht, dass ich groß denken darf und mir nicht zu kleine Ziele setzen sollte. Es leuchtete mir ein und spornte mich sofort an, richtig mutig und visionär zu denken. Ein wahnsinnig tolles Gefühl! Ich vergaß dabei jedoch eine entscheidende Komponente: die Zeit.

Wir Menschen überschätzen enorm, was wir in einem Jahr erreichen können. Aber wir unterschätzen, was wir in 5 oder gar 10 Jahren erreichen. Wenn du also ein großes, absolut motivierendes Ziel vor Augen hast, dann denke auch zeitlich groß(zügig)! Alles Gute dauert ganz einfach länger als wir vermuten und du hast gar nichts davon, wenn du dir dein Ziel zeitlich viel zu eng steckst. Herausfordernd: ja! Überfordernd: nein!

Du kannst alles haben, aber nicht zur gleichen Zeit.

Oh ja! Dieser Hinweis, den ich im Buch „Du bist dein Guru" von Gabrielle Bernstein entdeckte, zeigte mir auch einen ganz wichtigen Schlüssel für das Ziele setzen. Wir neigen nämlich gern dazu, aus unserer großen Inspiriertheit heraus alle Ziele zeitgleich realisieren zu wollen. Nach dem Motto: Das Ziel ist klar, jetzt muss es auch angegangen werden. Das ist jedoch genauso fatal wie das zu knappe Zeitlimit!

Wir können alles in unserem Leben haben und erreichen, aber oft geht es bei den großen Träumen am besten nacheinander. Das nehme ich mir regelmäßig zu Herzen und arbeite noch dran.

Hab keine Angst, bei deinen Zielen konkret zu sein!

Neben der Bescheidenheit im Prozess der Zielsetzung stellt das vage Formulieren eine weitere Zielfalle dar. Dafür mach dir bitte einmal klar, wie das Bestellen in einem Restaurant vor sich geht. Du gehst doch auch nicht zu deinem Lieblingsitaliener und bestellst „eine warme Speise, bitte!". Das kannst du gern mal ausprobieren. Aber der Kellner fragt hoffentlich nach, was GENAU du haben möchtest.

Ähnlich ist es beim Ziele setzen. Je klarer zu beschreibst, was du erreichen willst, wann du es erreichen willst und wie du dich dabei fühlen willst, desto motivierender ist dein Ziel! Für deinen Verstand UND besonders für dein Unterbewusstsein!

Ziele machen dich nicht glücklich. Du machst dich glücklich!

So ist das mit dem Glücklich sein! Es ist so einfach und doch so komplex, weil wir vielfach etwas anderes gelernt haben. Mein absolutes Lieblingsthema, worüber ich ganze Bücher schreiben könnte! :-)

In Bezug auf das Setzen und Erreichen von Zielen kannst du dir merken, dass dich Ziele niemals glücklich machen werden. Sie sind ein Ansporn, sie bringen dich in Bewegung, sie machen (hoffentlich) Spaß und am Ende ist es ein wunderschönes Gefühl, wenn du sie erreichst.... aber sie machen dich nicht glücklich, wenn du nicht glücklich bist! Das beste und zugleich auch schlimme Beispiel dafür sind die vielen spindeldürren, magersüchtigen jungen Frauen in unserer Gesellschaft. Sie denken, sie sind zu dick und beginnen abzunehmen, weil sie glauben, dann endlich mit ihrer Traumfigur glücklich zu sein. Wenn sie das Zielgewicht erreicht haben, stellen sie aber fest, dass sie immer noch nicht glücklich sind und nehmen noch mehr ab und noch mehr und noch mehr....ein Teufelskreis! Leider!

Der wichtigste Gedanke zum richtigen Ziele setzen

Daher ist meine wichtigste Botschaft in puncto Ziele setzen: Setze dir motivierende, große Ziele mit strahlenden Augen, verfolge sie leidenschaftlich, habe Spaß auf dem Weg dorthin und feiere anschließend deine Erfolge! Also kurzum: Sei jetzt und während des gesamten Prozesses glücklich....und nicht nur am Ende! :-) Übrigens habe ich auch einen Ziele TÜV zur Überprüfung deiner Ziele und Pläne erstellt, den du dir einmal anschauen und für dich durchgehen solltest.

Das gilt nun genauso für die große, anstehende EAT TRAIN LOVE Challenge, bei der bereits über 800 EAT TRAIN LOVER teilnehmen. Wenn du auch dazu gehören möchtest, dann schau dir mal die Challenge-Beschreibung an. Mit dem Blick auf das Thema Ziele habe ich mir natürlich auch Gedanken gemacht, wie ich die gemeinsamen WE-Challenges für mich gestalte und welche individuellen ME-Challenges ich mir für die 3 Monate im Sinne von EAT, TRAIN und LOVE vornehme. Hier kommt mein Videobeitrag dazu:

Nun wünsche ich dir ganz viel Spaß dabei! Verpass auf keinen Fall den letzten Blogpost in diesem Jahr, der am Donnerstag erscheint, denn hier erhältst du alle Infos zum geplanten MOTIVATION WORKSHOP „Clean & Zuckerfrei", der am 05. Januar abends stattfindet. Der beste Einstieg in den ersten Challenge-Monat EAT! Kunst, richtigen Ziele setzen

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