Die Gabelsteingemeinde

Die GabelsteingemeindeGestern kam ich in Pierrafortscha durch. Die Gemeinde südöstlich der Stadt Freiburg heisst so nach einem markanten Findling auf ihrem Gebiet. Wieder einmal haben wir damit in der Romandie einen Flur- und Ortsnamen im Dialekt, im frankoprovenzalischen Patois, von dem es allein im Freiburgerland vier grundlegende Varianten gibt. Pierrafortscha kommt nicht etwa, wie ich annahm, von "Pierre forte" gleich "mächtiger Stein", sondern von "Pierre fourchue" gleich "gegabelter Stein" oder "Gabelstein"; der Stein hatte, bevor man ihm zwecks Gewinnung von Baumaterial zu Leibe rückte, drei markante Spitzen. Noch einmal zurück zum Patois. Verrückte Sache: 1886 wurde sein Gebrauch in den Schulen des Kantons Freiburg verboten. Auch ausserhalb der Schule wurde das Patoia gezielt geächtet. Erst seit 1961 ist es wieder zugelassen, allerdings ist es in der Zwischenzeit ziemlich verwelkt. Schade eigentlich.

wallpaper-1019588
Huawei Mate 20 Pro: Vermeintlicher Dummy zeigt gebogene Seiten
wallpaper-1019588
BAG: Keine Karenzentschädigung nach Rücktritt vom Wettbewerbsverbot!
wallpaper-1019588
Geburtstags-Brownies
wallpaper-1019588
BGH-Urteil zum Übernahmeangebot bei der Celesio AG (jetzt: McKesson Europe AG): Preise für Wandelschuldverschreibungen sind zu berücksichtigen
wallpaper-1019588
Real in Anime Special 1: Ghost in the Shell-Franchise in Real Life
wallpaper-1019588
Resteverwertung: Schokoladen-Haselnuss-Kuchen mit Nikolaus
wallpaper-1019588
Grupotel Acapulco Playa
wallpaper-1019588
[Rezension] True North, Bd. 2: Schon immer nur wir - Sarina Bowen