Die Gabelsteingemeinde

Die GabelsteingemeindeGestern kam ich in Pierrafortscha durch. Die Gemeinde südöstlich der Stadt Freiburg heisst so nach einem markanten Findling auf ihrem Gebiet. Wieder einmal haben wir damit in der Romandie einen Flur- und Ortsnamen im Dialekt, im frankoprovenzalischen Patois, von dem es allein im Freiburgerland vier grundlegende Varianten gibt. Pierrafortscha kommt nicht etwa, wie ich annahm, von "Pierre forte" gleich "mächtiger Stein", sondern von "Pierre fourchue" gleich "gegabelter Stein" oder "Gabelstein"; der Stein hatte, bevor man ihm zwecks Gewinnung von Baumaterial zu Leibe rückte, drei markante Spitzen. Noch einmal zurück zum Patois. Verrückte Sache: 1886 wurde sein Gebrauch in den Schulen des Kantons Freiburg verboten. Auch ausserhalb der Schule wurde das Patoia gezielt geächtet. Erst seit 1961 ist es wieder zugelassen, allerdings ist es in der Zwischenzeit ziemlich verwelkt. Schade eigentlich.

wallpaper-1019588
Die richtige Matratze für erholsamen Schlaf
wallpaper-1019588
Algarve News vom 22. Juni bis 28. Juni 2026
wallpaper-1019588
Citizen Vigilante - zeigt was in Europa und auch in Deutschland abgeht.
wallpaper-1019588
Viszeralfett und Longevity: Warum Bauchfett deine Lebensdauer stärker beeinflusst als dein Gewicht
wallpaper-1019588
Futter für Griechische Landschildkröten: Welche Pflanzen wirklich geeignet sind