Die früheren Tätigkeiten der Frau Merkel

Die früheren Tätigkeiten der Frau Merkel

Von Wolfgang Schlichting – Publizist + Buchautor

Wenn es um die Vergangenheit unserer Bundeskanzlerin geht, gibt es sicherlich einige Geheimnisse, über die „zum Wohle des deutschen Volkes“ nicht geredet werden darf, was einige Zeitzeugen jedoch nicht daran hindert, sich einmal etwas intensiver mit den Geheimnissen zu beschäftigen. Für „reinrassige Wessis“ ist die Berufsbezeichnung „Funktionärin für Agitation und Propaganda“ und deren Aufgabenbereich ein Buch mit sieben Siegeln und da ich schon aus beruflichen Gründen neugierig bin, habe ich mich einmal etwas detaillierter über den Inhalt dieses Buch informiert.

Nach dem Volksaufstand am 17. Juni 1953 errichtete das M.f.S.“ (Ministerium für Staatssicherheit) im Jahre 1955 die Abteilung „Agitation und Propaganda“, die „SED“ (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) führte in der DDR eine sehr intensive, politische Propaganda durch. Auf den unterschiedlichen Führungsebenen der „SED“ und ihrer Jugendorganisation „FDJ“ (Freie Deutsche Jugend) wurden Funktionäre der „M.f.S.“ Abteilung „Agitation und Propaganda“ installiert, bei den Personen handelte es sich um bekannte SED Funktionäre und Regierungsmitglieder, die in dem neuen Verantwortungsbereich tätig wurden.

Burschikos ausgedrückt handelte es sich um „Rotlichtbestrahler-(innen)“, die als integraler Bestandteil des staatlichen Propaganda Apparates die Massenorganisationen wie „Junge Pioniere“, „FDJ“, FDGB“ und weiteren Organisationen auf die staatlich vorgegebene, politische Richtung trimmten, meine persönliche Bezeichnung der Tätigkeiten „Rotlichtbestrahlung und Gehirnwäsche“ trifft den „Nagel“ sicherlich besser auf den Kopf als die Berufsbezeichnung „Funktionärin für Agitation und Propaganda“ und von daher verwundert es mich, wenn unsere Bundeskanzlerin behauptet, dass sie zu keinem Zeitpunkt irgendwelche Tätigkeiten für das „MfS“ (wird auch als STASI bezeichnet) ausgeführt hat und auch kein Mitglied der „SED“, sondern nur der „FDJ“ war, für mich hört sich das genau so unglaublich an wie die Behauptung, dass der Trainer der Jugendmannschaft des FC Bayern München nichts mit dem Verein zu tun hat, doch in der Politik geht die Wahrheit wahrscheinlich Wege, die vom Wähler nicht verstanden werden können, weil sein Gehirn schon zu lange mit Rot- oder Schwarzlicht bestrahlt wurde.

Mich erstaunt allerdings, dass die westdeutschen Politiker eine „Klassenfeindin“, die bis zur letzten Minute vor dem Seitenwechsel die Gehirne der DDR Jugend mit Parolen gegen das kapitalistische System gewaschen hat, zur Bundeskanzlerin ernennen, doch da wir auch schon einen NSDAP Bundespräsidenten hatten, wundert mich nichts mehr.