Die Elternumfrage 2013 und was ich mich dabei frage

Mit einer Online-Umfrage möchte das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend genauer in Erfahrung bringen, wie es berufstätigen Eltern gelingt, Familie und Beruf zu vereinbaren, welche Probleme sie dabei haben und welche Unterstützung sie sich wünschen. Hierzu hat das Unternehmensprogramm „Erfolgsfaktor Familie“ des Bundesfamilienministeriums unter www.vereinbarkeit-fuer-eltern.de die Elternumfrage 2013 gestartet. Bis zum 10. Februar 2013 können berufstätige Mütter und Väter auf dieser Website ihre Erfahrungen einbringen. Besonders von Interesse ist dabei: Wie ist der Wiedereinstieg gelungen? Werden die Arbeitszeitwünsche von Eltern berücksichtigt? Wie sollte eine betriebliche Kinderbetreuung aussehen, die Mütter und Väter wirksam unterstützt?

Die Elternumfrage 2013 besteht aus insgesamt 21 Fragen. Um sich an der Umfrage zu beteiligen, muss man alle Fragen beantworten. Die Fragen sind in drei Themenbereiche unterteilt: Wiedereinstieg, Arbeitszeitwünsche und Betriebliche Kinderbetreuung. Durch die Fragen und die Antwortmöglichkeiten ist man ganz schnell durch und es blieb bei mir die Frage offen, wie man anhand dieser harmlosen Frägelchen wirklich in Erfahrung bringen will, wie es berufstätigen Eltern gelingt, Familie und Beruf zu vereinbaren, welche Probleme sie dabei haben und welche Unterstützung sie sich wünschen. Freitextfelder und mehr der berühmten W-Fragen wäre angebracht, aber beides lässt sich gerade einfach auswerten.

Nehmen wir zum Beispiel mal diese Frage:

“Wenn ein Betrieb/ein Unternehmen eine gute Kinderbetreuung anbietet, würde ich dafür auf andere Dinge durchaus verzichten (max. 2 Antworten möglich)”

  • Karriereperspektiven
  • Gehaltssteigerungen
  • Große Nähe zum Wohnort
  • Eine Beschäftigung, die genau meiner Qualifikation entspricht
  • Sonstiges

Puh, zum Glück gab es noch den Punkt “Sonstiges”, denn allein die Frage ist doch großer Blödsinn. Da die Option “Entschuldigen Sie mal, warum sollten berufstätige Eltern überhaupt auf etwas verzichten, wenn ein Unternehmen gute Kinderbetreuung anbietet?” nicht vorhanden war, habe ich also unter “Sonstiges” geschrieben, das mir allein die Frage sauer aufstößt.

Ich habe die wenigen Freitextfelder in der Umfrage also fleißig ausgenutzt und komme auch gern auf ein Angebot zurück, dass in der E-Mail an mich stand:

“…Wir würden uns daher freuen, wenn Sie auf Ihrem Blog auf die Online-Umfrage hinweisen könnten. Bei Fragen zur Umfrage und zum Unternehmensprogramm „Erfolgsfaktor Familie“ melden Sie sich gerne bei mir.

Mit freundlichen Grüßen
N.N. “

Ich bitte euch also herzlich: Nehmt alle mal an der Elternumfrage unter unter www.vereinbarkeit-fuer-eltern.de teil und postet alle Fragen (gern mit Antwortoptionen), die ihr in der Umfrage vermisst habt hier in die Kommentare.

Oder fandet ihr, dass die Umfrage schon ganz gut erfasst, wie es berufstätigen Eltern gelingt, Familie und Beruf zu vereinbaren, welche Probleme sie dabei haben und welche Unterstützung sie sich wünschen?

Ich freue mich auf eure Kommentare und schicke eure gesammelten Fragen dann gern an den Absender.

 


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