Die elf wichtigsten Alarmsignale, dass Du Dir gerade Dein Leben versaust

Ein Mensch muss nicht hinter Gittern sein, um sich als Gefangener zu fühlen. Viele Menschen sind Gefangene ihrer Konzepte, Glaubenssätze, Entscheidungen und Ideen. So verschwenden viel, durchaus auch sehr intelligente Menschen den Großteil ihres Lebens. Es ist traurig, aber wahr.

Als Coach erlebe ich häufig, wie Menschen sich selbst im Weg stehen und sich in Fallen begeben, die Sie sich selbst gestellt haben. Die meisten Menschen, die zu mir kommen, haben das Thema Einsamkeit oder den Wunsch nach einem Partner – doch oft genug ist das gar nicht das eigentliche „Problem“: Es ist vielmehr eines der Symptome, die darauf hinweisen, dass einiges in ihrem Leben seit langer Zeit in die falsche Richtung läuft. Für viele ist es hart zu erkennen, dass sie sich selbst ihr Leben versauen, während sie doch eigentlich nur versuchen, ihr Bestes zu geben.

Daher dreht sich dieser Blog heute um die elf häufigsten Zeichen, dass Du Dein Leben vergeudest und Dich selbst gefangen hälst und natürlich auch um ein paar Ideen, wie Du es schaffen kannst, aus dieser Falle heraus zu kommen.

Auch wenn Du Dich im Großen und Ganzen gut fühlst mit Deinem Leben – schau Dir die Liste einfach mal an. Manche Menschen bemerken gar nicht, wie winzig ihre „Komfortzone“ tatsächlich ist, bis sie bemerken, dass sie einer Fall gleicht. Es ist vielleicht die paar Minuten wert, einfach mal darüber nachzudenken.

Übrigens: Diese Themen sind auch Teil unseres Urlaubsseminars in Spanien vom 03. – 09.10.2014 – weitere Informationen dazu findest Du auf meiner Webseite www.kontaktvoll.de/urlaubsseminar
  1. Du hast keinen Partner und fühlst Dich häufig einsam

Es gibt Menschen, die leben alleine und finden das gut. Das ist absolut in Ordnung. Die meisten Singles jedoch wünschen sich zwar einerseits dringend eine Partner, haben aber auf der anderen Seite regelrecht panische Angst davor, sich auf eine Partnerschaft einzulassen. Ihre Glaubenssätze werden beherrscht von der Angst, nicht mehr selbst über ihr Leben bestimmen zu können, sich aufopfern zu müssen oder sich selbst zu verlieren. Oft genug, weil sie das in der Vergangenheit so erlebt haben. Eine echte, liebevolle Partnerschaft wie ich sie verstehe bedeutet, dass Du durch einen Partner, der hinter Dir steht, viel mehr Freiheit erleben kannst, als Du sie alleine jemals haben wirst. Ob Du Dich in einer Partnerschaft aufgibst, verlierst, unterdrückt wirst – das hat mit dem zu tun, was Du von Deinen „Vorbildern“ in Sachen Liebe und Partnerschaft (meist sind das die Eltern) „gelernt“ hast. Doch musst Du das wirklich genau so machen? In meinem aktuellen Buch „Für immer verliebt. Was Paare wirklich glücklich macht“ beschreibe ich gemeinsam mit meinem Mann, wie wir all das erlebt haben und was man tun kann, um nicht in diese Falle zu gehen.

  1. Du weißt nicht, worüber Du mit Leuten reden sollst

Du würdest gerne jemanden kennen lernen, doch was Dich immer wieder davon abhält, ist die Angst, dass Du langweilig sein könntest. Du weißt nicht, worüber Du in einem Flirt mit jemandem reden solltest. Du erlebst so wenig interessantes, bist so wenig im Kontakt mit anderen Menschen, dass Du außer Deinem Job kein Thema hast, in dem Du etwas erlebst. Mit anderen Worten: Du erlebst zu wenig. Würdest Du ein wenig mehr erleben, hättest Du viele Themen, über die Du reden könntest: Kleine Anekdoten, was Dir neulich mal passiert ist oder was Du kürzlich Schönes erlebt hast, sind großartige Smalltalk-Themen. Vielleicht kannst Du auch einfach nichts erleben: Wenn Du abends von der Arbeit heimkommst, bist Du so kaputt, dass Du vielleicht nur noch auf dem Sofa liegen willst. Du siehst fern – schaust Dir also an, wie andere leben oder was andere sich ausdenken. Am Wochenende schläfst Du aus und machst Papierkram, daddelst am Computer… im Urlaub brauchst Du Erholung und am liebsten willst Du eigentlich schlafen und das Geld, dass Du mit Deinem Job verdienst, das brauchst Du, um Dich zu belohnen – mit Klamotten, Filmen, Computerspielen, teuren Parfums, Wellness-Behandlungen, einem Auto, Essen gehen… keine Ahnung – aber was davon macht Dich wirklich glücklich? Und was ist nur Kompensation? Lebst Du wirklich? Oder gehst Du nur arbeiten und erholst Dich dazwischen wieder davon? Kennst Du den Film „Matrix“? Wie groß ist der Unterschied wirklich zwischen Dir und einem dieser leblosen Körper, der in Nährflüssigkeit hängt und einen Film sieht und sich währenddessen seine Lebensenergie aussaugen lässt?

  1. Dir fehlt Leidenschaft und Begeisterung

Fragt man Dich, was Du gerne, oft und leidenschaftlich tust (wie ich es gerne in meinen Seminaren mache), musst Du lange überlegen und dabei bemerkst Du, dass Dich vielleicht gar nichts mit Leidenschaft erfüllt oder dass Du die Dinge, die Du leidenschaftlich tust, leider viel zu selten machst. Eine Leidenschaft fällt nicht vom Himmel – es ist etwas, dass man sich aussucht und dem man seine Aufmerksamkeit, sein Herzblut, seine Liebe widmet. Es geht nicht darum, jemand anderen damit zu beeindrucken oder interessant zu wirken – es geht darum, etwas zu spüren. Etwas zu haben, das einen begeistert, von dem man sich begeistern lässt und mit dieser Begeisterung davon zu erzählen. Begeisterung ist etwas Großartiges, denn es hält uns jung, macht uns attraktiv und erfüllt uns mit Freude – und all das wirkt ungemein anziehend und macht unser Leben lebenswert. Es muss nichts „Spektakuläres“ sein – es muss nur etwas sein, das Du lieben kannst.

  1. Du erreichst Deine Ziele – aber Du feierst Dich nicht

Kennst Du das, wenn man lange auf ein bestimmtes Ziel hinarbeitet, es dann erreicht und dann… passiert eigentlich gar nichts? Eigentlich solltest Du Dich jetzt freuen, im Kreis hüpfen, Dir auf die Schulter klopfen, feiern… aber irgendwie fühlst Du das nicht? Das passiert immer dann, wenn die Ziele, die Du angestrebt hast, gar keine richtigen Ziele waren. Es war nur ein Konzept, dass Du erfüllt hast – ein Plan bzw. ein „Abschluss“ einer Sache, die Du glaubst, tun zu müssen, um irgendetwas zu erreichen, dass Dich aber in Wahrheit nicht mit Freude, Stolz, Glück erfüllt. Warum es also feiern? Du hast es nicht mit positiven Gefühlen gefüllt und erwartet – Du hast es „abgearbeitet“. Herzlichen Glückwunsch. Wann immer Du Dir Ziele setzt, frag Dich vorher: Wie wird sich das anfühlen, wenn ich das schaffen kann? Was ist das wert? Wie wird es für mich hilfreich, positiv und gut sein? Wie will ich das feiern? Wenn Du bei diesen Fragen schon rein gar nichts fühlst – überleg noch mal…

  1. Du verbringst viel Zeit damit daran zu denken, dass Du nicht gut genug bist

Kennst Du diesen Gedanken? Schleicht er sich immer wieder mal bei Dir ein? Betrifft er vielleicht nur ein paar wenige Lebensbereiche? Gerade im Bereich Partnerschaft hält sich dieser Glaubenssatz bei vielen Menschen hartnäckig, denn die meisten von uns sind ganz im Sinne der so genannten „Leistungsgesellschaft“ erzogen worden. Wir verwechseln Lob und Anerkennung mit Liebe und Wertschätzung. Im Job kann man sehr gut erkennen, was zu tun ist, um Wertschätzung zu erreichen – und sei es nur durch eine Zahl auf dem Konto. Doch genau das funktioniert im zwischenmenschlichen überhaupt nicht. Liebe gibt es nicht für Leistung – und so fühlen sich viele Menschen nicht liebenswert, nicht gut genug, unfähig. Die Wahrheit ist: Du musst nichts leisten, um geliebt zu werden – Du kannst nur um Deiner selbst willen geliebt werden. Und genau das, dieses Liebenswerte an Dir zerstörst Du durch Deine eingrenzenden Glaubenssätze, nicht liebenswert zu sein. Ein Glaubenssatz ist eine „Idee“, die sich in Deinem Kopf festgesetzt hat – Du selbst hast entschieden, dieser Idee zu glauben. Niemand kann Dich dazu zwingen – also warum tust Du Dir selbst immer wieder so weh? Eins kann ich Dir sagen: Es wird niemals den „perfekten Zeitpunkt“ geben, Deine Träume zu verwirklichen und Du wirst Dich niemals zu 100 % „bereit“ dafür fühlen. Du wächst jeden Tag. Alles was Du finden musst, ist ein bisschen Vertrauen in Dich selbst und ein wenig Mut. Es bedeutet, dass Du lernen kannst damit zu leben, dass das Leben immer ein bisschen unkalkulierbar ist und die Dinge ohnehin nie zu 100 % genau so kommen, wie Du sie erwartest und dass das absolut normal ist. Zu leben bedeutet genau das: Erfahrungen zu machen und aus ihnen zu lernen. Je mehr Du machst, umso sicherer wirst Du. Hör auf Dir einzureden, Du wärst nicht gut genug. Wie wäre es, wenn Du Dir – nur für heute – mal sagst, dass Du für heute gut genug bist? Dass Du für heute weit genug gekommen bist um Dich wertvoll zu fühlen? Wenn Du Dich heute mal nicht selber fertig machst und Dich damit folterst, Dir zu sagen, dass Du nicht gut genug, schlau genug, schön genug bist, um Dich weiter zu entwickeln und den nächsten Schritt zu machen? Und was würde passieren, wenn Du das morgen noch mal machst?

  1. Du bist ständig damit beschäftigt, die Erwartungen anderer zu erfüllen

Ich kenne zig Menschen, die nicht ihr eigenes Leben leben. Sie leben das Leben, das man von ihnen erwartet oder zumindest versuchen sie beständig, niemanden zu enttäuschen: Eltern, Freunde, Vorgesetzte, Kollegen – ja selbst die Nachbarn, die fremde Frau auf der Straße, der Taxifahrer – sie alle sollen keinen schlechten Eindruck bekommen, ja nichts Falsches denken, nicht enttäuscht sein von der eigenen „Performance“. Dabei ignorieren sie immer wieder ihre eigenen Wünsche und Bedürfnisse, ihre Intuition, ihre innere Stimme. Sie sind so beschäftigt damit, die Erwartungen der anderen zu erfüllen, dass sie die Kontrolle über ihr Leben verlieren und der Käfig immer kleiner wird. Sie vergessen, was sie glücklich machen, was sie wollen, was sie brauchen – und manche vergessen komplett, wer sie sind. Was sagst Du, wenn Dich jemand fragt, wer Du bist? Sagst Du ihm, was Du beruflich machst? Und dann?

Du hast ein Leben. Ein einziges. Und das ist genau jetzt. Nicht später einmal. Du lebst dieses Leben. Nur Du. Du besitzt es. Es ist Deins. Vergiss das niemals.

  1. Du jammerst – ständig

Hast Du Dir in letzter Zeit mal ganz bewusst zugehört, wenn Du redest? Du glaubst es vielleicht noch nicht, aber achte darauf: Du würdest ja gerne… Du hättest ja gerne… Du kannst ja leider nicht… Wenn Du nicht dies oder jenes tun müsstest, dann… All das sind die Satzanfänge eines Jammerers, eines Opfers. Eigentlich bist Du ganz anders, Du kommst nur so selten dazu. Wenn Du Bemerkst, dass Du Dich immer wieder beschwerst und jammerst, über andere Leute, Deine Eltern, Deine Vorgesetzten oder Kollegen, Deine Kunden, das andere Geschlecht, Deinen Partner, die Umstände, das Leben – dann erinnere Dich daran, dass das nichts davon verändert. Du erreichst nur eine einzige Sache damit: Du wirst davon unglücklich und deprimiert. Niemand anderes kann Dich glücklich machen – keine Situation kann Dich unglücklich oder traurig machen, es sei denn, Du lässt das zu. Es ist nicht die Situation die diese Gefühle in Dir hervorruft, sondern wie Du Dich entscheidest das zu bewerten und damit umzugehen. Wie heißt es so schön: „Love it, change it or leave it“ – Liebe es, ändere es oder lass es sein. Das ist schwer zu akzeptieren, aber es ist die Wahrheit: Sich ständig zu beschweren oder zu jammern, dass das Leben nicht gerecht ist oder die Dinge nicht so sind, wie man sie gerne hätte, hat noch nie irgendwas verändert. Dein Leben ist genau so, wie Du es siehst und je mehr Du jammerst, umso schlimmer wird es. Unterschätze niemals die Kraft positiver Gedanken – oder positiver Handlungen! Mach eine Liste davon, was in Deinem Leben gut läuft: Ob Du z.B. gesund bist, ein Dach über dem Kopf hast, Strom und warmes Wasser aus der Leitung kommt und so weiter… und hör auf zu jammern!

  1. Du gibst anderen gerne die Schuld

Eine Angewohnheit, die gerne mit dem Jammern in Verbindung auftritt: Es sind ja die anderen, die Dich nicht lassen. Du hattest eine schlimme Kindheit – also Deine unfähigen oder schrecklichen Eltern, sie haben alles versaut. Dein/e fiese/r Expartner/in, der Dich so schlecht behandelt hat. Die Gesellschaft. Der Staat. Dein unfähiger Kollege oder Dein gemeiner Chef. Deine blöde Schwester. Dein Partner. Jemand kritisiert Dich und Deine erste Reaktion ist Rechtfertigung – das alles wäre ja gar nicht passiert, wenn…. All das sind Zeichen, dass Du willst, dass andere die Verantwortung tragen. Du kannst die Dinge nicht einfach mal so stehen lassen und betrachten. Es muss jemand anderes Schuld sein. Hör auf damit, anderen die Schuld dafür zu geben, was Du hast und nicht hast, was Du Dich traust und nicht traust, was Du kannst und nicht kannst, was Du fühlst oder nicht fühlst. Höre auf, Deine eigene Macht abzugeben an andere und fang an, Verantwortung für Dich und Dein Leben zu übernehmen. Entweder hast Du Deine Probleme im Griff – oder Deine Probleme haben Dich im Griff… Such’s Dir aus!

  1. Du bist mehr darauf bedacht nicht zu versagen als tatsächlich erfolgreich zu sein

Das ist eine Angewohnheit, die ich immer wieder in den Flirtkursen entdecke: Wenn meine Teilnehmer einen attraktiven Menschen sehen, denken sie fast nur daran, was ihnen alles passieren könnte (bzw. was sie unter keinen Umständen erleben möchten) als daran, wie schön es sein könnte, diesen Menschen kennen zu lernen. Bei vielen Menschen zieht sich diese Haltung durchs ganze Leben: Ihre Komfortzone beschert ihnen ein Leben in Mittelmäßigkeit – also lieber nichts wagen, damit es wenigstens nicht schlechter wird. Dass es auch besser werden könnte… ja vielleicht… aber das Risiko!!! Es ist ja auch viel leichter, darüber zu reden, was man gerne können würde, als es tatsächlich zu lernen. Vielleicht glaubst Du es ist kompliziert oder schwierig oder sogar gefährlich – also sitzt Du es lieber aus oder vielleicht fällt es ja doch irgendwann vom Himmel. Viele Menschen melden sich gerade zu meinen Flirttrainings erst sehr kurzfristig an – könnte ja immerhin sein, dass man jemanden kennen lernt, ohne dass man lernen muss, wie man auf andere zugeht und anziehend wird. Vielleicht sitzt man einfach irgendwo rum und der Traumpartner spricht einen an? Oder der Job wird von alleine irgendwann besser? Ach komm schon! Währenddessen gehen die Tage vorbei und Dein Leben wird kürzer und kürzer. Es wird sich nichts verändern, wenn Du es nicht tust. Während Du hier rumsitzt und dabei versagst es zu probieren solltest Du viel besser draußen sein und probieren zu versagen! Dann würdest Du wenigstens etwas lernen und etwas erleben! Wenn Du Dir klar machst, was Du wirklich erreichen willst (anstatt was Du bisher versucht hast zu vermeiden) kannst Du es schaffen, dass Dein Wille zum Erfolg Deine Angst vor dem Versagen überflügelt. Ein wahnsinnig gutes Gefühl! Ehrlich!

10. Du bist darin gefangen, Recht haben zu wollen

Bemerkst Du, wie Du in Gesprächen immer wieder „Ja, aber…“ sagst“? Korrigierst Du andere gerne? Streitest Du Dich öfter mit Deinen Eltern, weil sie eine so begrenzte, eingefahrene Wahrnehmung von der Welt haben? Ärgerst Du Dich, wenn Du „ungerecht“ behandelt wirst? All das sind Zeichen dafür, dass der Wunsch, Recht haben zu wollen, Dich gefangen hält. Recht zu haben, das ist die niedrigste Stufe, an der Du ankommen kannst – die Abstufung geht ungefähr so: Sich geliebt fühlen, wertgeschätzt bzw. anerkannt werden, gelobt werden, Recht haben. Mit anderen Worten: Je weniger Du Dich geliebt fühlst, umso mehr suchst Du nach Anerkennung , je weniger Du diese spüren kannst oder bekommst, umso mehr willst Du gelobt werden und wenn selbst das nicht passiert oder Du es nicht annehmen kannst, dann willst Du wenigstens: Recht haben, im Recht sein, Recht bekommen oder Gerechtigkeit. Was Du dabei übersiehst ist, wie arm Du Dich selbst dabei präsentierst und fühlst. Wie Du mit Deinem Wunsch, Recht zu haben, Deine Beziehungen strapazierst und bisweilen sogar zerstörst. Und wie selten es das wert ist. Wann immer Du dieses brennende Verlangen spürst, Dich mit jemandem darüber zu streiten, wer Recht hat, frag Dich selbst:

  • Möchte ich wirklich lieber Recht haben oder wäre es besser, freundlich zu sein?
  • Welchen Unterschied würde es machen für mein Leben? (wenn ich z.B. einfach dem anderen seine Meinung lasse)
  • Ist mein Ego wirklich so groß?
  • Habe ich das jetzt wirklich nötig?

Jeder Mensch ist in einem „Prozess“ im Leben – manchmal sind Leute einfach noch nicht so weit oder sie brauchen es einfach nicht, richtig zu liegen oder sie schützen sich selbst vor etwas. Das ist okay – es ist nicht Dein Job, der Welt zu erklären, was falsch und richtig. Wenn Deine Eltern glauben, die Welt sei eine Scheibe – und es geht Ihnen gut damit: Lächle.

11. Du hast Angst vor Veränderung

Lebst Du oft in Hoffnung? Hoffst Du, dass sich irgendwas ändert? Oder änderst Du es? Bleibst Du in Deiner Wohnung weil Du hoffst, dass Du vielleicht bald einen Partner kennen lernst und wenn Du mit dem oder der zusammen ziehst dann war der ganze Umzug vorher ja umsonst? Behältst Du deinen Job weil Du hoffst, dass Dein Chef vor Dir kündigt oder weil Du Angst hast, dass Du nichts Besseres oder gar nichts mehr findest? Bist Du mit einem Menschen zusammen, der eigentlich gar nicht richtig zu Dir passt aber es immer noch besser, als alleine zu sein? All das sind deutliche Zeichen dafür, dass Du Veränderung aktiv verhinderst und Dein Leben vergeudest. Ein gutes, positives Leben zu führen beinhaltet zu verstehen, dass alles sich beständig nach vorne bewegt und sich auch weg von dem bewegt, was gerade eben noch war. Es genügt aber eben nicht, sich von der Vergangenheit frei zu machen – es ist auch nötig, die Zukunft zu umarmen, ihr entgegen zu gehen, sie aktiv zu gestalten – und das bedeutet nichts anderes als: Veränderung willkommen zu heißen und aktiv zu gestalten. Nicht indem Du verhinderst sondern indem Du ausprobierst, machst und etwas wagst. Nur so öffnest Du die Türen für positives Wachstum. Wie oft fühlst Du Dich unwohl aber Du hast Angst, etwas zu verändern – lieber nimmst Du eine Schonhaltung ein, dann tut es nicht so weh. Lenkst Dich ab, dann denkst Du nicht so sehr daran. Kompensierst, um Dich für all das Leid zu entschädigen? Vermeidest Situationen, in denen Du damit konfrontiert wirst, wovor Du Dich fürchtest oder was Du immer noch nicht kannst, weil Du es Dir zu gefährlich oder zu mühsam erscheint, es zu lernen? Wie klein ist Deine Komfortzone?

Es ist Dein Leben

Wenn Du einige dieser Punkte für Dich erkannt hast, denk dran: Du bist nicht allein damit. Wir alle haben unsere Themen und treten manchmal auf der Stelle. Das ist normal und für eine gewisse Zeit auch okay. Der wichtigste Schlüssel allerdings ist Bewusstsein. Es geht darum, diese Fallen zu erkennen und die damit einhergehenden Verhaltensmuster aufzuhalten bevor sie Dich aufhalten!

Lass nicht zu, dass Deine Ängste und Bedenken Dein Leben bestimmen. Es ist Dein Leben. Es gehört Dir und Du lebst jetzt. Nur jetzt. Es gibt keine zweite Chance für ein gutes Leben – Du kannst nur dieses Leben, dass Du jetzt besitzt so gut wie möglich gestalten, es leben, es entdecken, was draus machen, Spaß haben, etwas lernen, Erfahrungen machen. Dann wirst Du sterben – ganz egal, ob Du verhindert hast oder ängstlich warst, ob Du die Bedürfnisse anderer erfüllt hast oder nicht, ob Du Recht hattest oder nicht, ob Du Träume hattest oder nicht… sterben wirst Du. Aber Du kannst Dich entscheiden, ob Du traurig sterben wirst und voller Reue über alles was nicht war – oder erfüllt und glücklich.

Und jetzt: Lebe!

Anleitungen und Umsetzungshilfe gibt es z.B. in unserem Seminar: www.kontaktvoll.de/urlaubsseminar



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