Die Einschläge kommen näher

Die Einschläge kommen näher

Die Medien müssten jetzt eigentlich im Sommerloch stecken und die Praktikanten die Seiten mit haarsträubenden Geschichten füllen. Doch dieses Jahr klappt das nicht. Das Finanzsystem gerät zusehendes aus den Fugen und die Menschen werden unruhig. Sie spüren, dass die Einschläge näher kommen, trotz den blauen Beruhigungspillen, welche die Medien auf Geheiß von oben verteilen.

Kaum wurde das letzte Rettungspaket der EU verabschiedet, ist schon wieder der Teufel los. Die „Experten“ reiben sich verwundert die Augen und verlangen von den Politikern Lösungen. Aber die haben nicht einmal ihre Doktortitel geschafft, wie sollen die denn das Schuldenproblem lösen?

Jetzt hat es, wie vorauszusehen war, auch noch Italien erwischt. Wetten dass die Italiener noch mehr Leichen im Keller haben, als sie zugeben? Schließlich sind sie ja auch mit dem Euro reich geworden, genauso wie die Griechen, Spanier und Portugiesen. Wenn mich meine Erinnerung nicht täuscht, war Italien zu Lira-Zeiten ein billiges Reiseland, jetzt ist es sauteuer. Genauso wie Griechenland. Mit Drachmen reiste man früher wie ein Fürst, jetzt wie ein Vagabund. Bei meinem letzten Besuch sind mir ob der Preise fast die Augen rausgefallen. Und nicht nur wegen den Preisen und dem schlechten Service, auch wegen der vielen dicken Schlitten aus Germany. Es war wie im Märchen, als hätten die Griechen einen Goldesel gefunden.

Haben sie auch. Der Esel heißt Deutschland. Das ist vermutlich auch in Spanien und Portugal der Fall. Doch im Falle Italiens wird der Esel unter der Last zusammenbrechen. Welche Schnapsidee, dermaßen unterschiedlichen Volkswirtschaften in die gleiche Währung zu pressen!

Die Amerikaner befinden sich zwar auch in der Schuldenfalle und ihr Imperium hat einen langen, schmerzvollen Abstieg vor sich. Doch der Dollar wird überleben. Der Euro hingegen ist praktisch tot.

Totgesagte leben aber bekanntlich länger und wir werden sicher noch die unglaublichsten Methoden erleben, mit denen dieses tote Pferd noch geritten wird. Doch schließlich wird man das Pferd begraben müssen und es wird ein extrem teures Begräbnis werden.

Mit den alle zwei Wochen neu aufgelegten „Rettungspaketen“ wurden bisher nur die Mächtigen und Reichen und ihre Banken gerettet. Die Griechen hatten gar nichts davon. Im Gegenteil! Sie wurden in ein Sparkorsett gezwängt, das ihrer Restwirtschaft noch den letzten Schnauf abdrücken wird. Das gleiche passiert in Spanien, Portugal und Irland und es wird auch in Italien geschehen und schließlich auch Frankreich und Belgien treffen. Europa wird sich zu Tode sparen. Es wird sich zu Tode sparen, damit die Banken keine Haare lassen müssen. Das ist verrückt und führt direkt in die Depression und ins Chaos. Am Ende stehen Krieg und Elend.

Es gibt nur einen Weg hinaus: Weg mit dem Euro und ein Haircut für alle. Diese Schulden können nicht erspart werden, da müssen Gläubiger verzichten.

Auch wir Schweizer. Aber wir kommen so oder so unter die Räder, auch wenn wir uns wie auf einer Insel fühlen. Mit hoher Arbeitslosigkeit und dem Verlust eines Teils unserer Rente müssen wir in den nächsten Jahren rechnen. Wenn es ganz dick kommt, kollabiert dabei noch eine Großbank und dann wird das Rad um fünfzig Jahre zurück gedreht. Genießen wir den hohen Frankenkurs und kaufen noch ein was das Zeug hält, die goldenen Zeiten halten nicht ewig. Oder konkreter: sie werden das Jahr 2012 nicht überdauern.

Ein traumhaftes Wochenende. Euer Traumperlentaucher



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