Die 87. Academy Awards – Die Oscar-Verleihung 2015

Am Sonntag fand die 87. Verleihung der Academy Awards statt, bei der erneut die kleinen goldenen Oscar-Statuen an diverse Filmschaffende aus dem Land namens Hollywood vergeben wurden. Die Verleihung wurde dabei von dem ehemaligen How I Met Your Mother-Darsteller Neil Patrick Harris moderiert, der sein Publikum in das Dolby Theatre nach Los Angeles eingeladen hatte. Am 15. Januar dieses Jahres wurden die Nominierungen in den einzelnen Kategorien bekannt gegeben. In einer Live-Stream-Veranstaltung gaben sich die Präsidentin der Academy Cheryl Boone Isaacs, der Regisseur J. J. Abrams, der Regisseur Alfonso Cuarón und Schauspieler Chris Pine die Ehre und gaben unten stehende Liste bekannt. Die Gewinner findet ihr direkt hinter den Kategorien, im ausklappbaren Fenster seht ihr alle Nominierten für die jeweiligen Sparten. Die Gewinner des Abends sind Birdman und The Grand Budapest Hotel (je 4 Oscars), Whiplash (3 Oscars) und The Imitation Game (2 Oscars).

Mich interessiert eure Meinung zu den diesjährigen Oscars. Habt ihr euch geärgert, gefreut – was ist euch in Erinnerung geblieben, sind vielleicht gar Tränen geflossen? Schreibt mir auf @Twitter und wir plaudern ein wenig über die Academy Awards 2015 mit all ihren Stärken und Schwächen.

Bester Film: Birdman American Sniper
Boyhood
Grand Budapest Hotel
The Imitation Game
Selma
Die Entdeckung der Unendlichkeit
Whiplash Beste Regie: Alejandro G. Iñárritu für Birdman Richard Linklater für Boyhood
Bennett Miller für Foxcatcher
Wes Anderson für The Grand Budapest Hotel
Morten Tyldum für The Imitation Game Bester Hauptdarsteller: Eddie Redmayne in Die Entdeckung der Unendlichkeit Steve Carell in Foxcatcher
Bradley Cooper in American Sniper
Benedict Cumberbatch in The Imitation Game
Michael Keaton in Birdman Beste Hauptdarstellerin: Julianne Moore in Still Alice Marion Cotillard in Zwei Tage, eine Nacht
Felicity Jones in Die Entdeckung der Unendlichkeit
Rosamund Pike in Gone Girl
Reese Witherspoon in Der große Trip – Wild Bester Nebendarsteller: J. K. Simmons in Whiplash Robert Duvall in Der Richter
Ethan Hawke in Boyhood
Edward Norton in Birdman
Mark Ruffalo in Foxcatcher Beste Nebendarstellerin: Patricia Arquette in Boyhood Laura Dern in Der große Trip – Wild
Keira Knightley in The Imitation Game
Emma Stone in Birdman
Meryl Streep in Into the Woods Bester Animationsfilm: Baymax - Riesiges Robowabohu Die Boxtrolls
Drachenzähmen leicht gemacht 2
Song of the Sea
Die Legende der Prinzessin Kaguya Bester fremdsprachiger Film: Ida (Polen) Leviathan (Russland)
Tangerines (Estland)
Timbuktu (Mauretanien)
Wild Tales (Argentinien) Beste Dokumentation: CitizenFour Finding Vivian Maier
Last Days in Vietnam
Das Salz der Erde
Virunga Bestes Original-Drehbuch: Alejandro G. Iñárritu, Nicolás Giacobone, Alexander Dinelaris Jr. & Amando Bo für Birdman Richard Linklater für Boyhood
E. Max Frye & Dan Futterman für Foxcatcher
Wes Anderson & Hugo Guinness für The Grand Budapest Hotel
Dan Gilroy für Nightcrawler Bestes adaptiertes Drehbuch: Graham Moore für The Imitation Game Jason Hall für American Sniper
Paul Thomas Anderson für Inherent Vice
Anthony McCarten für Die Entdeckung der Unendlichkeit
Damien Chazelle für Whiplash Beste Kameraarbeit: Emmanuel Lubezki für Birdman Robert Yeoman für The Grand Budapest Hotel
Lukasz Zal & Ryszard Lenczewski für Ida
Dick Pope für Mr. Turner
Roger Deakins für Unbroken Bester Live-Action Kurzfilm: The Phone Call Aya
Boogaloo and Graham
Butter Lamp (La Lampe Au Beurre De Yak)
Parvaneh Bester animierter Kurzfilm: Liebe geht durch den Magen The Bigger Picture
The Dam Keeper
Me and My Moulton
A Single Life Bester dokumentarischer Kurzfilm: Crisis Hotline: Veterans Press 1 Joanna
Our Curse
The Reaper (La Parka)
White Earth Bester Originalsong: John Stephens & Lonnie Lynn für Glory aus Selma Shawn Patterson für Everything is Awesome aus The LEGO Movie
Diane Warren für Grateful aus Beyond the Lights
Glen Campbell & Julian Raymond für I’m Not Gonna Miss You aus Glen Campbell…I’ll Be Me
Gregg Alexander & Danielle Brisebois für Lost Stars aus Can A Song Save Your Life? Beste Filmmusik: Alexandre Desplat für The Grand Budapest Hotel Alexandre Desplat für The Imitation Game
Hans Zimmer für Interstellar
Gary Yershon für Mr. Turner
Jóhann Jóhannsson für Die Entdeckung der Unendlichkeit Bestes Sound Design: Craig Mann, Ben Wilkins & Thomas Curley für Whiplash John Reitz, Gregg Rudloff & Walt Martin für American Sniper
Jon Taylor, Frank A. Montaño & Thomas Varga für Birdman
Gary A. Rizzo, Gregg Landaker & Mark Weingarten für Interstellar
Jon Taylor, Frank A. Montaño & David Lee für Unbroken Bester Tonschnitt: Alan Robert Murray & Bub Asman für American Sniper Martín Hernández & Aaron Glascock für Birdman
Brent Burge & Jason Canovas für Der Hobbit: Die Schlacht der fünf Heere
Richard King für Interstellar
Becky Sullivan & Andrew DeCristofaro für Unbroken Bester Filmschnitt: Tom Cross für Whiplash Joel Cox & Gary D. Roach für American Sniper
Sandra Adair für Boyhood
Barney Pilling für The Grand Budapest Hotel
William Goldenberg für The Imitation Game Beste visuelle Effekte: Paul Franklin, Andrew Lockley, Ian Hunter & Scott Fisher für Interstellar Dan DeLeeuw, Russell Earl, Bryan Grill & Dan Sudick für The Return of the First Avenger
Joe Letteri, Dan Lemmon, Daniel Barrett & Erik Winquist für Planet der Affen: Revolution
Stephane Ceretti, Nicolas Aithadi, Jonathan Fawkner & Paul Corbould für Guardians of the Galaxy
Richard Stammers, Lou Pecora, Tim Crosbie & Cameron Waldbauer für X-Men: Zukunft ist Vergangenheit Bestes Produktionsdesign: Adam Stockhausen & Anna Pinnock für The Grand Budapest Hotel Maria Djurkovic & Tatiana Macdonald für The Imitation Game
Nathan Crowley & Gary Fettis für Interstellar
Dennis Gassner & Anna Pinnock für Into the Woods
Suzie Davies & Charlotte Watts für Mr. Turner Bestes Kostümdesign: Milena Cononero für The Grand Budapest Hotel Mark Bridges für Inherent Vice
Colleen Atwood für Into the Woods
Anna B. Sheppard & Jane Clive für Maleficent
Jacqueline Durran für Mr. Turner Bestes Makeup und Hairsyling: Frances Hannon & Mark Coulier für The Grand Budapest Hotel Bill Corso & Dennis Liddiard für Foxcatcher
Elizabeth Yianni-Georgiou & David White für Guardians of the Galaxy

Gab es für euch Überraschungen oder war von vornherein alles klar? Baymax als bester Animationsfilm, wo doch Drachenzähmen leicht gemacht der Favorit war? Eddie Redmayne als bester Hauptdarsteller statt Michael Keaton für Birdman? Wenig Ehre für Boyhood und The Grand Budapest Hotel mit Siegen in kleineren Kategorien… Hinterlasst eure Gedanken in den Kommentaren und auf geht’s zur heiteren Diskussion. Ihr könnt mir auch gerne auf @Facebook oder @Twitter schreiben.


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