Die 10 besten Videospiel-Intros

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Veröffentlicht am 1. Mai 2013 | von Christoph Stachowetz

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Die 10 besten Videospiel-Intros

Mit jeder Konsolengeneration werden die Möglichkeiten, den Spieler schon vorab mit allerlei optischem Geplänkel in Form einer überwältigenden Introsequenz zu blenden, größer.

Wir haben uns zehn Intros rausgesucht, die unserer Meinung bisher am eindrucksvollsten Stimmung und Atmosphäre einfangen bzw. schon von Beginn an Lust auf die kommenden Spielstunden geweckt haben.

Fallout (1997, PC, Black Isle Studios)

War. War never changes.” Niemand geringeres als der Schauspieler Ron Pearlman (am besten bekannt für seine Darstellung als Hellboy im gleichnamigen Film) spricht die mittlerweile als legendär zu bezeichnenden, einführende Worte zu Fallout bzw. dessen Ablegern. Düster, Retro und überaus stimmig wird eine Blick in eine alternative Zukunft geworfen, in die man sich als Spieler schon immer gerne versetzen lassen wollte – und was auch den Erfolg der Serie erklärte. Obwohl Fallout 3 (zur Kritik) für die aktuelle Konsolengeneration (und PC natürlich) gekonnt das Intro von Teil eins imitiert und um eine nette Komponente erweiterte, so soll in dieser Liste mit dem Original Tribut gezollt werden.

Legacy of Kain: Soul Reaver (1999, PC, Playstation, Dreamcast, Crystal Dynamics)

Eigentlich eine Schande: Seit dem fünften und bisher letzten Teil der Legacy of Kain-Saga sind schon zehn Jahre vergangen – und niemand hat offenbar auch nur in Erwägung gezogen, das die wunderbar düstere Welt von Nosgoth noch lange nicht abgewirtschaftet wurde. Persönlicher Favorit in Sachen atmosphärischer Einstieg stellt ohne Zweifel der zweite Teil, Soul Reaver, dar, der auch heute noch Gänsehaut (der Soundtrack!) und Lust auf ein erneutes Spielen verursacht.

Mortal Kombat Armageddon (2006, Playstation 2, Xbox, Wii, Midway Games)

In Sachen Gameplay hat der X-te Teil der Mortal Kombat-Reihe wohl kaum einen Platz in der Geschichte eingenommen. Durch die Absenz der Charakter-spezifischer Fatalities, die ein – wenn nicht DAS – Markenzeichen der Serie waren, könnte man hier wohl eher einen Rückschritt aufzeigen – vor allem hinsichtlich des jüngsten Ablegers (zur Kritik). Nichtsdestotrotz vermag das Intro perfekt auf das titelgebende Armageddon einzustimmen: Alle (!) jemals im Mortal Kombat-Universum erwähnten Charaktere geben sich hierbei schlagkräftigst (und mit einem Augenzwinkern) die Ehre, was wohl auch ein netter Abschluss für die damals am Sterbebett liegende PS2 war. Ja, episch ist hierfür wohl die passende Beschreibung.

Bioshock (2007, PC, Playstation 3, Xbox 360, 2K)

Nicht erst mit dem gerade veröffentlichten Bioshock Infinite (zur Kritik) ist die grandiose Videospielreihe von Mastermind Ken Levine in aller Munde. Kaum eine Debatte über “Die besten Spiele aller Zeiten”, “Die atmosphärischsten Spiele aller Zeiten” oder “Das beste Storytelling in Videospielen” kommt ohne die Erwähnung des großartigen Bioshock von 2007 aus. Wir schließen uns an: Mysteriös, spannend und zugleich bedrohlich – Eigenschaften, die auch das Intro schon perfekt in sich vereint.

God of War III (2010, Playstation 3, Sony Santa Monica)

Sowieso – das irgendein Ableger von God of War auf dieser Liste aufgeführt wird, war klar. Zu mächtig, zu stimmig erscheint (fast) jeder Teil, um  ausgelassen zu werden, die Frage war also: Welcher Teil kann den Spieler am besten auf das anstehende Geschehen vorbereiten? Mit einen stilistisch erstklassigen Rückblick, einem umwerfenden Soundtrack und der grandiosen Erzählstimme von Linda Hunt kann God of War III (zur Kritik) knapp den Platz (vor allen anderen Teilen) auf dieser Liste ergattern.

Civilisation IV (2005, PC, Fireaxis)

Eine schwere Geburt: Welcher Teil der legendären Serie von Sid Meier’s Globalstrategie-Spielen (© Wikipedia) verleitet wohl am ehesten zu stunden-, tage- oder jahrelangem Spielvergnügen? Unser Vorschlag: Civilisation IV. Wer will da nicht gleich im Anschluss ein Imperium aufbauen und damit globale Dominanz in allen Bereichen erlangen?

Final Fantasy VII (1997, PC, Playstation, Square)

Wie viele Stunden hat wohl jeder Spieler dieses großartigen Rollenspiels darin investiert? Mehr als 100? Und wer kann sich nicht an die mehr als gelungene Umsetzung dieser eigentümlichen, sowohl mytholgischen als auch Science-Fiction-lastigen Welt erinnern? Namen wie Aeris und Sephiroth muss man wohl auch nicht näher erläutern… Interessant an genau diesem Intro ist nicht nur die stimmige Umsetzung, sondern auch die Tatsache, das ein offizielles Remake als Tech-Demo für die PS3 davon existiert (Link zum Video). Auch wenn Vorgänger oder Nachfolger (speziell Teil acht) der Reihe mehr Action bieten konnten – das Intro von Final Fantasy VII schafft schnell und wirkungsvoll Atmosphäre, auch heute noch.

Silent Hill 2 (2001, Playstation 2, Xbox, PC, Konami)

Ein kleines Experiment: Einfach die Augen schließen und den Soundtrack auf sich wirken lassen. Kann irgendjemand ein anderes Spiel als Silent Hill dabei vermuten? Das Teil zwei der mittlerweile etwas einfallslosen Serie das Glanzstück einer ganzen Konsolengeneration UND auch eines Genres darstellt, muss nicht erst erwähnt werden. Es ist schlichtweg immer noch beeindruckend, wie in so kurzen Momenten so viel zur Story und zur Atmosphäre transportiert werden kann. Kenn man zudem noch die Handlung zu Gänze, so erscheint alles am Anfang erwähnte zusätzlich interessant..

Mirror’s Edge (2008, Playstation 3, Xbox 360, PC, Dice)

Ja, wir sind uns bewusst, das viele andere Videospiele existieren, deren Intros wohl aufwändiger oder schlichtweg länger sind – man denke zum Beispiel an die diversen World of Warcraft-, Uncharted, Tomb Raider oder Warhammer-Teile. ABER, und hier setzten wir unsere Begründung an, es sollen nicht immer nur Blockbuster den Vorrang haben. Mit Mirror’s Edge überraschte der Videospielgigant Electronic Arts nicht nur die Kritiker, sondern wohl auch sich selbst: Ungewöhnlich (Parkour?), keine Fortsetzung einer langlebigen Serie und auch sonst ein ziemlich gewagtes Experiment. Obwohl von einer recht treuen Fanbase seit langem ein Sequel mit (nötigem) Feintuning gefordert wird, lies sich EA bisher nicht erweichen, ein solches in Auftrag zu geben. Wir sind aber immer noch begeistert und summen leise im Hintergrund den fantastischen Titeltrack mit…

Onimusha 2: Samurai’s Destiny (2002, Playstation 2, Capcom)

Die Onimusha-Serie darf sich ohne Diskussion gleich mal hinter die Legacy of Kain-Serie anstellen, wenn es um nötige Reboots, Remakes oder schlichtweg Fortsetzungen geht. Capcoms Action-Adventures mit Samurai-Setting ging zwar mit fortlaufender Dauer der Reihe kreativ etwas die Luft aus (da könnte auch der digitalisierte Jean Reno in Onimusha 3: Demon Siege nicht viel bewirken), dennoch war allein der Vorspann von jedem einzelnen Onimusha immer mit einem medialen Echo versehen, das heute wohl nicht mehr möglich sein dürfte. Teil zwei der Serie überzeugt vor allem mit einer ungewöhnlichen Aufteilung: Zuerst eine mittlerweile recht herkömmliche Etablierung des Bad Guy Nobunaga, dann die wirklich tolle, auch thematisch tolle Einführung der Helden (ab Minute 02:34 für die Ungeduldigen).

und als Bonus:

Oddworld: Abe’s Oddysee

..weil die ersten fünf Sekunden schon alles zum herrlich schwarzen Humor und düsterem Setting aussagen..


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