Dhyana - Tipps zur Meditation

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Yoga-Sutra III.2
Das ständige Nach-innen-Fliessen des Bewusstseins ist Dhyana (Meditation).
Gestern haben wir im "Be happy and meditate" Workshop verschiedene Arten der Meditation kennengelernt. Ganz grob kann man die verschiedene Techniken, die unser Bewusstsein transformieren in zwei große Gruppen unterteilen:
a. passive Meditationstechniken z.B. stille Versenkung, Einsichtsmeditation
b. aktive Meditationstechniken z.B. Gehmeditation, Tanzmeditation, dynamische Meditationen von Osho
Aus beiden Gruppen haben wir gestern Techniken angewandt, um unserem "wahren selbst" zu begegnen, denn darum geht es. Samadhi (Erleuchtung) hört sich ja immer wie ein fast zu großes Ziel an, welches zu erreichen so weit weg scheint und tatsächlich muss man für eine wahre tiefe der Meditation sich diszipliniert und regelmäßig darin üben. Es ist besser jeden Tag ein wenig zu meditieren, als einmal die Woche ganz lange. Und ebenso gilt, dass es besser ist bei einer Technik länger zu bleiben und nicht Montag, Dienstag, Mittwoch u.s.w die Technik zu wechseln, wie seine Unterwäsche. In dem fabelhaften Buch von Nischala Joy Devi DIE VERBORGENE KRAFT DES YOGA fand ich dazu eine tolle Erklärung, die ich als eher visueller Lerntyp gut begreifen kann, warum, wieso, weshalb:
Aus DIE VERBORGENE KRAFT DES YOGA von Nischala Joy Devi
GEHEN SIE IN DIE TIEFE! Es gibt ein bekanntes Sprichwort darüber, wie man Brunnen gräbt und Wasser findet: Wenn Sie an einer Stelle drei Meter tief graben und dann auf Felsen stoßen und dann an einer anderen Stelle wiederum ohne Erfolg drei Meter tief graben und dann nochmals weitergehen und erneut anfangen zu graben, werden Sie wohl niemals auf Wasser stoßen. Doch wenn Sie an einer Stelle immer weiter in die Tiefe graben - vielleicht 10 oder 12 Meter - dann könnten Sie schließlich belohnt werden.

Top 10 to boost your Meditation

  1. Every Day! Meditiere regelmäßig, möglichst jeden Tag. Du verlässt das Haus ja auch nicht ohne Zähneputzen.
  2. Probiere verschiede Techniken aus, aber entscheide Dich für ein paar Wochen für eine, um diese tiefer zu ergründen.
  3. Schaffe Dir einen schönen Platz zum Meditieren. Anregung zur Gestaltung findest Du bei Yoga essentials!
  4. Finde eine bequeme Haltung. Es muss nicht gleich der volle Lotussitz sein - oder auch nie. Ein schönes Kissen, um die Wirbelsäule sanft aufzurichten kann ja nicht schaden, gell.
  5. Lege Dich fest, wie lange Du meditieren möchtest und bleibe dabei, egal ob in China ein Sack Reis umfällst, die Nase juckt oder eine Haarsträhne ins Gesicht fällst.
  6. Vergegenwärtige kurz bevor Du beginnst, warum Du überhaupt meditierst - formuliere eine kurze, positive Absicht.
  7. Beobachte vor jeder Meditation bewusst Deine Atmung ein paar Atemzüge und versuche dies auch immer wieder im Alltag.
  8. Dann lass' all Deine Erwartungen an die Meditation los. Erwarte nichts Spektakuläres!
  9. Sei geduldig und gehe sanft mir Dir selbst um - so wie mit einem sehr guten Freund!
  10. Nimm Deine positive Entwicklung aus der Meditation mit in alle Bereiche Deines Lebens!

Buch-Tipps

Let's start!

Hier meine favorisierten Meditationstechniken für einen leichten Einstieg:
  • Mantramediation: wiederhole im Geiste das Mantra OM!
  • Atembeobachtung: beobachte Deinen Atem ohne diesen zu beeinflussen.
  • Atemzüge zählen: zähle Deine Atemzüge. Verlierst Du Dich darin, fange wieder bei 1 an und lege vorab fest bis zu welcher Zahl Du zählen möchtest.
  • Lenke Deine Achtsamkeit auf Deine Körperempfindungen oder Emotionen.
  • Konzentriere Dich auf ein Mandala. Wunderschöne Mandalas findest Du hier oder auch als Poster bei uns im Studio.
  • Visualisiere einen friedlichen Ort und reise mit Deinem Geist an diesen Platz und ruhe Dich dort aus.
  • Und im Sommer am Schönsten: Gehe raus in die Natur und meditiere dort in Freiheit!
So, nun fangt endlich an! Am besten noch heute...
Habt Ihr schon Erfahrungen mit Meditation gemacht? Welche ist Deine Lieblings-Technik? Hinterlasst gerne einen Kommentar. Auch gerne weitere Tipps, die Euch geholfen haben...

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