Deutsche dem Deutschland!

Wieder mal zu wenig. Immer noch nur ein Ganzes und zwei Fünftel Kinder pro Frau und Leben. Einfach nicht ausreichend. Da ist bald kein Staat mehr zu machen. Das scheint von Jahr zu Jahr und von Jahresstatistik zu Jahresstatistik immer offizieller zu werden.
Deutsche dem Deutschland!Betretene Mienen, als neulich die geschlossenen Anstalten, die sich öffentlich-rechtliche Anstalten nennen, darüber sprachen. Die Französinnen werfen immerhin zwei Komma zwei Kinder, sagte man dort. Die sterben schon mal nicht aus. Na ja: Weniger schnell. Und hier bemühen sich Fertilitätspolitiker parteiübergreifend um bessere Wurfbedingungen und ernten keine Früchte. Kitas haben sie ausgebaut, Elterngeld eingeführt, jetzt gehe es darum, den schulischen Ganztagsvollzug zu sichern, sagte eine familienpolitische Sprecherin. Ob die wohl schon mal geworfen hat? Ein Ganzes oder nur zwei Fünftel? Und es liegt wohl auch an den Unsicherheiten auf dem Arbeitsmarkt, wusste eine Stimme aus dem Off. Nichts Genaus weiß man aber nicht. Die familienpolitische Sprecherin, die versprach, auch bald den Arbeitsmarkt so zu bestellen, dass Sicherheiten Elterngefühle wecken, hatte wahrscheinlich gerade Mittagspause.

Bekommt doch endlich wieder mehr Kinder! Deutsche dem Deutschland! Wegen der Rente? Quatsch. Um die geht es schon lange nicht mehr. Wir haben uns damit abgefunden, dass Rente ein Privatvergnügen zu werden hat.
Aber wer soll denn noch einkaufen gehen, wenn es immer weniger Menschen gibt? McDonalds braucht Laufkundschaft. Und es wäre doch schlimm, wenn die Tafeln schließen müssten, weil die Kundschaft ausbleibt. Überhaupt muss doch auch irgendwer die Hosenscheißer der verbliebenen Eliten kutschieren, waschen, abwischen, in den Schlaf rütteln, überbemuttern, betreuen und füttern. Außerdem gehen Pöstchen verloren und dann gibt es keine familienpolitischen Sprecherinnen mehr. Das wäre besonders schade. Und wer soll denn sonst in Zukunft abgehört werden? Geheimdienste brauchen eine konstante Masse an potenziellen Terroristen. Und Jauch abendliches Massenpublikum. Sonst zahlen die Sponsoren weniger. Und dann würde auch er weniger erhalten und langsam verarmen. Wir brauchen dringend eine zahlreiche Hälfte der Armen, die die andere zahlreiche Hälfte der Armen in Schach hält.
Wenn doch die deutsche Mutter wenigstens zwei Fünftel Kind mehr aus ihren Lenden pressen würde. Da wäre uns doch schon geholfen. Die Wirtschaft wächst und wir haben mitzuwachsen. Kann man die Fertilitätsrate nicht per Gesetz an die Wachstumsraten koppeln? Wir leben doch im Wirtschaftswunder, liest man allethalben. Die guten Indizes müssen doch irgendwie ins Bett zu bekommen sein.
Aber die Überbevölkerung ist ein Problem. Es bekommen nämlich die falschen Leute Kinder. Neger und so. Leute, die kaum bei McDonalds essen, die nur relativ wenig Geld in unsere Fußgängerzonen tragen. Wir brauchen Menschen, mit denen wir was anfangen können. Sieben Milliarden sind endgültig genug. Besonders, weil sie keine Deutschen sind.
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An dieser Inszenierung ist nichts, aber auch schon gar nichts alt