Der Trend Intervallfasten – das ist meine Erfahrung damit

Intervallfasten liegt voll im Trend und nachdem ich so viel davon gehört hatte, wollte ich mir selbst ein Bild davon machen. Ich habe also mit meiner Freundin Sabine gesprochen, sie ist Diätologin, um die wichtigsten Informationen über wie was wann zu bekommen. Und dann einfach losgelegt! Intervallfasten verspricht ein längeres Leben, verbesserte Blutwerte, gute Laune und noch mehr – alles zur Theorie, könnt ihr hier bei Sabine lesen.

Der Oktober war bei mir sowohl zuckerfrei (kein Industriezucker, auch kein Ahornsirup oder ähnliches, nur Obst war erlaubt) als auch Intervallfasten angesagt. Heute möchte ich euch kurz erzählen, wie es mir damit so ergangen ist, und warum ich jetzt im Jänner wieder damit angefangen habe.

Vom Frühstücker zum Frühstücksmuffel

Als Methode habe ich mir die sogenannte 16:8 Methode ausgesucht. Dabei wird 16 Stunden gefastet und 8 Stunden gegessen. Das erschien mir für mich am ehesten praktikabel, da ich von den 16 Stunden einen Teil schlafen kann. Das Abendessen mit den Kindern gegen 18 Uhr war bzw. ist jetzt immer mein letztes Essen, und Frühstück bzw. einen Snack habe ich dann gegen 10 Uhr vormittags gegessen. Das ist natürlich nicht für jeden eine gute Lösung, bei mir hat es gut in den Alltag gepasst. 

Hatte ich Hunger?

Anfangs ist es mir ganz schön schwer gefallen abends nichts mehr zu snacken, wenn die Kinder im Bett waren. Ich esse da eigentlich gerne noch eine Kleinigkeit, sei das jetzt ein bisschen Nussmus verrührt mit Kakaopulver (wirklich lecker!) oder auch mal etwas ungesundes. Das hat mir aber glaube ich mehr aus Gewohnheit gefehlt, als aus wirklichem Hunger. Nach ein paar Tagen ist es mir auch gar nicht mehr abgegangen und ich konnte direkt mit den Kindern nach dem Abendessen meine Zähne putzen.

In der Früh war das ähnlich. Grundsätzlich habe ich in den letzten Jahren schon immer später gefrühstückt – meist erst, wenn die Kinder im Kindergarten sind und ich schon eine Runde mit dem Hund draußen spazieren war, oder an anderen Tagen im Büro. Daher fiel mir da die Umstellung auf eine bestimmte Uhrzeit auch nicht sonderlich schwer und ich hatte auch keinen Hunger.

Habe ich in der erlaubten Zeit mehr gegessen als sonst?

Dazu würde ich nein sagen. Manchmal hatte ich das Gefühl es wäre so, allerdings hat sich das Essen ja auf einen kürzeren Zeitraum beschränkt, in Summe war es also ähnlich viel.

Was hat Intervallfasten bei mir bewirkt

Was ich umgehend bemerkt habe war, dass ich besser geschlafen habe. Das ist für mich im Grunde nichts Neues, denn wenn ich später esse ist mein Körper noch mit Verdauen beschäftigt und kann noch nicht zur Ruhe kommen. Das wusste ich in der Theorie, habe es einfach praktisch oft nicht umgesetzt. Mein Schlaf war also von Anfang an tiefer und erholsamer, was mir natürlich gefallen hat und sich auch auf andere Bereiche ausgewirkt hat.

Ein anderer positiver Nebeneffekt war, dass ich weniger aufgebläht war. Normal habe ich oft einen aufgeblähten Bauch und hatte schon an Unverträglichkeiten gedacht. Nun, nach diesem Experiment, sehe ich das wieder anders. Der Bauch war generell flacher und ich hatte kein aufgeblähtes Gefühl. Spannend!

Mein Körperfettanteil ist auch gesunken, jedenfalls war die Fettschicht am Bauch wieder dünner und auch an anderen Körperstellen waren die Muskeln einfach besser sichtbar. Ich habe nichts gemessen, man merkt doch aber selbst am besten. 

Mein persönliches Fazit

Nach dem Ende des Experiments habe ich angefangen, wieder früher zu frühstücken und auch später abends zu essen. Dabei habe ich sofort bemerkt, dass mein Schlaf weniger tief war und ich im Grunde in der Früh wenig Hunger habe. Auch der aufgeblähte Bauch war schnell wieder zurück und die Fettschicht am Bauch gleich dicker. Mir hat Intervallfasten einfach gut getan und ich werde auf jeden Fall wieder weiter machen! Vielleicht nicht ausnahmslos jeden Tag, denn ich frühstücke schon sehr gerne mit meiner Familie am Wochenende gemütlich. Aber an den meisten Tagen, und damit wären wir wieder bei meinem geliebten 80/20 Prinzip (Pareto-Prinzip).

Hast du schon einmal Intervallfasten ausprobiert? Wie ist es dir dabei gegangen?

Der Trend Intervallfasten – das ist meine Erfahrung damit