Der Teufelskreis mit dem Genfood


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Warum Monsanto nicht pleite gehen wird
Der nächste Anlauf der Genmultis in Europa gentechnische Lebensmittel zuzulassen hat ein neues Hoch erreicht. Diese Lebensmittel sollen verschieden Zwecke erfüllen. Einerseits produzieren sie selbstständig Gifte, um Schädlinge abzuhalten und gleichzeitig sind sie ausreichend resistent gegen zusätzliche Insektizide  und Pestizide wie beispielsweise das als krebserregend geltende Mittel Glyphosat oder Roundup.
Ob Monsantos Smartstax oder andere Hightech Nahrungsmittel und Saatgut – allein die eigenen Studien weisen keine Hinweise auf Risiken von genmanipulierten Nahrungs- oder Saatgut für Futtermittel auf.
Wissenschaftler warnen vor dem kaum getesteten Mais. In einer Studie reagierten Mäuse beispielsweise mit Krebsgeschwüren (Link), Nierenschäden und Leberproblemen.
Warum also darf ein solcher (in diesem Fall) Genmais zugelassen werden und bald in die EU importiert werden?

Kaum getestet und unbekannte Risiken
TESTBIOTECH schreibt in einer Stellungnahme:
“Die Analyse von Testbiotech zeigt, dass die von der Industrie eingereichten Unterlagen unzureichend sind, um die gesundheitlichen Risiken für Mensch und Tier zu bewerten. Unter anderem fehlen die notwendigen unabhängigen Qualitätskontrollen. Es gibt sogar Hinweise darauf, dass die Daten für die Zulassung durch Monsanto manipuliert wurden. Kombinationseffekte der Giftstoffe, die in den Pflanzen enthalten sind, wurden nur unzureichend getestet. Ein Beispiel: Bei einer Fütterungsstudie mit Geflügel ging es lediglich um eine Prüfung der Mastleistung. Fütterungsversuche, um gesundheitliche Risiken zu untersuchen, wurden mit den Maiskörnern nicht durchgeführt.”

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Der Teufelskreis

Nun startet Monsanto einen neuen Versuch in Europa ein genmanipuliertes Mais-Saatgut zuzulassen. Smartstax prodziert selbstständig 6 Insektizide und soll noch resistenter gegen die Herbizide Glyphosat und Glufosinat, als andere Sorten Sorten sein. Damit beginnt der Teufelskreis: Nicht nur die die angebauten Gen-Pflanzen sind resistent, auch das Unkraut, welches bekämpft werden soll und welches jahrelang besprüht wird entwickelt nach und nach Resistenzen gegen Mittel wie Glyphosat oder Roundup.
Damit bleibt dem Bauern nur die Möglichkeit noch mehr Insektizide und Herbizide einzusetzen – das wiederum beeinflusst wieder das wachstum der genmanipulierten Pflanzen.
Es müssen immer resistentere Sorten entwickelt werden,die immer mehr Glyphosat vertragen. Es darf also wieder mehr gespritzt werden.
Natürlich ist das Saatgut nur und ausschließlich resistent gegen die hauseigenen Mittel, die Monsanto dafür herstellt.

Auch heute schon finden sich bei 70% der Deutschen Glyphosat im Urin, obwohl Monsanto beteuert, dass Glyphosat schnell abgebaut wird und nicht in den Nahrungskreislauf geraten kann. Link:
http://www.bund.net/nc/presse/pressemitteilungen/detail/artikel/glyphosat-im-urin-von-grossstaedtern-aus-18-europaeischen-staaten-nachgewiesen-70-prozent-aller-pro/

Glyphosat findet sich bei ca. 70 % der deutschen Bevölkerung im Urin

Thema Roundup:

Als reiche das nicht, geht Monsanto sogar noch einen Schritt weiter.  Der amerikanische Konzern will sich die Gene von handelsüblichen Zuchtschweinen patentieren lassen. Damit dreht Monsanto eine potentielle Beweislast um und macht Millionen Bauern von sich abhängig. Als ob es Monsanto seit jeher gehört:

Das Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Verbraucherschutz schreibt zur Kennezeichnungspflicht auf seiner Webseite:

Nicht über alle Anwendungen der Gentechnik wird auf dem Etikett informiert. Nicht kennzeichnungspflichtig sind:

  • Lebensmittel und Zutaten, die mit Hilfe von gentechnisch veränderten Organismen erzeugt werden.
    Beispiele: Fleisch, Milch, Eier von Tieren, die Futtermittel aus gentechnisch veränderten Pflanzen erhalten haben. Wenn sie aus gentechnisch veränderten Pflanzen gewonnen wurden, sind die Futtermittel selbst zu kennzeichnen, nicht jedoch die mit diesen Futtermitteln erzeugten Lebensmittel.
    Hier besteht eine Lücke in der Kennzeichnung, die auf freiwilliger Basis durch die “ohne-Gentechnik”-Kennzeichnung geschlossen werden kann.

Wir sind also auf die freiwillige Kennzeichnung der weiterverarbeitenden Betriebe angewiesen – schöne neue GenWelt.

http://www.zeit.de/wirtschaft/2013-08/smartstax-eu-monsanto
http://www.bmelv.de/SharedDocs/Standardartikel/Landwirtschaft/Pflanze/GrueneGentechnik/EuropaeischeRegelungen.html
http://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit/ernaehrung/gennahrung105_page-2.html

Bild:
photo credit: -eko- via photopin cc


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