Der Helfer in der Not

Jetzt soll ich einen Impuls geben, aber es will mir kein rechter Gedanke kommen. Was kann ich Ihnen, liebe Zuhörerinnen und Zuhörer, als Impuls mit in die Nacht geben? Mir kommt kein guter Gedanke.  Jetzt einen Telefonjoker benutzen können oder mich an einen Helfer in der Not wenden können. Einen Nothelfer! Das wäre jetzt gut.Eines solchen Nothelfers gedenken wir heute. Der hl. Ägidius, einer der 14 Nothelfer. Ägidius lebte im 7. Jahrhundert nach Christus und war ein vornehmer Athener, der nach Frankreich ausgewandert ist, um dort als Einsiedler zu leben. Der Legende nach, soll eine Hirschkuh ihn mit ihrer Milch ernährt haben. Als der Westgotenkönig Wamba in dem Gebiet auf Jagd ging, wollte er diese Hirschkuh erlegen. Doch Ägidius ging dazwischen und wurde von dem Pfeil getroffen. Wamba fühlte sich schuldig und erlaubte Ägidius nach seiner Genesung 680 ein Kloster zu gründen: die Benediktinerabtei St. Gilles. Dieser Abtei stand der Heilige bis zu seinem Tod als Abt vor.Um sein Leben ranken viele wundersame Ereignisse. Zum Beispiel zweifelte ein Klosterbruder an der Jungfräulichkeit der Jungfrau Maria und er schrieb drei Fragen in den Sand. Die Antwort des Ägidius: drei weiße Lilien erblühten aus dem dürren Boden.Schon Karl der Große vertraute auf die Fürsprache des hl. Ägidius. Als dieser Karl an der Sündenvergebung zweifelte, brachte ein Engel einen Zettel mit der bestätigten Sündenvergebung auf den Altar, an dem unser Tagesheiliger während seines Lebens zelebriert hatte.Damit verbreitete sich der Ruf, daß Ägidius ein guter Beistand einer guten Beichte und Vergebung ist.Einen guten Beistand bei der Beichte zu haben, ist heute vielleicht noch aktueller als je zuvor. In so manchem Gespräch erfahre ich, wie schwer sich Gläubige tun können mit dem Sakrament der Versöhnung, wenn sie überhaupt einen Zugang zu eben diesem haben. „Es ist doch eh immer dasselbe, was ich zu beichten habe!“, lautet so manche Äußerung. „Es kostet mich immer wieder eine Überwindung, meine Sünden dem Priester gegenüber zu bekennen; was denkt der bloß von mir?“ eine andere Aussage.Sich vertrauensvoll vor der Beichte an den heiligen Ägidius zu wenden, kann einen beruhigter den Beichtstuhl betreten lassen. Das Beichtsakrament ist für manchen Gläubigen immer wieder eine Herausforderung und manche empfinden eine Not. Da kommt dieser Nothelfer gerade recht. Im Alltag erkennt das gebildete Gewissen sofort, wo es gegen die Liebe handelt. Wenn es dann zur Vorbereitung auf die Beichte geht, erfährt so mancher eine Leere. Auf einmal scheinen alle Sünden wie ausgelöscht. Stand zuvor noch alles klar und deutlich vor dem geistigen Auge, scheint diese Tafel jetzt wie ausradiert zu sein. Eine Hilfe kann in solchen Situationen sein, abends eine Gewissenserforschung zu halten und sich einige Stichpunkte aufzuschreiben. Anhand der Stichpunkte kann man rote Fäden in seinem Leben erkennen, um den eigenen Hauptsünden näher auf die Spur zu kommen. Somit bleibt die Gewissenserforschung weniger an der Oberfläche, man lernt sich besser kennen und weiß im Leben besser zu schätzen, was Jesus Christus uns durch seine Heilstat schenkt: Versöhnung, Barmherzigkeit, Vergebung und Liebe; letztlich das ewige Leben, wenn wir unsere Hoffnung auf ihn setzen.Am Ende stehen wir vor Gott mit leeren Händen und wissen uns doch reich beschenkt.

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