Der Fall des fallenden Brunnens

Heute haben wir Ressortessen, verspätet, das Weihnachtessen, kennt man ja, vor den Festtagen hatte keiner im Ressort "Reporter/Hintergrund" des Tagi so richtig Zeit. Wir gehen ins Restaurant Fallender Brunnenhof nah dem Bucheggplatz gleich beim Zürcher SRF-Radiostudio - und natürlich ist das ein Name, der erklärt werden muss. Machen wirs zweistufig. Erstens: Der Name der Quartierbeiz geht auf einen falschen Genitiv der Art "Vierstöckiger Hausbesitzer" zurück. Der "Fallende Brunnenhof" ist korrekt der Hof des fallenden Brunnens. Und zweitens: Ein fallender Brunnen ist historisch gesehen ein Röhrenbrunnen, aus dem das Wasser eben fällt, wohingegen es aus dem Sodbrunnen heraufgeholt werden muss. Kegeln kann man im Fallenden Brunnenhof übrigens auch.
Der Fall des fallenden Brunnens
PS. Gestern fragte ich ja, ob jemand wisse, welches die im Foto gezeigten zwei Berge hinter der Druesberghütte sind. Mein Tagikollege, Inlandchef Dani Foppa, ein heftiger Tourengänger und Bergsteiger, wusste es. Das Foto zeigt links den Schülberg und rechts das Pfannenstöckli. Und noch ein zweiter Leser schrieb mir (ich weiss jetzt gar nicht, ob ich seinen Namen nennen darf, also lasse ich es; danke, AK!). Er hatte mit Hilfe eines Programms (nein, nicht Peakfinder, das bringt nichts) ein Panorama generiert, das auch zum Ergebnis führt. Wieder mal ein kraftvoller Beleg dafür, dass ein Mensch so schlau ist wie alle seine Freunde zusammen. 


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