Der Fall Amri ist ein Fall de Maiziere

Am Mittwoch lief auf arte eine Erinnerung an die hohe Zeit der Fernsehunterhaltung. Ich sah Kulenkampff und dachte: wie stilvoll, wie elegant, wie versiert und gewitzt.
Und natürlich kann ein von der Regierung finanzierter und gelenkter Sender nicht an vergangene deutsche Qualität erinnern, ohne sie als Kompensation für die Nazischuld zu diffamieren.
Und als sie dann Sequenzen von den Nürnberger Prozessen reinschnitten, musste ich an Merkel denken. Dass auch ihr einmal der Prozess gemacht werden wird. Und dass wir verhindern werden müssen, dass sie einfach mit einem Helikopter oder einem der wenigen funktionierenden Flugzeugen der Flugbereitschaft von AKK vor der Verhaftung flüchten wird. (Auch deshalb braucht Merkel übrigens eine gute Beziehung zum Verteidigungsminister: wegen der Kontrolle über die Flugbereitschaft.)
Und jetzt gerade assoziierte ich weiter zu de Maiziere. Als ich lese, dass er einen der kritischen Helfershelfer von Anis Amri (einen V-Mann des LKA NRW) abstellen wollte, als der zu laut vor Amri gewarnt hatte:
Ein Kriminalhauptkommissar, der am Donnerstag im Bundestag als Zeuge befragt wurde, sagte, ein Beamter des Bundeskriminalamtes (BKA) habe ihm am Rande einer Besprechung beim Generalbundesanwalt am 23. Februar 2016 gesagt, der Informant des nordrhein-westfälischen Landeskriminalamtes, der damals auf die Gefährlichkeit des späteren Attentäters Anis Amri hingewiesen habe, „mache zu viel Arbeit“.
Diese Auffassung werde auch von „ganz oben“ vertreten, habe ihm der BKA-Beamte in dem Vier-Augen-Gespräch gesagt. Auf seine Nachfrage, wer mit „ganz oben“ gemeint sei, habe der Beamte damals entweder das Innenministerium oder den damaligen Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) selbst genannt sowie einen leitenden Kriminaldirektor des BKA im Bereich Staatsschutz. 
Quellen: FAZ, Tagesspiegel
De Maiziere engagierte sich mehr für die Abstellung (wenn nicht Abschaltung) der ihn nervenden Quelle, als für die Verhinderung des islamistischen Anschlags. Das sage nicht ich (wohl aber denke ich es), sondern Martina Renner (SED).
Es deutet alles (ALLES) darauf hin, dass es sich bei dem Anschlag an der Gedächtniskirche um Staatsterrorismus gehandelt hat. Mindestens um unterlassene Hilfeleistung, offenbar aber um Tatbeihilfe durch Unterbindung der Anschlagsverhinderung.
Und was de Maiziere wusste, wusste Merkel auch. Die beiden sind mindestens seit Wendezeiten miteinander verstrickt.
Ich frage mich nur: Wann folgt endlich die Anklage?
Rupert Scholz und andere hochmögende wissen es doch gut genug und können die Normen benennen, gegen die Merkel -und jetzt auch de Maiziere- verstoßen haben. Warum klagen sie nicht?
Ich hatte hier schonmal erwähnt, dass ein Zeuge (mit Bürofenster zur Gedächtniskirche) den Ablauf der Tat gesehen hatte und sich bei der Polizei als Zeuge meldete. Die Berliner Beamten waren aber nicht interessiert, seine Daten aufzunehmen.
Ein Berliner Richter erklärte mir mal, wie der Bund Einfluss nimmt, in derm der Generalbundesanwalt ein Verfahren an sich zieht. Dazu muss ein Fall nur mehr als ein Bundesland berühren. Bei Amri und seinen Glaubensbrüdern war das der Fall: NRW und Berlin.
(Nebenbei: Auch im Fall des NSU gab es juristisch interessante Neuigkeiten, die am Ende nur dazu führten, eine Quelle abschalten zu können. Man überließ ihr noch selbst, ob sie schonend (in Haft) oder hart abgeschaltet würde. Sie schwieg vor Gericht, und so blieb es bei der schonenden Abschaltung.)

wallpaper-1019588
Hundedecke fürs Auto
wallpaper-1019588
Kathmandu – Der kleine Stadtguide
wallpaper-1019588
Neues Ulefone Note 12P bietet lange Akkulaufzeit
wallpaper-1019588
Eukalyptus überwintern: Das gilt es zu beachten