Der Erfolg der Revolution und seine Folgen

Der Erfolg der Revolution und seine FolgenDer Erfolg der Revolution in Tunesien ist ein Wunder und wird dennoch nicht viel in der Region verändern. Der tuensische Diktator wurde von einer Bewegung aus dem Volk gestürzt, diese setzte sich aus verschiedensten Gruppen zusammen. So trugen besonders die jungen Menschen zum Sturz bei und erhielten kräftige Unterstützung der linken sowie der islamischen Kräfte. In der arabischen Welt und in Europa wurde dieses Ereignis von vielen Menschen bejubelt und es wurde die Hoffnung ausgesprochen, dass es eine Wirkung auf die ganzen korrupten und nicht vom Volk legitimierten Regierungen der Region hätte, dies wird wohl nicht mehr als eine Hoffnung und ein Wunsch bleiben.
Die europäischen Regierungen äußerten sich erfreut über die Demokratiebewegung in Tunesien, zumindest nachderen erfolgreichen Ausgang. Den USA und den europäischen Regierungen war allerdings nie wirklich an einer Demokratie in den arabischen Staaten gelegen. So unterstützten sie das Regime in Tunis bis zu seinem Sturz, da ihnen ein Diktator, der im Notfall auch mit Gewalt gegen sein Volk vorgeht, ein besserer Bündnispartner schien, als eine freie und gewählte Regierung an der vielleicht Sozialisten oder islamische Kräfte beteiligt sein könnten. Dies lässt sich wohl am besten am Beispiel von Ägypten zeigen.  Dort regiert ein arabischer Regent seit Jahren ohne durch faire Wahlen legitimiert zu werden, dabei genießt er allerdings die Unterstützung der westlichen Länder, da er als verlässlicher Bündnispartner gilt, der auch keine Hemmungen die eigene Bevölkerung mundtod zu machen und die des Gazastreifens einzueengen. Die einzige Kritik regt sich am Umgang mit den dort unterdrückten Christen, dass der Rest der Bevölkerung ebenso unterdrückt ist, scheint dabei ignoriert zu werden.
Arabische Diktatoren und westliche Regierungen
Unterstützung bekommen die arabischen Regierungen dabei nicht nur aus Europa und den USA, sie werden auch von den anderen arabischen Regierungen/Diktatoren unterstützt, die ebenfalls kein Interesse daran haben demokratische Reformen durchzuführen, geschweige denn ihre Macht bei demokratischen Reformen zu verlieren. So zeigten sich von der Schein-Demokratie Ägypten bis in das Königreich Saudi-Arabien alle Bündnispartner des Westens entsetzt von der Revolution in Tunesien und dem Sturz von Ben Ali!
Die Bevölkerung allein gelassen
Die Bevölkerung der arabischen Staaten fühlt sich verständlicherweise von den Demokratien alleine gelassen, da sie erkennen, dass diesen mehr daran gelegen ist Diktaturen zu erhalten, wenn diese antiislamisch sind, als freie Wahlen zu fordern und diese auch noch anzuerkennen. So sah die Bevölkerung wie die Gewinner der freien und fairen Wahlen in Palästina und Algerien nicht von den westlichen Ländern anerkannt wurden, während man Diktatoren weiterhin zu ihren Wahlerfolgen gratulierte. In solch einer Situation sollte es für jeden verständlich sein, dass die Bevölkerung sich nicht nur von den eigenen Regierungen abwendet, sondern auch dem Kampf für Demokratie kein Ohr schenkt, da die Demokratie nur gewünscht ist, wenn der aktuelle Machthaber nicht mehrs in System passt.
An dieser Situation wird sich auch nichts ändern, wenn die westlichen Länder nicht in jedem Land eine Demokratie fordern und den dortigen Machthabern Druck machen, ob diese nun pro-westlich gesinnt sind oder eher anti-westlich. Der Aufschrei im Bezug auf die Demokratiebewegung im Iran erscheint lächerlich, wenn in anderen Ländern gewählte Regierungen nicht anerkannt werden und Regime weiterhin unterstützt werden.

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