Der Drang zum Aufhören

16.4.2013. Mein erster Blogpost. Schon erstaunliche vier Jahre her. Seitdem habe ich über 700 Artikel geschrieben, unzählige Fotos geschossen und viele, viele Stunden mit der Gestaltung des Blogs, SEO-Optimierung, der Erstellung von Grafiken, dem Ausprobieren von Rezepten usw. verbracht. Und ja, es hat mir Spaß gemacht. Ich bin in die Blogger-Sphäre abgerutscht, habe ganz viele Blogs kennen gelernt, mich in der "Healthy-Living-Welt" bewegt und viel gelernt. Dem Bloggen verdanke ich unter anderem, dass ich "Intuitiv Essen" kennen gelernt habe, was mir in meiner persönlichen Entwicklung unglaublich weitergeholfen hat.
Aber schon seit einigen Monaten schleicht sich die Ermüdung ein. Ich spüre plötzlich nicht mehr den Drang zu bloggen. Mir geht es "zu gut" - mir fehlen die Geschichten, die Inhalte, die ich erzählen möchte, die Themen, für die ich brenne. Und mir fehlt der Erfolg. Denn seien wir mal ehrlich - so einen Blog erstellt man nicht nur, um loszuwerden, was einem auf dem Herzen liegt, man möchte auch gehört werden.
Ich weiß durchaus, woran es liegt, dass ich vergleichweise wenig Erfolg habe. Ich bin kein grafisch begabter Mensch, meine Fotos sind zu schlecht, ich will meine Blogposts nicht für Suchmaschinen schreiben, sondern für Menschen und netzwerken kann ich auch nicht. Zu guter Letzt teile ich nicht genug aus meinem Leben. Nur den Sport und das Essen zu zeigen reicht längst nicht mehr, um erfolgreich zu sein. Es müssen Geschichten aus dem Leben sein, je privater, je pikanter, desto besser. Doch dazu bin ich nicht bereit. Es gibt sehr enge Grenzen, in denen ich mein Leben öffentlich teilen möchte - zu eng für das heutige Blog-Publikum (davon abgesehen: Ist bloggen nicht mittlerweile furchtbar passé und Instagram und Facebook auch? Wo man heutzutage Inhalte teilt, weiß ich schon gar nicht mehr).
Ich weiß nicht, ob es der Druck ist, jede Woche eine Zahl x an Artikeln abzuliefern, jede Mahlzeit zu fotografieren, jeden denkwürdigen Inhalt für spätere Blogposts abzuspeichern. Aber je länger ich darüber nachdenke, desto weniger verspüre ich den Drang dazu. Dieser Blog hat mir dabei geholfen, erwachsen zu werden - doch vielleicht bin ich jetzt zu erwachsen, als dass ich ihn noch bräuchte. Vielleicht hilft es mir, den Druck herauszunehmen, um Lust auf neue Inhalte zu schaffen. Vielleicht ist dies auch das "ENDE" und es bleibt mir nichts mehr als Danke zu sagen. Vielleicht werde ich in einem Jahr, einigen Monaten, ein paar Wochen schon wieder Lust aufs Bloggen haben. Aber bis dahin:

Tschüss ihr Lieben. Es war schön mit euch.


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