Der Beste: Orientalischer Gurkensalat

Gurken und olle Schals haben zweite Chancen verdient. Denn beide können viel mehr als bloß lang und dünn sein.
Der Beste: Orientalischer Gurkensalat 
Kennt ihr das Arts ´n Boards in München am Hohenzollernplatz? Also genau gesagt ist es nicht wirklich am Hohenzollernplatz, sondern nur dort in der Nähe. Genau gesagt in der Belgradstraße 9. Und zusätzlich eben in München. Wie ich gesagt habe. Nicht alle gleich aufregen. Warum ich euch das frage? Naja, weil das Arts n´ Boards eines meiner Münchner Lieblingsrestaurants ist und ich euch einen Besuch dort wärmstens ans Herz lege. Nicht nur weil es sehr cool eingerichtet ist mit den ganzen Bildern an der Wand und den vielen verschiedenförmigen Sesseln und bunten Sofas, sondern weil ich dort letztens in einer Bachelorarbeitspause einen großen Teller Pasta bestellt und einen kleinen Teller Gurkensalat bekommen habe.
Eigentlich gar kein Grund im Arts ´n Boards Essen zu gehen, wenn die dir da das falsche Gericht bringen, könnte man sich jetzt denken. Ist aber falsch gedacht. Denn erstens hat mir die junge Kellnerin versichert, dass ihr das peinlich sei. Zweitens war ihr hochrotes Tomatenköpfchen der Beweis dafür, dass es ihr tatsächlich peinlich war. Und drittens habe ich meine Pasta ja trotzdem bekommen - und den Gurkensalat durfte ich zum Probieren sogar behalten.
Das alles wäre noch nicht spannend, wenn ich Gurkensalat nicht abgrundtief verachten würde. Biegbare Stückchen voll mit undefinierbarer Soße - so stelle ich mir höchstens einen Bandscheibenvorfall vor. Doch nur so kannte ich Gurkensalat - wabbelig und irgendwie glasig-blass. Meist zu Käsespätzle serviert und meinerseits meist demonstrativ nicht angerührt. Was das Arts ´n Boards damit nun zu tun hat? Das ist schnell erklärt: Gurkensalat ist dort überhaupt nicht bandscheibenvorfallmäßig sondern einfach nur der Hammer. Nicht schwabbelig gehobelt, sondern in knackige Stückchen geschnitten. Mit Minze. Und Granatapfel. Einfach ein Gurkensalat, der sogar mir schmeckt.
Und weil ich ihn so toll fand, habe ich ihn zuhause nachgebaut. Alle, die jetzt Lust auf den Bandscheibengurkensalat haben, müssen also nicht mehr extra dorthin fahren. Alle, die in München und Umgebung wohnen und das Restaurant noch nicht kennen: Die Inneneinrichtung im Arts ´n Boards wäre aber trotzdem einen Besuch wert. Gleichzeitig gemütlich und schick - ist ein Traum! Aber das dürft ihr selber machen, das kann ich nicht für euch übernehmen. Weil ich ja schon an meiner Bachelorarbeit sitzen muss und so.
Der Beste: Orientalischer GurkensalatDer Beste: Orientalischer Gurkensalat
Rezept für orientalischen Gurkensalat mit Minze und Granatapfel (für 4 als Beilage)
2 große Salatgurken
1 Granatapfel
1/2 Bund frische Minze
1 rote Zwiebel
3 EL Limettensaft
5 EL Naturjoghurt
Salz, Pfeffer
Die Gurken schälen und halbieren. Mit einem Teelöffel die Kerne herausschaben, damit der Salat schön knackig wird. Gurkenscheiben mit Kernen sind der Hauptgrund für Bandscheibenkonsistenz. Gurkenhälften nochmal längs halbieren und dann quer in Scheiben schneiden und in eine Schüssel geben.
Minze abbrausen, trockentupfen und Blätter abzupfen. Fein hacken und zu den Gurkenstücken geben. 
Den Granatapfel quer halbieren und un Segmente brechen. Jetzt die Kerne herauspulen und dabei alle weißen Häutchen abzupfen. Am besten Einmalhandschuhe anziehen und die "Operation" von vornherein im Spülbecken ansetzten. Es spritzt und färbt nämlich tierisch.Die gepulten kerne zu den Gurken geben.
Die Zwiebel abziehen und halbieren und in feine Ringe schneiden. Mit dem Limettensaft und dem Joghurt unter den Salat rühren. Probieren und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Noch etwa 30 Minuten im Kühlschrank ziehen lassen und solo mit Fladenbrot oder zusammen mit Fisch/Shrimps servieren.
Der Beste: Orientalischer Gurkensalat
Die Kellnerin hat also dem Gurkensalat zu einer zweiten Chance verholfen. Fehlt noch die angekündigte Geschichte vom ollen Schal. Der Schal war mal ganz und ist jetzt in Streifen geschnitten als Orientunterlage auf den Bildern zu sehen. Wo ich das Ding mal her hatte, weiß ich schon gar nicht mehr und wann ich ihn das letzte Mal getragen habe auch nicht. Zu viel gold-blaues Gewurl für meinen Geschmack. Doch dem Gurkensalat steht er erstaunlich gut, finde ich. Viel besser als mir.
Ich gehe jetzt den sonnigen Freitag Blau machen und düs ab in die Berge - und du so?Der Beste: Orientalischer Gurkensalat

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