Der Amazonas

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Der Amazonas ist mit einer mittleren Wasserführung von ca. 209.000 m³/s  und einer Länge von 6448 km unumstritten der wasserreichste Fluss der Erde und beheimatet 1/4 aller lebenden Tiere und Pflanzen. Dies macht etwa 5 – 10 Millionen Arten aus und stellt damit ein einzigartiges und wertvolles Ökosystem dar. Des weiteren gilt der Regenwald am Fluss als größtes Sauerstoffreservoir der Welt. Schätzungsweise besitzt er etwa 100.000 Nebenflüsse, 1.100 Flüsse von diesen sind Größere. Damit erstreckt sich der Amazonas über fast den ganzen Kontinenten Südamerikas. Brasilien hat den größten Anteil, mit einer Fläche die größer ist als ganz Westeuropa. Es gibt kein größeres Flussystem auf der Erde.

Entstanden ist der Amazonas vor Millionen von Jahren durch diverse Vulkanausbrüche und anderen Urgewalten. Er lag damals noch auf einem anderen Kontinent. Der “Uramazonas” entsprang im heutigen Afrika und floss nach Westen. Als der Urkontinent Pangäa vor 130 Millionen Jahren auseinanderbrach, entstand dadurch Südamerika. Es bildeten sich die Anden, wodurch der Abfluss in den Pazifik versperrt wurde. Die durch das Gebirge eingeschlossenen Wassermassen sammelten sich in einem riesiegen Becken bis sich der Fluss in die andere Richtung zum Atlantik verlief. Dieser Vorgang dauerte viele Millionen Jahre. Heute fließt 1/5 des Süßwassers der Erde im Amazonas. Das Klima ist tropisch, es herrschen das ganze Jahr 25 bis 29 Grad am Tag.

Der Amazonas Regenwald bietet Lebensraum für etliche Arten von Tieren und Pflanzen und sogar Menschen. Schon im brasiliansiche Gebiet rund um den Amazonas siedeln bereits mehr als 400 verschiedene Gruppen indigener Abstammung. Aufgrund der gigantischen Artenvielfalt wird der Amazonas auch als Schatz der Weltnatur bezeichnet. Über die exakte Anzahl der Arten kann man nur spekulieren, da noch viele Gebiete des Amazonas unerkundet sind.
Geschätzt wird, dass Amazonien zwischen 400 – 500 Säugern, über 40.000 Pflanzenarten, zwischen 1.000 – 1.300 Vogelarten und über 3.000 Arten von Fischen beheimatet. Besonders bekannt sind hier natürlich der Jaguar, der Tukan und der rosarote Flussdelfin. Auch wenn viele Tiere schön mitanzusehen sehen sind, gibt es auch Arten, die gefährlich sind z. B. die Korallenschlange oder der Alligatoren.

Leider aber ist das paradiesische Ökosystem Amazoniens täglich Bedrohungen ausgesetzt. U. a. wird durch Industrie, Müll, Straßenbau und die Jagd auf das “grüne Gold” – dem Holz – immer weiter Leben zerstört. Jede Minute wird eine Fläche, so groß wie zehn Fußballfelder zerstört. 20 – 50 % der gesamten Fläche werden in den kommenden 20 Jahren zerstört sein, wenn sich nicht schlagartig etwas ändert.

Den Amazonas besichtigen Sie u. a. auf folgenden Reisen: “Amazonas-Boots-Expedition“, “Brasilien – Piranhas, Raubkatzen und Aras“, “Brasilienbaustein Rio Negro Expedition


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