Denk - Durch Die Wüste

Denk - Durch Die WüsteDENK ist eine 6 köpfige Band. Seit 2000 musizieren sie gemeinsam und die Besetzung hat sich bis auf einen Kopf nicht geändert. B. Denk ist die Stimme, das Gesicht und auch die Namensgeberin der Band. In Musikerkreisen und bei Freunden der Dialektmusik sind DENK längst bekannt und geschätzt. 
Aber „Die Denk“ ist mit ihren Kollegen zu einer Marke geworden und man weiss was man kriegt. Dialektmusik abseits abgetretener Pfade. Keine weinseeligen Klischees werden bemüht und auch Lieder der vergangene Tage besingen ist nicht das Ding der Band.
Jetzt liegt das achte Album vor. Darauf befindet sich alles was die Band in den letzten Jahren erlebt, durchgemacht, erfahren hat. Miteinander und in der Welt. Denn das Leben an sich und das Musizieren im Allgemeinen führt uns alle durch so manche Gegend. Man feiert in dunklen Spelunken, rastet auf großen Plätzen, rennt durch überfüllte Städte und wandelt durch blühende Dörfer.Von Oase zu Oase. 

Dazwischen muss man oft den Weg „durch die Wüste“ nehmen. Durststrecken sind zu überwinden, Dünen nehmen einem die Sicht und ob die Richtung stimmt ist auch nicht immer klar ersichtlich wenn man mit „der Partie“ durch den Sand stolpert. Hitze am Tag und Kälte in der Nacht sind auszuhalten beim Gang durch die Wüste.
„Wir leben in einer wüsten Zeit“ meint B. Denk. Wie das klingt ist auf der neuen CD nachzuhören. 12 Lieder die die Lebenswelt der einzelnen Musiker festhalten. Erfahrungen in Musik verwandelt. Wienerisch, laut, leise, anklagend und verzeihend. „Wir haben noch nie in Schubladen gepasst, deshalb spielen wir auch beim Schrammelklang und in der Wiener Arena“ meint Birgit. Und auch auf der neuen Scheibe bekommt jeder Text die musikalische Umsetzung die er verdient.
Die CD „Durch die Wüste“, die auch auf Vinyl erscheinen wird, bietet jedem der einzelnen Musiker Platz für die eigene musikalische Vergangenheit und Gegenwart. Vielleicht so viel Platz wie nie zuvor. Deshalb sind Lieder wie „Severin“ und „Pensionsanlagekonto“ (dessen Titel allein schon Zeitgeist verspricht) textlich an den Fragen der Zeit orientiert, aber musikalisch tief in den 80ern verankert.

Auch die knorrigen rockigen Wurzeln von DENK treiben auf diesem Album wieder aus, wenn der Weg durch die Wüste besungen wird, oder der um sich greifenden Gier im Lied „Mehr“ ein paar saftige Gitarrenbretter übergezogen werden. Doch DENK kann auch in der Wüste anders. „Schlof an Tram“ ein Schlaflied das uns in der kalten Nacht der Wüste zusammenkuscheln lässt.


DENK geht weiter und mit diesem Album wird sich die Karavane der Folgenden vergrößern.

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