Den Stoffwechsel anregen mit Zink

den stoffwechsel anregen mit zink

Nicht nur die Ernährungsgewohnheiten, auch die Nahrungsmittel leiden in ihrer Qualität unter modernen Industrie. So kommen manche wichtige Nährstoffe, wie zum Beispiel das Spurenelement Zink oft in zu geringer Menge durch die Nahrung in unseren Körper. Auch wenn die Spurenelemente in nur in Milligramm oder gar Microgramm nötig sind, hat ihr Fehlen oft weitreichende Konsequenzen. Wie Sie mit Zink Ihren Stoffwechsel anregen, Ihre Gesundheit unterstützen und Ihre Schönheit zum Strahlen bringen können, soll heute Thema sein.

Zink – ein Schwermetall

So mögen sich manche von Ihnen, die den Chemieuntericht noch in Erinnerung haben, fragen. Tatsächlich gehört dieses chemische Element zu den Schwermetallen, jedoch zu den „lieben“. Es unterstützt die Enzyme in unserem Körper, die zum Beispiel für das Immunsystem und den Stoffwechsel zuständig sind. Wir werden den Begriff „Stoffwechsel“ mal ein wenig erweitern. Stoffwechsel, das sind nicht nur die Abläufe in Ihren Verdauungsorganen, sondern auch solche in Ihren Zellen. Wenn Sie also den Stoffwechsel anregen, tun sie das bis auf die Zellebene Ihres Körpers.

Sicher haben Sie schon gelesen, dass der Körper seine Zellen ständig erneuert. Dabei geht er von „wichtig“ zu „unwichtig“, aus seiner Sicht, wohl bemerkt. Wichtig sind die Zellen der Organe, Muskeln und Knochen. Auch wenn Sie und Ihr Spiegel etwas anderes finden, aus Sicht Ihres Körpers sind Ihre Haut- und Haarzellen unwichtig. Besteht ein Mangel an Zink, wird der Zellaustausch an Haut und Haar gedrosselt. Das Ergebnis: Ihre Haut wirkt müde und fahl, das Haar stumpf, ja, es kann sogar zu Haarausfall kommen. Auch entzündliche Hautirritationen sowie schlechte Wundheilung und die Neigung zu Schwellungen und den berühmten „blauen Flecken“ können auf Zinkmangel hinweisen.

Zink – Schönheit von innen

Wissen Sie, warum auf manchen Pflasterauflagen und auch in vielen Wundsalben Zink enthalten ist? Es wirkt zum einen antibakteriell und fördert zum zweiten die Wundheilung, in dem es das Zellwachstum anregt. Dies funktioniert im ganzen Körper genau so. Jetzt wird auch klar, warum Zink so wichtig für das Immunsystem ist. „Wo gehobelt wir, fallen Späne“. Nun, Ihr Körper arbeitet jederzeit auf vollen Touren, egal, ob Sie schlafen oder wachen. Dass es hierbei zu kleinen Zellschädigungen kommen kann, ist klar. Dafür hat Ihr Körper seine „Reparaturtrupps“ in Form von Hormonen, Enzymen und Eiweißen. Der beste Handwerker kann nur leider ohne das richtige Werkzeug und Material nichts machen, daher sind ausreichend Nährstoffe so wichtig.

Zink fördert sozusagen den Bau perfekter Zellen, indem es bei den Hormonen mithilft (nur der richtige „Befehl“ sorgt für die richtige Leistung). Zum Zweiten fördert es die Bildung von Eiweißketten, aus denen wiederum die Zellen bestehen. Unter allen Nährstoffen ist Zink also ein ganz wichtiger, wenn es ums Stoffwechsel anregen auch und vor allem auf der Zellebene geht.

Das Immunsystem produziert ständig „Soldatenzellen“ auch Killerzellen genannt. Auch dies kann nur dann stattfinden, wenn ausreichend Material vorliegt. Für die optimale Verarbeitung sowie das gebotene Tempo beim Aufstellen Ihrer „inneren Armeen“ gegen Feinde jeglicher Art hilft Zink. Eine günstige Wirkung auf die sogenannten Kontaktallergien, also Entzündungen der Haut bei Berührung mit bestimmten Stoffen, liegt nahe.

Zink – wenn der Körper „verrückt spielt“

Dem Spurenelement kommt eine wichtige Steuerfunktion im Stoffwechsel zu. Wenn also Ihr Körper scheinbar mit Ihnen macht, was er will, mal Magendrücken, dann wieder Durchfall, Müdigkeit und Reizbarkeit Sie plagen, könnte Ihnen Zink fehlen. Besonders Frauen sind von Zinkmangel betroffen, da sie durch ihren Monatszyklus eine höhere Zellstoffwechselrate haben als Männer. Wenn Sie die Pille nehmen oder rauchen, ist ein Zinkmangel sogar sehr wahrscheinlich. Weitere Risekofaktoren finden Sie in diesem Zinkmangel-Test.

Da dem Zink so vielfältige Aufgaben zu kommen, können eindeutige Mangelsymptome kaum definiert werden. Wann immer Sie sich also unwohl fühlen, Haut und Haar nicht frisch wirken, Sie sich oft erkälten oder auch Ihre Waage Ihnen offensichtlich den Krieg erklärt hat, könnte eine Nahrungsergänzung mit Zink ein guter Einstieg sein. Erwachsene brauchen etwa 5 mg am Tag dieses Spurenelementes. Wenn entzündliche Vorgänge im Körper sind, also auch Erkältungen zum Beispiel, hat sich gezeigt, dass eine Hochdosierung mit Zink die Dauer der Heilung annähernd halbiert.

Zink sinnvoll zuführen

Das Spurenelement ist in Fleisch, Fisch und Meeresfrüchten enthalten. Aber auch als Vegetarier können Sie sich gut über Vollkorngetreide, insbesondere Hirse, Weizenkeime und Haferflocken, sowie Nüsse versorgen. Jedoch muss man wissen, dass andere Nährstoffe, wie Eisen oder auch Calcium die Zinkaufnahme in die Zellen einschränkt. Der Körper bekommt dann zwar Zink, Eisen oder auch Calcium verhindern jedoch ,dass er damit etwas anfangen kann. Daher sind auch Nahrungsergänzungsmittel aus Nährstoffkombinationen meist nicht sinnvoll.

Wenn Sie Ihren Stoffwechsel anregen, Haut und Haar etwas Gutes tun, und sich allgemein fitter fühlen möchten, werden Zinktabletten mit etwa 10 mg Wirkstoff empfohlen. Eine Kombination aus Zink und Vitamin C ist sicherlich sinnvoll, denn das Vitamin C hat ebenfalls sehr wichtige Einflüsse auf den Stoffwechsel (vor allem die Energieverwertung, sprich, Fettverbrennung). Beide Stoffe unterstützen sich gegenseitig und sollten ausreichend zugeführt werden.

Allerdings gilt auch in diesem Fall, viel bringt nicht viel, sondern Überdosierung ist schädlich. Und klären Sie wirklich ab, ob es an einem Zinkmangel liegt. Mit einer ausgewogenen Ernährung sollte bei uns in der Regel eine ausreichende Zinkversorgung gewährleistet sein. Sollten die Beschwerden also auch nach einer Zinkkur weiter bestehen, schauen sie, welche Gründe es noch geben könnte.

Damit sich Ihre Zellen in optimaler Weise regenerieren, Ihr Stoffwechsel so arbeitet, wie er es soll und Sie sich rundum wohl fühlen, ist eine ausreichende Nährstoffversorgung unerlässlich. Spurenelementen wie etwa dem Zink kommen hier eine besondere Rolle zu, nicht zuletzt, weil sie auf natürliche Weise den Stoffwechsel anregen. Für den, der es noch genauer wissen möchte, hier der Link zum Zink-Beitrag im Vitalstoff Lexikon.

Bildquelle: © Frank Jakobi via Compfight cc

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