Democratic Design

"The least-travelled road leads to the best destination." Das klingt nach Konfuzius ist aber von Ingvar Kamprad. Vermutlich. Zumindest lautet so die Denkweise seines Unternehmens: Ikea. Woher ich das weiß? Von Claudia Willvonseder herself!
Gestern Abend referierte die Marketingchefin von Ikea Deutschland im Design Center Stuttgart über die beliebte Mitmachmarke.
Democratic Design – so der Titel der Veranstaltung – steht frei übersetzt und von mir interpretiert für das Menschenrecht auf eine schöne Wohnung. Auch diejenigen, die sich keine teuren Möbel leisten können sollen nach der Philosophie von Ikea ansehnlich wohnen können. Das stellt hohe Anforderungen an die Designer. So haben diese ständig einen Balanceakt zu absolvieren: zwischen Funktion, Form und Preis. Letzteres steht in den Ikea-Designer-Briefings immer an allererster Stelle. Dieser darf auf keinen Fall überschritten werden.
So in die Enge getrieben müssen die Designer all ihre Kreativität aufbringen, simpel und doch clever denken und darüber hinaus auch noch Sparpotential auftun. Ein Designer wurde beispielsweise bei den Beinen seines zu gestaltenden Tisches fündig. Diese ließ er kurzerhand in einer Fabrik für Einkaufswagen herstellen – aus den Restbeständen. Keine schlechte Idee und eine Inspiration für alle Werber, die trotz eng gestrickter Kundenbriefings etwas Tolles auf die Beine stellen wollen.
Doch nicht nur beim Design kann man sich inspirieren lassen. Auch die Werbung ist klasse. Ich denke da an die personalisierten Katalog-Cover 2008 oder die „Nils-Livecam“-Kampagne 2009. Auch auf Facebook und in der eigenen Hej-Community ist Ikea Vorreiter. Und die TV-Spots sind nach wie vor Kult:

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