Dem Feminismus ging es nie um Männerhass

gleichberechtigung-emanzipation-mann-frau-bierkasten1Immer wieder werden Gleichberechtigung (Chancengleichheit) und Gleich­stellung (Ergebnisgleichheit) in einen Topf geworfen und als Frauenbe­nach­teiligung verkauft. Gleichberechtigung ist, wenn alle 100m Läufer dieselbe Strecke ohne Hindernisse laufen müssen - Gleichstellung bedeutet, dass alle gleichzeitig ins Ziel kommen. Das Maß wäre der Langsamste, alle andern müssen behindert werden und zwar umso öfter, je mehr sie sich anstrengen. Dabei stellt sich die Frage, ob man in dem Szenario überhaupt noch jeman­den motivieren kann, sich anzustrengen.

Politikerinnen und SPIEGEL-Online fallen über Kristina Schröder her

Arne Hoffmann hat zu dieser Radikalität auf seinem Blog einen tollen Beitrag geschrieben:

Und zuletzt darf ein Mitglied der SED-Nachfolgepartei noch mal auf Schröder draufhauen:

Katja Kipping, Vize-Chefin der Linken, attackiert Schröder ebenfalls scharf. “Die Familienministerin kritisiert die radikale Frauenbewegung bar jeder Kenntnis”, sagt die Bundestagsabgeordnete. “Dem Feminismus ging es nie um Männerhass, sondern um den Kampf gegen das Patriarchat - also um Strukturen, die Frauen benachteiligen.”

Möööööp. Bar jeder Kenntnis ist hier – wenn sie nicht bewusst lügt – Katja Kipping. Ich habe in meinen Büchern Dutzende Zitate von Feministinnen zusammengestellt, die einen glühenden Hass auf Männer bestens belegen. “Männer sind Nazis durch und durch; ihr Tod ist also historisch gerechtfertigt”, befand Marilyn French. Valerie Solanas erklärte in ihrem “Manifest der Gesellschaft zur Vernichtung der Männer” die Mitglieder des anderen Geschlechts zu “wandelnden Fehlgeburten”, die “unauffällig, schnell und schmerzlos vergast” werden sollten. Andrea Dworkin tat kund: “Terror strahlt aus vom Mann, Terror erleuchtet sein Wesen, Terror ist sein Lebenszweck” und setzte hinzu: “Ich möchte einen Mann zu einer blutigen Masse geprügelt sehen, mit einem hochhackigen Schuh in seinen Mund gerammt wie ein Apfel in dem Maul eines Schweins.” Mit Bestsellern wie Gaby Hauptmanns “Nur ein toter Mann ist ein guter Mann” sickerte der feministische Faschismus in den Mainstream ein. Die EMMA präsentierte Witze wie “Was ist ein Mann in Salzsäure? Ein gelöstes Problem.” Die Organisatorin eines Lesben-Festivals in den USA forderte, schwangere Lesben sollten eine Abtreibung vornehmen lassen, wenn sich in einem Test der Fötus als männlich herausstellte, und die feministische Professorin Sally Miller Gearhart vertrat öffentlich die Ansicht, dass “der Anteil der Männer … auf ungefähr zehn Prozent der menschlichen Rasse reduziert und festgeschrieben werden” müsse.

Wie gesagt, ich könnte hier seitenweise mit derartigem Dreck weitermachen. Aber zu Kippings Behauptung, es sei dem Feminismus nie um Männerhass gegangen, genügt es, Alice Schwarzer selbst zu zitieren. Die bejubelte Valerie Solanas “Manifest der Gesellschaft zur Vernichtung der Männer” als „erster Exzess des Hasses, des begründeten Hasses“. Denn: „Das ist es wohl, was den Frauen, wie allen unterdrückten und gedemütigten Gruppen, am meisten ausgetrieben worden ist: der Mut zum Hass! Was wäre eine Freiheitsbewegung ohne Hass?“

Alles Schnee von vorgestern? Von wegen. Der letzte Fall, als diese Hassbe­wegung ihre Kritiker mit Gewalt zum Schweigen zu bringen drohte, ist keine zwei Wochen her. Mehr

Stadtmensch-Chronicles: Zickenkrieg!
WGvdL.com: Das Männerhassbuch 2010
WikiMANNia: MisandrieDie Linke


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