Das "M'era Luna" 2014

Hallo, ihr Lieben!
Mit 25.000 Besuchern war das M`era Luna vom 9.-10. August 2014 ein großartiges und vor allem schwarzes Festival. Neben den musikalischen Headlinern wie Within Temptation, Marilyn Manson und And One bot das Festivalgelände von 32.000qm einen Mittelaltermarkt und mehrere Verkaufsstände mit Fanartikeln und allerlei Bekleidung mit Accessoires.
Das Festival wurde am Samstag von den Gewinnern des Newcomer Contests, Aeverium, eröffnet. Averium war für eine Newcomer Band ein guter Start und sorgte für Stimmung. Ein absoluter Höhepunkt des Events war der Auftritt von Within Temptaiton. Sängerin Sharon den Adel überzeugte nicht nur mit ihrer starken und klangvollen Stimme, sondern auch mit guter Laune und Interaktion mit dem Publikum. Songs wie „and we run“ mit XZIBIT und „Paradise (What about us?)“ mit Tarja im Original wurden gekonnt mit den Gesangseinlagen der mitwirkenden Sänger tontechnisch umgesetzt und auf Leinwand als Video abgespielt. Doch nicht nur Within Temptaiton sorgten für einen runden Auftritt, sondern auch And One waren mit ihrer Mischung aus Synthie Pop und EBM ein Highlight. Sänger Steve Naghavi überzeugte mit seiner angenehmen und einfach nur schönen Stimme. Neben „So klingt Liebe“ und dem Klassiker „Military Fashion Show“ beeindruckte die Band mit „High“, gesungen und komponiert von Schlagzeuger Joke Jay. And One hat in mir einen Fan dazugewonnen.
Zum Glück sind diese beiden Bands auf dem M'era Luna mit als Headliner aufgetreten, denn das was Within Temptaiton und And One an Stimmung und Können geleistet haben, war bei Marilyn Manson geradezu eine Katastrophe. Nicht nur, dass sich Manson auf der Bühne schwerfällig und abwesend bewegte, wurden auch seine Gesangseinlagen von Rückkopplungen begleitet, ... was eventuell an seinem eigenen Tontechniker gelegen haben könnte?! Auffällig war jedoch, dass Manson im Grunde eine gut Show liefern wollte, es aber aus unersichtlichen Gründen körperlich nicht schaffte. Zusammengefasst: Daumen runter.
In Extremo hingegen waren weder schlecht noch herausragend. Der Auftritt war ganz nett, gut zu hören, aber nicht besonders abwechslungsreich. Allerdings hat die Band mit dem Publikum interagiert und bei den Fans für Stimmung gesorgt. Zu Benennen sind noch weitere Bands, die für gute Laune gesorgt haben: Feuerschwanz zum Beispiel haben mittelalterliche Trinklieder zum Besten gegeben, was eine unterhaltsame Abwechslung zu den meisten anderen Bands wie Heimataerde und die Krupps war. Heimataerde waren nicht nur musikalisch, sondern auch optisch ein Hingucker. Neben Songs wie „der Amboss“ stellte die Band den Titeltrack, "Kaltwaerts", ihres neuen Albums vor. Während Heimataerde mit mittelalterlichen Klängen vermischt mit Elektrobeats für eine düstere Stimmung, die ab und an durch kleine
Späßchen von Bandmitglied Ansgar aufgelockert wurde, sorgten, fielen die Krupps mit hausgemachtem Post-Industrial und einem adretten Auftreten auf. Des Weiteren haben die Krupps mit einer Mischung aus alten und aktuellen Songs wie „Robo Sapien“ und „Nazis auf Speed“ auf ganzer Linie überzeugt. Auch die gute Laune von Jürgen Engler und den übrigen Bandmitgliedern war geradezu ansteckend und sympathisch.
Verstörend und schräg war die Band Bo Ningen. Die vierköpfige aus Japan stammende acid punk Band war zwar gut gelaunt, aber dennoch wurde man das Gefühl nicht los, dass die Jungs härter sein wollten als sie sind. Einen weiteren merkwürdigen Auftritt legte Hocico, zu Deutsch: "das Maul", hin. Eröffnet wurde der Auftritt mit einer mexikanischen Folklore Band, worauf die Sounds von Aggrotech folgten. Auffällig war, dass Sänger Eric Aircrag einfach wie ein Lama in die Menge spuckte. Man muss diesen Stil wohl mögen oder hassen, dazwischen gibt es anscheinend nichts.
Dagegen waren Subway to Sally trockener und klangvoller. Neben „Wenn Engel hassen“ und „Feuerland“ spielte die Band auch Baladen wie “Wo Rosen blühen“.
Zusammengefasst waren auch Subway to Sally absolut sehenswert.
Das M`era Luna bot nicht nur fantastische Bands, sondern auch einen Mittelaltermarkt mit Feuershow und Köstlichkeiten. Zu benennen ist hier mein Favorit „the Moccamaker“ mit leckerem Tee und selbstgebackenen Leckereinen, wie dem „Sultankissen“ mit Marzipanfüllung. Die Festivalbesucher waren auch ein absoluter Hingucker. Es gab Gewandungen von Steam Punk bis Gothik und Industrial zu sehen. Phantastisch!
Anders als auf „Wacken“ oder „Rock am Ring“ musste man auf dem M`era Luna nicht im eigenen Dreck verkommen. Durch 96 wasserspülende Toiletten, 114 Duschen und Sammelwaschbecken hatte man die Möglichkeit, sich jederzeit frisch zu machen. Alles kostenlos!
Zusammengefasst: M´era Luna, nächstes Jahr wieder! Ein von Beginn bis zum Schluss gelungenes und empfehlenswertes Festival.
Corinna

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