Das Lied der Banshee

Das Lied der BansheeDas Lied der Banshee

Erscheinungsdatum: 10.01.2011

Autorin: Janika Nowack

Verlag: Pan

Altersempfehlung des Herstellers: 12 – 16 Jahre

Preis: 14,99 € (gebundene Ausgabe)

Leseprobe

Meine Bewertung: 3/5

Erster Satz: „Die Zeit zu erwachen war gekommen.“

Die siebzehnjährige Aileen lebt in einem Studentenwohnheim in Berlin. Gerade macht sie eine Ausbildung und kann die Veränderung in ihrem Leben, die von heute auf morgen ihren geregelten Alltag durcheinander bringt, gar nicht gebrauchen. Schon mehrere Male ist sie einem merkwürdigen Mann in der U-Bahn begegnet und fragt sich, ob er sie verfolgt. Doch schon wenig später, nachdem gefährliche Begegnungen in ihrem Leben Überhand nehmen, stellt sie fest, dass der unbekannte Mann ihr das Leben retten will. Er klärt sie auf, über ihr wahres Ich, und Aileen wird plötzlich eine Welt entführt, in der Märchen- und Horrorgestalten zur Realität werden.

Beginnt man den Prolog zu lesen, wird man prompt in eine völlig andere Welt entführt. Düster, mysteriös und auf eine schaurige Art etwas unwirklich stellt der Anfang einen starken Kontrast zu den folgenden Kapiteln dar. Der Leser landet in Berlin, einen Ort, den sich die meisten Leser genau vorstellen können. Gerade die U-Bahn Szenen haben etwas sehr Vertrautes an sich, sodass der Leser von den folgenden, übersinnlichen Ereignissen erst einmal völlig überrumpelt wird; im positiven Sinne. Aileen wird plötzlich mit Wesen und Gestalten konfrontiert, die nicht immer guter Natur sind. Perfekt dazu passen die Illustrationen von Nina Nowacki, die immer wieder im Buch zu finden sind und mein persönliches Highlight des Romans darstellen. Immer dann, wenn ich mich selbst gefragt habe, ob meine Vorstellung über einen Ort oder das Aussehen einer Figur wohl so zutreffen könnte, wurde ich nur wenig später mit einem Bild überrascht. Manche Zeichnungen waren sehr gruselig, sodass ein kalter Schauer, der mir über den Rücken lief, keine Seltenheit war. Die Illustrationen wurden genau richtig in den Verlauf der Geschichte eingefügt und haben somit jede Atmosphäre, ob gefühlvoll, geheimnisvoll oder unheimlich, ausgezeichnet untermalt.

Ein weiterer Pluspunkt sind die Charaktere des Buches. Alle Figuren waren mir nicht nur prompt sympathisch, sondern haben allesamt etwas sehr außergewöhnliches an sich. Allen voran hat mir die Protagonistin der Geschichte am besten gefallen. Aileen ist nicht auf den Mund gefallen, witzig und sensibel, aber gleichzeitig auch sehr stark und mutig. Einzig ihre teils sehr launische und unausgeglichene Art ist das ein oder andere Mal eher negativ aufgefallen. Die Figur der Aileen wird außerdem von der Autorin sehr genau und ausführlich beschrieben, sodass ich mir als Leser ein sehr gutes Bild von ihr machen konnte. Janika Nowack erzählt die Geschichte aus Sicht der Aileen, lässt den Leser förmlich durch ihre Augen blicken. So erhält er detaillierte Beschreibungen der Umgebung, Aileens Mitmenschen und allem voran ihrer Gefühle. Der Schreibstil der Autorin ist durchgängig sehr frisch und angenehm. Nowack ist es gelungen die vielfältigen Stimmungen im Buch perfekt mit passenden Worten auszuschmücken. Besonders lesenswert waren für mich die Momente, in denen die Autorin Anspielungen auf bekannte Filme eingefügt hat, die teils auch sehr amüsant waren.

Größtes Manko der Geschichte und letztendlich auch der Grund für den Punkteabzug ist die Tatsache, dass mich das Buch in puncto Spannung nicht immer überzeugen konnte.  Es gibt sehr viele Kampfszenen und Überraschungen, allerdings werden diese immer wieder von geschichtlichen Erklärungen seitens der Figuren über die ‘übersinnliche’ Welt unterbrochen.

Fazit: Eine Fantasygeschichte mit tollen Figuren, aber leider nicht immer spannend.

Vielen Dank an den Pan Verlag für das Rezensionsexemplar.

Das Lied der Banshee



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