Das liebe Zähneputzen

Zähneputzen ist ja sooo öde. Selbst, wenn da so ein paar Kariesdrachen, Plaquepiraten und Kekskrümel im Mund herumwuseln - so what! Dadurch wird das Putzen auch nicht besser. Öd, öd, öd. So das Kind. Also muß sich Muttern was einfallen lassen, um das Kind zu animieren, länger als zwei Sekunden Zähne zu putzen. Motzen hilft nicht so richtig. Aber Geschichten erzählen, das ist der Knaller. Dabei vergißt das Kind, daß es am Putzen ist, Mutti kann übernehmen und staunend hört der Knilch mit offenem Mund zu. Da stören weder Bürste noch Schaum und lang genug kann es kaum sein. Je wilder, desto besser.
Geschichten über einsame blaue Zahnbürsten im Geschäft, die fliegende Mama auf ihrem Besen, grünglibberige, haarige Zahnpasta aus Krötenschleim mit Spinnenbeingeschmack, eine zahnpastageschäumte Wohnung, die Mutti bei der Gelegenheit gleich putzt und ein Kuchen aus Mundkrümeln, der zum Abendessen wird, die Beleuchtung kommt dann von den frisch geputzten Zähnen, die so blitzeblank sind, daß die im Dunkeln leuchten - unpraktisch, wenn man schlafen will, schiebe ich hinterher. Nicht, daß das Kind das auch noch probieren will, ob das wirklich geht.
Faszination pur und die Zähne werden auch sauber.

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