Das Leben – Spiel der Wellen auf dem Meer.

Alles ist vergänglich.

Macht die Vergänglichkeit dir zu schaffen? Alles, was je in deinem Leben kam, ist entweder schon wieder vergangen oder wird unweigerlich vergehen. Suchst du bei allem, was du an Leid erfahren hast, nach seinem Ursprung in deinem Festhalten an etwas zwangsläufig Vergänglichem, seien es Menschen, Dinge oder Umstände. Manche meinen, ohne dieses Hängen an etwas sei man doch nicht mehr Mensch, aber es ist etwas ganz anderes gemeint als Gleichgültigkeit und Lieblosigkeit. Tatsächlich stehen Anhaftungen der Liebe im Wege, weil sie uns in unserem abgesonderten Ego festhalten. Ohne Anhaftungen sind wir von unserem Eigeninteresse befreit und können unserem von Natur aus liebevollen Wesen besser Ausdruck geben.

Eine Veranschaulichung, was Leben ist, ist die Metapher mit dem Ozean und seinem Spiel mit den Wellen, was auch als „Spiel Gottes“ gerne bezeichnet wird. Als Meer wurdest du nicht geboren. Die Welle erhebt sich jeden Morgen und verschwindet am Abend. Jede Welle, die einzeln erscheint, IST das Meer. Diese Unterscheidung zwischen dem Ganzen und seinen Teilen führt nicht zur Trennung.

unbewusst bewusst

unbewusst bewusst

An Hand der Definition des Begriffs LEELA (auch Lila – „Spiel, Belustigung“) aus Wikipedia, und einer Darstellung von Werner Ablass, in der das Wesentliche des Lebens enthalten ist.

Das Wort LEELA kommt aus dem Sanskrit und bedeutet so viel wie „Spiel Gottes“. Man kann es auch mit Illusion, Fata Morgana oder Täuschung übersetzen.

Der Durchschnittsmensch geht davon aus, dass das Leben und die Welt real sei. Die Meister des Advaita (Nicht Zwei) hingegen lehren, dass die gesamte Manifestation nichts anderes  als eine vorübergehende Täuschung sei. Ein kosmischer Traum, in dem wir wach zu sein meinen.

Untermauert wird diese These von der Tatsache, dass alles im Leben vergänglich und daher unwahr und unwirklich ist. Das Wirkliche (Wahre) unterliegt keiner Veränderung. Es bleibt immer gleich, wie das Gefühl im „Hier und Jetzt“ anwesend zu sein. Dieses Gefühl begleitet uns als Kind, als Erwachsener und als Greis gleichermaßen.

Um das Gesagte verständlich zu machen, ist die Analogie vom Meer und der in ihm auftauchenden Welle hilfreich. Die vergänglichen Wellen des Meeres sind das, was wir zu sein scheinen (LEELA auch Lila), das Meer ist das WAS-WIR-Sind.

Oder wie Ramesh Balsekar formulierte;

„Mögen sich die Wellen des Meeres auch meterhoch erheben, die Weite des Ozeans bleibt davon unberührt“

Gleichlautend könnte man auch sagen: Das Meer spielt (mit) sich selbst.

Du meinst es wäre ja sinnlos. So ist jedes Spiel. Sinnlos und dennoch faszinierend.

Erkennen bedeutet auch, nicht mehr zu kämpfen, sondern sich auf das Spiel einzulassen was du in Wahrheit bist: Das Spiel selbst!

Oder nochmals Werners Worte:

Jede Welle, obgleich sie einzeln erscheint, IST das Meer.

Werde unbewusst bewusst.


wallpaper-1019588
"Suspiria" [I, USA 2018]
wallpaper-1019588
Die berufliche Selbständigkeit – der Sprung in die Freiheit
wallpaper-1019588
Von unsichtbaren Machtverhältnissen – Culk im WhatsApp-Talk
wallpaper-1019588
Punkte, an denen es sich lohnt, stehen zu bleiben…
wallpaper-1019588
Lupin 3rd vs. Detektiv Conan: The Movie – Deutscher Trailer veröffentlicht
wallpaper-1019588
[Rezension] Hope Again: Again, Bd. 4 - Mona Kasten
wallpaper-1019588
Turboquerulantin - Das Massaker-Endspiel in Duisburg - Teil II
wallpaper-1019588
So haben mir Bachblüten geholfen – ein Erfahrungsbericht!