"Das kommt mir spanisch vor"

Der spanische Radsportverband (RFEC) leitet ein Dopingverfahren gegen Tour-de-France-Sieger Alberto Contador ein. Der Verband folgt damit einer Aufforderung des Weltradsport-Verbandes (UCI).
„Es wird für Contador keine bevorzugte Behandlung geben“, sagte Castano der Madrider Sportzeitung „Marca“. „Die Regeln gelten für alle in gleicher Weise. Wenn Alberto dagegen verstoßen hat, muss er dafür geradestehen.“ Die Entscheidung der UCI sei die normale Vorgehensweise. „Nicht normal ist dagegen, dass die UCI drei Monate gebraucht hat, bis sie den Fall uns übertrug.“
Der dreifache Tour-Sieger war am zweiten Ruhetag der vorigen Frankreich-Rundfahrt positiv auf das Kälbermastmittel Clenbuterol getestet worden. Contador bestreitet jedes Doping. Er führte den positiven Befund darauf zurück, dass er verunreinigtes Fleisch gegessen habe.
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Bleibt zu hoffen, dass tatsächlich keine bevorzugte Behandlung stattfindet und der Fair-Play Gedanke im Vordergrund steht. Einige spanischen Medien, wie etwa das spanische Sportblatt "Marca" halten ja scheinenbar nichts von Fair Play und spotten lieber über andere ( "Red Bulls verleihen dem Spanier Flügel") die noch an Werte im Sport glauben.
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