Das Bürgernetz Freifunk in Lüdinghausen unter Druck

Das Bürgernetz Freifunk in Lüdinghausen unter DruckFast zwei Jahre dümpelte das Lüdinghauser Bürgernetz ohne nennenswertes Wachstum vor sich hin. Der Gedanke der Protagonisten unter den Freifunkern war wohl, sich mit Politik und Verwaltung des Steverstädtchens gut zu stellen, damit die Stadtverwaltung hilft, das bei den Nutzern weiterhin sehr beliebte kostenlose Internet zu promoten.

Blamiert sich der Lüdinghauser Stadtrat?

Offensichtlich haben die Macher inzwischen lernen müssen, dass die Stadt zwar einige Dutzend der preisgünstigen Freifunk-Router gekauft, aber diese bis heute nicht wirklich eingesetzt hat. Da ist nach einem letzte Woche erschienenen Bericht auf dem Lüdinghauser Blog Scroom unter der Überschrift „Blamiert sich der Lüdinghauser Stadtrat?“ erschienenen Blog-Post wohl eher das Gegenteil passiert:

Statt die neuen Router mehr und mehr einzusetzen, wurden schon von Freifunk-Spezialisten für die Stadt installierte Router von der Stadt wieder abgebaut. So etwas kennen ältere Mitbürger noch aus dem letzten Jahrhundert, als insbesondere internationale Wettbewerber deutsche Firmen aufkauften, um sie dann als unerwünschte Konkurrenten zu schließen.

Politik und Flüchtlinge vor zwei Wahlen in Lüdinghausen

Das Bürgernetz Freifunk in Lüdinghausen unter DruckSpielen die Wahlen dieses Jahres hier etwa schon eine Rolle? Manche der Formulierungen in Sachen Flüchtlinge, die der Arbeitskreis Asyl als Argumentationshilfen dazu herausgibt, kann man nur als bedenklich bezeichnen, beispielsweise: „Die ständigen Flüchtlingsversammlungen an den wenigen Zugängen im öffentlichen Raum (vor dem Rathaus, Gaststätten usw.) verschönern nicht das Stadtbild. Sie machen die Stadt auch für Touristen nicht attraktiver.

Es wäre zwar auch nicht das erste Mal, dass Abgehängte von Politikern in Lüdinghausen aus der Innenstadt verdrängt wurden, aber hier geht es offenbar um mehr. Nichts macht deutlicher als diese Argumentations-Empfehlung, worum es hier wirklich gehen dürfte:

Wer zu freundlich zu Flüchtlingen ist, vermindert vermutlich seine Wahlchancen in der aktuellen Goldgräberzeit für die Verbreiter rechtspopulistischen und rechtsradikalen Gedankenguts. Da will man doch bis zum 14 Mai (NRW-Landtagswahl) und zum 24. September (Bundestagswahl) lieber nichts anbrennen lassen.

Hoffen wir, dass das Bürgernetz, das für viele Menschen – nicht nur für Flüchtlinge – die einzige Verbindung zum Internet ist, die sie haben, darunter nicht zu stark leiden muss.


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